Skiurlaub Mayrhofen 2021

…letztes Jahr mussten wir wegen Corona aussetzen, diesmal hat es wieder geklappt. Der obligatorische Skiurlaub vor Weihnachten mit der Schlittschuhgang ­čÖé Geradeso hatte ├ľsterreich den Lockdown aufgehoben und wir durften unsere Ferienwohnung direkt an der Penkenbahn beziehen. Das Skigebiet war (ausser am Samstag) quasi ausgestorben, die Pisten perfekt pr├Ąpariert und wir hatten 4 Tage (oben, unten im Ort hatte man nicht so viel Gl├╝ck) perfektes Wetter, genug um die Vitamin D Speicher wieder etwas aufzuladen. 

Verbunden mit dieser “virtuellen Postkarte” an alle die das hier lesen sch├Âne Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr! Bleibt gesund.

English with the help of deepl:

…last year we had to skip because of Corona, this time it worked out again. The obligatory ski vacation before Christmas with the “ice skating gang” ­čÖé Austria had lifted the lockdown one day before and we were allowed to move into our vacation apartment directly at the Penkenbahn. The ski area was (except on Saturday) virtually extinct, the slopes perfectly prepared and we had 4 days perfect weather, enough to recharge the vitamin D repository. 

With this “virtual postcard” to all who read this: Merry Christmas and a good start to the new year! Stay healthy.

 

 

Corona KurzUrlaub 2021

…nach einem gef├╝hlten halben Jahr im “Homeoffice” dachten wir, wir nehmen uns mal Wolfs Camper (Danke!!!) und fahren zum Radeln und Wandern ins Allg├Ąu. Hat auch, was den Camper angeht, gut funktioniert und schreit nach Wiederholung. Nach einem kurzen Stopp in Friedberg und dem obligatorischen Besuch von Neuschwanstein (ausgestorben, keine Touristen, gespenstisch!!!) haben wir leider feststellen m├╝ssen, das uns das Wetter nicht so gewogen ist. Nach einer Nacht im str├Âmenden Regen haben wir geschaut wo den in Deutschland die n├Ąchsten Tage einigerma├čen brauchbares Wetter ist. Guess what? Berlin !!! ­čÖé …sonst ├╝berall Murks. Also ging es erstmal wieder nach Hause und wir haben es uns h├╝bsch gemacht. Ein Gravel Ausflug in die D├Âberitzer Heide, ein Cabrio Ausflug zur n├Ârdlichsten Skischanze Deutschlands und ein entspannter Sonnabend  zu Hause waren bei sch├Ânem Wetter deutlich angenehmer als im Regen auf dem Campingplatz zu stehen. Am Sonntag haben sich unsere Wege dann getrennt. Nach einer Bahnfahrt bis Rathenow ist Christiane mit R├╝ckenwind ­čÖé wieder 100km heim nach Berlin geradelt, w├Ąhrend Steffen die knapp 160km nach Hedeper zum FluxRC Orbiter gegen den Wind gek├Ąmpft hat, sch├Ân wars. Resultat: Wir fahren beide gern gemeinsam aber auch sehr gerne solo Rad ­čÖé 

Hier wie immer ein paar Impressionen, viel Spa├č dabei und viele Gr├╝├če aus Berlin.

English translation by Deepl (with some small adjustments)

…after what felt like half a year in the “home office” we thought we’d take Wolf’s camper (thanks!!!) and go cycling and hiking in the Allg├Ąu (Bavaria). Has worked well in terms of the camper and screams for repetition. After a short stop in Friedberg and the obligatory visit to Neuschwanstein (no tourists, spooky!!!) we have unfortunately found that the weather is not so favored us. After a night in the pouring rain, we looked where the in Germany the next few days is reasonably useful weather. Guess what? Berlin !!! ­čÖé …otherwise everywhere rain and cold. So we went back home. A Gravel bike trip to the D├Âberitzer Heide, a convertible trip to the northernmost ski jump in Germany and a relaxed Saturday at home were much more pleasant than standing in the rain on the campsite. On Sunday our ways then separated. After a train ride to Rathenow Christiane cycled with tailwind ­čÖé 100km home to Berlin, while Steffen has fought the almost 160km to Hedeper to the FluxRC Orbiter against the wind, it was still nice. Result: We both like cycling together but also very much like cycling solo ­čÖé 

As always, here are a few impressions, have fun and many greetings from Berlin.

