FluxRC Mallorca Trainingslager 22

…nach dem Ausflug im Oktober 21 haben wir wieder ein FluxRC Trainingslager auf Mallorca veranstaltet. Wie bereits letztes Mal durften wir die Gastfreundschaft von Philipp und seiner Villa Veloco geniessen. Wir hatten wieder super Wetter und eine tolle Truppe mit der sowohl die Ausfahrten als auch die in der Villa verbrachte Zeit einfach wunderbar war. Irgendwie stimmt allerdings was mit meiner Wage nach der Heimkehr nicht, die zeigt irgendwie zu viel an. Ich vermute das liegt an Silkes fantastischen Zimtschnecken 🙂 Obwohl wir in den 6 Tagen knapp 800km Rad gefahren sind, war der Input offenbar höher als der Output… Nebenbei haben wir auch noch etwas Weiterbildung gehabt und inkl. eines abendlichen Vortrags die Supersapiens Glukosesensoren getestet, interessante Erfahrung muss ich sagen. Bin gespannt wie die Reise hier im Sport weitergeht… Auf jeden Fall freu ich mich schon auf Mallorca ÂŽ23, wir haben bereits gebucht 🙂

English with the help of deepl:

…after the trip in October 21, we again held a FluxRC training camp on Mallorca. Like last time, we were able to enjoy the hospitality of Philipp and his Villa Veloco. We had great weather again and a great group with whom both the rides and the time spent in the villa were simply wonderful. However, there is something wrong with my scale after returning home, it somehow shows too much. I suspect this is due to Silke’s fantastic cinnamon rolls 🙂 Although we cycled almost 800km in the 6 days, the input was obviously higher than the output… We also had some further “theory” training and tested the Supersapiens glucose sensors, including an evening lecture, an interesting experience I must say. I am curious how the journey will continue here in sport… In any case, I am already looking forward to Mallorca ’23, we have already booked 🙂

 

Mallorca LongWeekend

 

Nachdem Christiane von unserem FluxRC September Trip doch ein kleines bisschen “angefixt” war, haben wir uns fĂŒr ein langes Wochenende auf Mallorca entschieden und sind der Berliner KĂ€lte entflohen. Diesmal ging’s nach Petra, in eine hĂŒbsche Ferienwohnung direkt am Markt, wo auch RenĂ© seinen Laden hat und wir direkt vor der TĂŒr die RĂ€der bekommen haben. Wir haben 2 sehr schöne gemeinsame Touren gemacht, der Steffen durfte natĂŒrlich auch ein bisschen alleine „Ballern“. Bis bald 👋

 

 

 

Amazing Day

…ein Beitrag von Christiane 🙂

Das erste Mal dachte ich vor zwei Jahren dran, dass der Geburtstag mit der 5 und der 0 nur noch zwei Jahre entfernt ist. Da war ich mir sehr sicher, dass ich an diesem Tag irgendwo sein werde, wo nicht nur die Sonne scheint, sondern es auch richtig, richtig warm ist. Australien oder SĂŒdafrika, dachte ich, wĂ€re toll. Nur 6 Wochen spĂ€ter waren wir im ersten Lockdown. Obwohl nicht viel ging, verging das Jahr sehr schnell. An meinem 49. Geburtstag waren wir im ich-weiß-nicht-mehr-wievielten Lockdown und es ging gar nichts. Es war nicht nur die ganze Welt Risikogebiet, es waren auch alle Restaurants geschlossen und es gab KontaktbeschrĂ€nkungen. Als ich an diesem Geburtstag zu Hause mit Steffen vor Essen vom Lieferservice saß, wurde mir klar, dass das mit der Reise in den Sommer vielleicht nichts wird. Im FrĂŒhjahr 2021 gab es immer noch EinschrĂ€nkungen, aber auch Lichtblicke. Bei einem Feierabendspaziergang dachte ich, wie schön es wĂ€re, eine Party zu schmeißen und alle mal wieder zu sehen. Außerdem: Man wird ja nicht alle Tage 50. Das wĂ€re doch ein toller Anlass, auch einfach mal das Leben zu feiern. 

Es war gerade mal Mai und bis Januar noch viel Zeit – bis dahin wĂ€re Corona sicher Geschichte (haha 
 ). Und direkt danach fiel mir auch ein, wo die Party steigen könnte. Gleich am nĂ€chsten Tag hab ich Enrico geschrieben und mir das PolitbĂŒro im Soho House fĂŒr den 30. Januar 2022 reservieren lassen. Wir beide dachten, dass Corona bis dahin kein Thema mehr wĂ€re (hahahaha 
). Nun hatte ich von Mai bis Januar Zeit, mir den perfekten Geburtstag vorzustellen. UND! DAS! WAR! ER!