 

Oesterreich 2020

Wenn alle anderen aus dem Urlaub zur├╝ck und schon wieder leicht genervt von der Arbeit sind, steht unser “Familienurlaub” an. Und wie jedes Jahr zieht es uns in die Berge. F├╝r dieses Jahr hatten wir wieder eine H├╝ttentour geplant. Allerdings war uns das in “Corona-Zeiten” etwas unsicher bzw. mit zu vielen Einschr├Ąnkungen verbunden. Also haben wir uns f├╝r eine Woche ein Appartement in Krimml gebucht. Krimml ist bekannt f├╝r die h├Âchsten Wasserf├Ąlle ├ľsterreichs, von denen wir jedoch vorher noch nie geh├Ârt hatten … ­čśë Neben den Wasserf├Ąllen ist Krimml aber auch ein guter Ausgangspunkt f├╝r Tagestouren zu vielen wundersch├Ân gelegenen H├╝tten. Das Wetter hat sich wieder von seiner besten Seite gezeigt und so waren wir jeden Tag unterwegs! Neben einer Rundwanderung um den Stausee Durla├čboden waren wir auf der Zittauer H├╝tte, der Richterh├╝tte (sch├Âner gemeinsamer Wandertag mit Philipp und Franzi – da MUSSTE es die Richterh├╝tte sein!!) und der Warnsdorfer H├╝tte. F├╝r den Aufstieg zur Warnsdorfer H├╝tte und weiter zum Gamsspitzl haben wir das erste Mal die Kombination Bike & Hike probiert. Ein Wirt hat uns den Tipp gegeben, doch mit dem E-Bike bis zum Zustieg zu fahren – dann schafft man auch den Gipfel. Gesagt und getan! Und was soll ich sagen: Ein Riiiiiesen-Spa├č! ­čÖé F├╝r den letzten Tag der Woche habe ich mir eine “Wanderpause” gew├╝nscht, um meinen Waden ein bisschen Erholung zu g├Ânnen. Daf├╝r sind wir zum Flanieren nach Zell am See gefahren, was glamour├Âser klingt als es war. Damit Steffen auch noch auf seine Kosten kommt, wurde die Gro├čglockner Hochalpenstra├če mit dem Cabrio bezwungen (zum Gl├╝ck hatte ich zum Mittag nur leichte Kost :s ) Oben angekommen konnte ich zum allerersten Mal den Gro├čglockner sehen. Was f├╝r ein sch├Âner Berg!

Nach einer Woche gab es f├╝r uns einen Ortswechsel: Wir haben das tolle Hotel Post in Krimml verlassen und haben im Hotel Alte Post in Gro├čarl eingecheckt (die ├ľsterreicher scheinen ein sehr schreibfreudiges Volk gewesen zu sein …. jedes zweite Hotel hei├čt irgendwas mit “Post”). Die zweite Urlaubswoche haben wir mit Konny und Andi verbracht, nachdem die Kreuzfahrt, die sich Konny gew├╝nscht hatte, auch wg. Corona vorerst verschoben werden musste. Das Gro├čarltal wird auch das Tal der Almen genannt und das haben wir bei weiter sch├Ânstem Wetter ├╝berpr├╝ft. Aualm, Bichlalm, Filzmoosalm, Weisalm, Loosb├╝helalm, … wurden getestet.  Steffen hat sich im Laufe der Woche noch einige Extratouren “geg├Ânnt”, da ihn unsere Senioren-Wandergruppe zu wenig gefordert hat. So hat er z.B. von einer Alm-Wanderung einen Abstecher zum Draugstein gemacht und an einem anderen Tag hat er drei Almen noch mal mit dem Mountainbike (ohne “E” und damit schon fast ein Exot in der Gegend) besucht. Nun ja …

Wir hatten wieder einen wundersch├Ânen Urlaub in herrlicher Natur! Ich hab ca. 56 Fliegenpilzbilder auf meinem Telefon, die alle aussehen wie aus einem Kinderbilderbuch und Steffen hat sich mit einigen K├╝hen angefreundet und m├Âchte jetzt auch eine haben. ­čśë Wir freuen uns jetzt schon auf den n├Ąchsten Urlaub in den Bergen, denn dann machen wir auf jeden Fall wieder eine H├╝ttentour!!!

Bilder: Steffen / Text: Christiane

Translated with www.DeepL.com/Translator (free version)

When everyone else is back from vacation and already slightly annoyed by work, our “family vacation” is coming up. And like every year we are drawn to the mountains. For this year we had planned a hut tour again. However, in “Corona times” this was a bit uncertain for us or it was associated with too many restrictions. So we booked an apartment in Krimml for one week. Krimml is known for the highest waterfalls in Austria, but we had never heard of them before … ­čśë Besides the waterfalls, Krimml is also a good starting point for day trips to many beautifully located huts. The weather was at its best again and so we were on the road every day! Besides a round trip around the Durla├čboden reservoir, we went to the Zittauer H├╝tte, the Richterh├╝tte (nice day’s hiking with Philipp and Franzi – it MUST have been the Richterh├╝tte!!) and the Warnsdorfer H├╝tte. For the ascent to the Warnsdorfer H├╝tte and further to the Gamsspitzl we tried the combination Bike & Hike for the first time. An innkeeper gave us the tip to ride with the E-Bike to the ascent – then you can also reach the summit. Said and done! And what can I say: It’s great fun! ­čÖé For the last day of the week I wished for a “hiking break” to give my calves a little rest. Therefore we went to Zell am See to stroll around, which sounds more glamorous than it was. To make sure that Steffen got his money’s worth, the Gro├čglockner high alpine road was conquered with our convertible (luckily I only had light food for lunch :s ) When we reached the top, I could see the Gro├čglockner for the very first time. What a beautiful mountain!

After one week we changed our location: We left the great Hotel Post in Krimml and checked in at the Hotel Alte Post in Gro├čarl (the Austrians seem to have been a very write-loving people …. every second hotel is called something with “Post”). We spent the second week of our vacation with my sister Konny and husband Andi, after the cruise that Konny had wished for had to be postponed due to Corona. The Grossarltal is also called the valley of the alpine pastures and we checked this in further beautiful weather. Aualm, Bichlalm, Filzmoosalm, Weisalm, Loosb├╝helalm, … were tested.  During the week, Steffen “indulged” in some extra tours, because our senior hiking group did not challenge him enough. For example, he made a detour to the Draugstein peak from an alpine pasture hike and on another day he visited three alpine pastures again by mountain bike (without the “E” and thus almost an exotic in the area). Well …

We had again a wonderful vacation in beautiful nature! I have about 56 fly agarics pictures on my phone, which all look like from a children’s picture book and Steffen has made friends with some cows and would like to have one now ­čśë We are already looking forward to the next vacation in the mountains, because then we will definitely go on a hut tour again!

Pictures: Steffen / Text: Christiane

 

Skitrip2019

wie schon die letzten Jahre gabs wieder den obligatorischen “pre-Weihnachts-Skitrip”: Diesmal allerdings nicht nach Mayrhofen sondern ins Skigebiet Fiss/Serfaus/Ladis. Wir hatten uns im Herbst beim Wandern vorgenommen hier mal Ski zu fahren und das wurde umgehend umgesetzt. Unsere Unterkunft, das Haus “Aifnerspitze“, war ein Volltreffer: auf mehreren Etagen gabs von Sauna, Kicker und Dartscheibe ├╝ber eine fantastische K├╝che keine offenen W├╝nsche. Da kann man die t├Ąglichen 10 Minuten Fahrzeit zur Seilbahn locker verschmerzen. Das Wetter war uns weitestgehend gn├Ądig, bis auf einige geschlossene Lifte wegen viel Wind waren die Bedingungen ziemlich gut, bis auf kleinere St├╝rze gab es auch keine Verletzungen ­čśë Mal sehen wo wir n├Ąchstes Jahr hinfahren… morgen gehts nach Hause. In diesem Sinne allen sch├Âne Weihnachten und einen entspannten Jahreswechsel!

Thanks to Deepl, here’s the English version:

…like the last years there was again the obligatory “pre-Christmas ski trip”: This time not to Mayrhofen but to the ski area Fiss/Serfaus/Ladis. We had planned to ski here in autumn while hiking and this was immediately implemented. Our accommodation, the house “Aifnerspitze”, was a direct hit: on several floors there were no open wishes from sauna, kicker and dartboard to a fantastic kitchen. The daily 10 minutes ride to the cable car can be easily overcome. The weather was mostly gracious to us, except for some closed lifts because of a lot of wind the conditions were pretty good, except for some minor falls there were no injuries ­čśë Let’s see where we go next year… tomorrow we go home. In this sense all a Merry Christmas and a relaxed turn of the year!

Translated with www.DeepL.com/Translator (free version)

Skiurlaub 2018

…w├Ąhrend alle anderen hektisch mit der Geschenkejagd besch├Ąftigt sind haben wir uns gedacht wir nutzen die Zeit und fahren wie bereits 2015 in der Woche vor Weihnachten  zum Skifahren nach Mayrhofen in Tirol. Zusammen mit lieben Freunden und deren Eltern die freundlicherweise tags├╝ber das Babysitten f├╝r “Leon├Ârchen” ├╝bernommen haben hatten wir 5 sehr sch├Âne Tage mit sagen wir mal gutem ­čśë Wetter (3 Tage zum Skifahren o.k., 1,5 Tage ├╝berragend…mehr kann man nicht verlangen). Auf jeden Fall waren die Pisten wie schon 2015 herrlich leer, keiner hat sich wehgetan und wir hatten jede Menge Spa├č. Anbei wie immer ein paar Impressionen verbunden mit den besten W├╝nschen f├╝r ein sch├Ânes Weihnachtsfest und einen erfolgreichen Start ins neue Jahr!

Quedlinburg

…bei einer Radtour im Harz hatte ich Quedlinburg entdeckt und beschlossen, hier m├╝ssen wir nochmal f├╝r ein h├╝bsches Wochenende hin! Bei der Suche nach einem Geschenk f├╝r einen “Familienausflug” kam uns das dann wieder in den Sinn und so haben wir uns ein Wochenende im Romantikhotel am Br├╝hl geg├Ânnt. Die hatten mit uns buchungstechnisch (statt 2 Doppelzimmern gabs nur 2×1 +1×2) einen schlechten Start, haben diese Scharte dann aber tats├Ąchlich sehr professionell “ausgewetzt”. Das Restaurant “Weinstube m Br├╝hl” war ein absolutes Highlight, da hatte der Lehmann nix zu meckern :-). Der Samstag war ein herrlicher Herbsttag, den wir ausgiebig dazu genutzt haben die unglaublich h├╝bsche Stadt zu erkunden, am Sonntag war uns das Wetter leider nicht so gn├Ądig, so dass der Ausflug zum Hexentanzplatz ins Wasser viel, aber wer traut sich nach diesem Sommer schon zu meckern ­čśë 

Sommerurlaub 2018

Tag 1 – Sustenpass

Sommerurlaub 2018 – wieder mal ein Wanderurlaub, diesmal in der Schweiz. Nach einem kleinen Zwischenstopp bei Connie und Markus im sch├Ânen Schwarzwald sind wir am Ausgangspunkt unserer Wanderung angekommen: Meiringen im Berner Oberland. Steffen stellte freudig fest, dass von Meiringen zwei Passstra├čen weggehen: Der Grimselpass und der Sustenpass. Ein schneller Google-Check ergab, dass der Sustenpass 10 m h├Âher ist und damit war klar, auf welcher Passstra├če das Cabrio mal richtig (aber richtig!!!) ausgefahren wird. Der Wetter war herrlich und so konnten wir die gro├čartige Umgebung bei offenem Dach in vollen Z├╝gen genie├čen … 

Am sp├Ąten Nachmittag haben wir dann unser Hotel f├╝r die erste Nacht aufgesucht und erlebten eine sehr positive ├ťberraschung. Es war nicht einfach, in der Hochsaison noch ein bezahlbares Hotel zu finden. Am Ende habe ich irgendwas gebucht – egal, Hauptsache  ein Dach ├╝berm Kopp. Es sollte sich herausstellen, dass dieses Hotel das Beste war, was wir seit langem an Gastronomie, Service, K├╝che, Ausstattung … erlebt haben. So haben wir direkt f├╝r die Nacht nach unserer Wanderung nochmal ein Zimmer gebucht. Auto konnten wir dort auch stehen lassen. Alles top. Wer mal in der Gegend ist: Hotel Wetterhorn in Hasliberg- Hofluh. 

Tag 2  – Wetterhorn  – Schwarzwaldalp

Und dann ging es los: Nach einem ordentlichen Fr├╝hst├╝ck haben wir die Rucks├Ącke geschultert und machten uns auf den Weg. Die erste Etappe war noch “zum Einlaufen”. Wenig H├Âhenmeter und die Gehzeit sollte 5 Stunden nicht ├╝berschreiten. Der Wanderweg war tats├Ąchlich sehr entspannt und f├╝hrte vorbei an saftig-gr├╝nen Wiesen, klaren B├Ąchen und durch sch├Âne W├Ąlder. Mittendrin stand dann pl├Âtzlich ein Hotel: das Rosenlaui. Irgendwie unwirklich und wie auf der Eisenbahnplatte. Leider konnten wir dort vorab kein Zimmer mehr reservieren (bzw. war nur noch eine Suite zum Preis des kompletten Urlaubsbudgets zu haben) und so mussten wir weiterwandern. Im Chalethotel Schwarzwaldalp war es aber auch sehr h├╝bsch und das Essen au├čergew├Âhnlich gut. 

Tag 3 – Schwarzwaldalp – Faulhorn

Von der Schwarzwaldalp starteten wir am n├Ąchsten Tag zum Faulhorn. Diese Etappe hatte es schon etwas mehr in sich. Wesentlich mehr H├Âhenmeter und auch mehr Strecke. Aber die Sonne schien den ganzen Tag, die Bergpanoramen wurden immer m├Ąchtiger. Ab der Gro├čen Scheidegg hatten wir dann auch den Eiger im Blick. Was f├╝r ein Berg!! Der Wanderweg zum First war ein sehr bequemer H├Âhenweg, so dass wir uns (d. h. ich mich) kaum anstrengen mussten und diese Postkarten-Bergwelt voll genie├čen konnten. Nach einer kurzen Pause an der First Bergstation nahmen wir den Aufstieg zum Faulhorn in Angriff. Bis zum Bachalpsee war der Weg voller (asiatischer) Touristen, die aber hinter dem See alle verschwunden waren. Denn ab jetzt ging es ordentlich bergan. Das Berghotel Faulhorn befindet sich ganz oben auf der Bergkuppe. Es ist eines der ├Ąltesten Berghotels der Schweiz, wobei die Bezeichnung “Hotel” f├╝r heutige Verh├Ąltnisse ma├člos ├╝bertrieben ist. Hier haben wir – trotz rechtzeitiger Reservierung – nur noch Schlafpl├Ątze im Matratzenlager bekommen. Sch├Ân war das nicht, aber auch so etwas geh├Ârt zum Bergwandern dazu. 

Tag 4 – Faulhorn – M├╝rren

Nach einer fast schlaflosen Nacht hat sich Steffen um 5:20 Uhr aus dem Schlafsack gewickelt und den Sonnenaufgang fotografiert. An den Bildern sieht man: Das hat sich gelohnt!

Nach dem Fr├╝hst├╝ck sind wir dann Richtung Schynigge Platte aufgebrochen. Dorthin f├╝hrt ein sehr sch├Âner Panorama-H├Âhenweg. Linker Hand konnten wir tief unten im Tal Grindelwald sehen und rechter Hand hatten wir einen herrlichen Blick auf den Brienzersee, den Thuner See und Interlaken.  Von der Schynigge Platte haben wir uns f├╝r den knieschonenden Abstieg entschieden und sind mit der historischen Zahnradbahn (├╝berteuerte Nuckelpinne!!) nach Lauterbrunnen gefahren. Das Lauterbrunnener Tal ist bekannt f├╝r die steilen Felsw├Ąnde, die bei Basejumpern sehr beliebt sind. Wir konnten den Ort nicht ganz erkunden, da unsere Unterkunft f├╝r diese Nacht in M├╝rren war. Und M├╝rren liegt knapp 1.000 m ├ťBER Lauterbrunnen. Und da Lauterbrunnen zwischen steilen Felsw├Ąnden liegt, mussten wir nun ziemlich steil bergan gehen. Nach der Wanderung vom Faulhorn zur Schynigge Platte, die schon knapp 4 Std. dauerte, war das nochmal eine h├╝bsche Herausforderung. Aber irgendwie haben wir (d. h. ich) es geschafft!!! M├╝rren ist ein autofreies Dorf und nur per Seilbahn zu erreichen. (Ja! Wir haben die Seilbahn gesehen. Und ja, wir H├äTTEN sie nehmen k├Ânnen. Aber das sollte ja eine WANDER-Urlaub sein. Und kein “wir-hauen-die-ganze-Kohle-f├╝r-langsame-Z├╝ge-und-Seilbahnen-raus”-Urlaub.)

Auf jeden Fall ist M├╝rren sehr h├╝bsch, auch wenn dort irgendwie die Zeit stehengeblieben ist. Aber es liegt eine sehr entspannte Ruhe ├╝ber dem Ort, so dass ich dort gern auch mal l├Ąnger bleiben w├╝rde … Vom Balkon unseres Zimmers hatten wir einen gro├čartigen Blick auf die Jungfrau. Und auch hier muss man sagen: Was f├╝r ein Berg!! Leider kommt diese gewaltige Herrlichkeit auf den Bildern nicht ganz r├╝ber – aber es war wirklich atemberaubend.

Tag 5 – Eigertrail

Wir verabschieden uns aus M├╝rren – per Seilbahn! Diesen steilen Berg wollten wir nicht bergab gehen und lieber die Kr├Ąfte sparen f├╝r die tolle Tour, die heute vor uns lag. Nachdem wir die Bahn an der Wengernalp verlassen haben, standen wir erst einmal minutenlang mit offenem Mund vor dem Bergpanorama vor uns und haben abwechselnd “Kraaaaass” gesagt: Bei herrlichstem Wetter standen vor uns Eiger, M├Ânch und Jungfrau in ihren gewaltigen Pracht. Die Schweizer Berge …. das ist nochmal eine andere Nummer als Tirol. Unser Wanderweg f├╝hrte uns zuerst zum Eiger-Gletscher. Dort haben wir unsere Mittagspause gemacht und immer noch ├╝ber die Berge und Gletscher gestaunt. Nach der St├Ąrkung haben wir uns dann auf den Eiger-Trail begeben, der direkt an der ber├╝chtigten Eiger-Nordwand entlangf├╝hrt. Es ist unfassbar wie m├Ąchtig und wie steil diese Wand ist. Steffen hat sich pausenlos gefragt: Warum?? WARUM zur H├Âlle muss man HIER hochklettern?? Wenn es jemand von Euch wei├č, sagt es ihm bitte …

├ťbernachtet haben wir im Berggasthof Alpiglen, den wir genau in dem Moment erreichten, als der Regen einsetzte … Alpiglen liegt direkt oberhalb von Grindelwald und man hat von dort einen sch├Ânen Blick auf den Ort und in das Tal (zum Eiger dann nicht mehr – der war im Nebel verschwunden).

Tag 6 – Alpiglen – Gro├če Scheidegg 

Und da war schon unser letzter Wandertag da: Von Alpiglen sind wir mit der Bahn nach Grindelwald gefahren. Wir haben uns ein bisschen den Ort angeschaut. Grindelwald ist sehr h├╝bsch und bei den asiatischen Touristen offensichtlich sehr beliebt. Wir waren ja aber sehr fr├╝h unterwegs – da tobte f├╝r die Touris noch die Schlacht am Fr├╝hst├╝cksbuffet – so dass noch eine angenehme Ruhe ├╝ber dem Ort lag. Der Tag war ein bisschen bew├Âlkt und auch etwas frischer. Das kam uns sehr gelegen, denn der Aufstieg von Grindelwald zur Gro├čen Scheidegg hat es in sich. Unterwegs hab ich noch eine neue Freundin gefunden: Bella, die Ziege. Wir haben uns vom ersten M├Ąh an super verstanden. Allerdings hatte der Gei├čen-Peter (der ziemlich bekifft aussah und wahrscheinlich auch war!) etwas dagegen, dass sie mit mir mitgeht…. ­čÖü 

Auf der Gro├čen Scheidegg haben wir noch ein kurze Pause eingelegt und sind dann zur Schwarzwaldalp gewandert. Von dort hat uns dann der Bus zur├╝ck nach Meiringen und sp├Ąter weiter nach Hasliberg gebracht. Das Auto war noch da und im Hotel Wetterhorn wurden wir wieder sehr herzlich begr├╝├čt. Und damit war unsere wundersch├Âne Wandertour zu Ende. 

Tag 7/8 – Chamonix Wandern

Nach einem langen, entspannten Fr├╝hst├╝ck sind wir bei herrlichem Wetter und mit offenem Dach ├╝ber Landstra├čen durch die herrliche Berglandschaft nach Chamonix in den franz├Âsischen Alpen gefahren. Das RockyPop Hotel war ebenfalls ein Gl├╝ckstreffer, wenn auch ganz anders als das Hotel Wetterhorn. Steffen hatte dann auch f├╝r den n├Ąchsten Tag in Nullkommanix eine “sch├Âne” Wanderung herausgesucht. Und da kam es dann wieder zu einer klassischen Fehlkommunikation. ICH hatte verstanden: Wir gehen erst steil bergan, dann den Kamm entlang zur Bergstation einer Gondel und fahren mit der dann wieder ins Tal – das ganze dauert ca. 5 Stunden. STEFFEN meint: Sooooo h├Ątte er es nie gesagt! Nun ja … wir sind nicht die ganzen 5 Stunden steil bergan gegangen. Nur etwa 4 Stunden und 55 Minuten. Auf dem S├╝dhang. In der Mittagssonne. Bei etwa 30 Grad …. ok … sagen wir 28 Grad. Es war SUUUUUPER! Und nachdem mir schon 5 Tage Wanderung in den Beinen steckten, war das voll easy und die Stimmung war … im Keller. Nun ja … kann ja nicht immer der Himmel voller Geigen h├Ąngen. Oder?!?

Tag 9 – Aiguille du Midi / Galibier

Am zweiten Tag in Chamonix g├Ânnten wir uns eine Seilbahnfahrt auf den Aiguille du Midi. Die Bergstation liegt auf ├╝ber 3.800 m H├Âhe und bietet einen Wahnsinnsblick auf den Mont Blanc. Wer mal in Chamonix ist: Unbedingt machen!! Im Vergleich zur Schweiz ist die Fahrt billig (62 ÔéČ pro Person), es ist super organisiert und jeden Cent wert! Die Bilder sprechen f├╝r sich …. 

Am Nachmittag wollte Steffen noch einmal zum Ort seiner Heldentat Anfang Juli zur├╝ckkehren: zum Col de Galibier! Der Pass liegt 3 Autostunden vom sch├Ânen Chamonix entfernt. Musste aber sein. Warum auch immer. Im Vergleich zum Vormittag (Mont Blanc!!!) fand ich die Bergwelt um den Col de Galibier jetzt nicht sooooo beeindruckend, aber ich habs jetzt auch gesehen und der Steffen war happy….

Und das war auch schon der letzte Urlaubstag. Nach einem entspannten Fr├╝hst├╝ck am Mittwoch haben wir uns auf die Heimreise gemacht. Wir wollten so lange fahren, bis wir keine Lust mehr haben und dann noch einen Zwischenstopp einlegen. Aber irgendwie war die Anziehungskraft des eigenen Bettes doch sehr gro├č, so dass wir bis Berlin durchgefahren sind. So hatten wir jetzt noch ein paar entspannte Tage zu Hause. Alles ist gewaschen, das Auto geputzt und wir haben bei dem tollen Sommerwetter mal unsere Terrasse genie├čen k├Ânnen…. Und morgen hat uns der normale Wahnsinn wieder!!! 

Text: Christiane Fotos:Steffen (wer nicht selber drauf gekommen ist :-))

Bad Gastein

Viele Gr├╝├če aus einem Ort, in dem scheinbar die Zeit stehen geblieben ist: Bad Gastein im Salzburger Land. Am Hang um den Gasteiner Wasserfall herum gebaut stehen hier schicke alte Hotels und wundersch├Âne H├Ąuser, leider zu gro├čen Teilen dem Verfall preisgegeben, da eine Erhaltung einfach kein Mensch bezahlen kann… Wir haben uns hier f├╝r 3 sch├Âne Tage im Haus Hirth eingebucht, Service und Location lassen nichts zu w├╝nschen ├╝brig. Am Freitag hat dann Steffen einen Punkt von der “Bucket List” gestrichen und ist die Gro├čglockner Hochalpennstrasse mit dem Rennrad einmal rauf und runter, anstrengend, aber wie die Bilder beweisen sehr sch├Ân. Nach einem Spaziergang ├╝ber den Gasteiner H├Âhenweg haben wir dann den Abend entspannt ausklingen lassen, schicke Bar haben die hier… Der Samstag stand dann im Zeichen des Wanderns, wir haben eine sehr sch├Âne Tour am Fu├če des H├╝ttenkogels gemacht, leider waren die H├╝tten und auch die Seilbahnen mit denen man sich den beschwerlichen letzten Abstieg h├Ątte sparen k├Ânnen noch zu, der Preis der Nebensaison… Jetzt gehts auf jeden Fall wieder heim ins hochsommerliche Berlin ­čśë

Familientreff an der Algarve

…da es Leute in unserer Familie gibt die jedes Jahr den Fr├╝hling hier verbringen haben wir uns dieses Jahr gedacht wir machen es uns auch mal eine Woche h├╝bsch, wo wir ja auch in letzter Zeit seltener nach Dresden fahren, trifft man sich halt im Warmen. Den gleichen Gedanken hatten wohl auch Anja, J├Ârg und Greta, insofern waren wir dann zu 7t.  Das Wetter ist uns leider nicht besonders gn├Ądig gewesen aber wir haben das beste draus gemacht…Schlafen, Wandern…bischen Radfahren und aufs Meer schauen und Zeit miteinander verbringen. Hier ein paar Bilder von unseren Aktivit├Ąten…

Jahresstart in Collalbo

Verbunden mit sp├Ąten guten W├╝nschen f├╝r ein gesundes, erfolgreiches und zufriedenes 2018 hier ein kleiner Bericht von unserem Kurzurlaub zum Jahresbeginn: Am 02.Januar gings mal schnell nach S├╝dtirol auf den Ritten. Hier haben wir uns ein paar sch├Âne Tage mit Schlittschuhlaufen, Skifahren, Wandern und vor allem Relaxen im wundervollen Hotel Bemelmans geg├Ânnt. Ein Tip hier ausser dem guten Essen ist definitiv die Weinkarte. Das Wetter h├Ątte etwas besser sein k├Ânnen, aber es gibt ja bekanntlich nur falsche Kleidung….hier waren wir definitiv nicht das letzte Mal.