Auch wenn Corona leider immer noch unseren Alltag beherrscht und die Feier kurz auf der Kippe stand, hatte ich einen tollen 50. Geburtstag! Bis auf wenige Ausnahmen konnten alle meine GĂ€ste kommen und waren auch da. Es war eine bunte Mischung aus Familie und Freunden – viele hatten schon voneinander gehört, sich aber noch nie persönlich gesehen. Alle haben sich gefreut, dass endlich mal wieder was los war! Und ich hab mich gefreut, dass alle da waren. Dass alle so gut gelaunt waren. Dass alle miteinander ins GesprĂ€ch gekommen sind. Dass ich so unfassbar tolle Geschenke bekommen habe. Dass wir in diesem schicken Raum im Soho House feiern konnten. Dass das Essen so lecker war. Dass es 
 so schön war!

Danke an meine einzigartige Familie und meine großartigen Freunde! Danke an Steffen fĂŒr 
 alles. Best Hubby in the universe! ❀ 

Skiurlaub Mayrhofen 2021

…letztes Jahr mussten wir wegen Corona aussetzen, diesmal hat es wieder geklappt. Der obligatorische Skiurlaub vor Weihnachten mit der Schlittschuhgang 🙂 Geradeso hatte Österreich den Lockdown aufgehoben und wir durften unsere Ferienwohnung direkt an der Penkenbahn beziehen. Das Skigebiet war (ausser am Samstag) quasi ausgestorben, die Pisten perfekt prĂ€pariert und wir hatten 4 Tage (oben, unten im Ort hatte man nicht so viel GlĂŒck) perfektes Wetter, genug um die Vitamin D Speicher wieder etwas aufzuladen. 

Verbunden mit dieser “virtuellen Postkarte” an alle die das hier lesen schöne Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr! Bleibt gesund.

English with the help of deepl:

…last year we had to skip because of Corona, this time it worked out again. The obligatory ski vacation before Christmas with the “ice skating gang” 🙂 Austria had lifted the lockdown one day before and we were allowed to move into our vacation apartment directly at the Penkenbahn. The ski area was (except on Saturday) virtually extinct, the slopes perfectly prepared and we had 4 days perfect weather, enough to recharge the vitamin D repository. 

With this “virtual postcard” to all who read this: Merry Christmas and a good start to the new year! Stay healthy.

 

 

about last Saturday

…diesen Samstag war mal wieder Zeit fĂŒr eine lĂ€ngere Radtour. Einmal weil ich mein Kocmo mal auf einer lĂ€ngeren Strecke testen wollte (irgendwann bald will ich mal so ne richtig lange Bikepacking tour machen) und weil ich das mit einem Bierchen bei meinem lieben Neffen Philiipp zum 30sten verbinden konnte. Da mir das Berlin – Dresden direkt mittlerweile etwas zum Hals raushĂ€ngt hab ich mich dafĂŒr entschieden bis JĂŒterbog (Hallo FlĂ€ming-Skate :-)) mit dem Regionalexpress zufahren, die Fahrt durch Berlin macht sowieso selbst am Samstag frĂŒh wenig Spaß…Von dort ging es nach Wittenberg an die Elbe und dann immer entlang des “alternativen” Elberadwegs bis ich dann in MĂŒhlberg wieder auf die Originalroute gewechselt habe. Um 09:20 bin ich in JĂŒterbog losgefahren und es war wirklich ein Traum Tag. Das Herbstlaub und die Sonne haben fĂŒr gute Stimmung gesorgt, weniger der Wind aus SĂŒdwest, kommt irgendwie nicht so gut wenn man nach SĂŒden will 😉 Da ich mir ziemlich viel Zeit gelassen habe und zwischendurch auch noch mein fliegendes Spielzeug benutzt habe wurde es schneller dunkel als gedacht, so dass ich die letzten beiden Stunden in DĂ€mmerung/Dunkelheit gefahren bin. Ich muss sagen mit vernĂŒnftigem Licht eigentlich auch ziemlich (ent)spannend…das hat bis auf die stark sinkenden Temperaturen auch mehr Spaß gemacht als ich dachte. In sofern eine tolle Tour, das Rad hat seine Langstreckentaufe bestanden und ich freu mich auf weitere Touren damit. Danke an meine liebe Frau, die wieder mal das Taxi gespielt hat, um mich wieder mit nach Hause zu nehmen und an meine SchwĂ€gerinnen fĂŒr die AuffĂŒllung meiner Kohlehydratspeicher und ein Bett 🙂

Hier die Strecke, ein paar Bilder und das Ergebnis vom “Rumfliegen” 😉

english with the help of deepl.com

…this Saturday it was time for a longer bike ride again. Firstly because I wanted to test my Kocmo on a longer route (sometime soon I want to do a really long bikepacking tour) and because I could combine it with a beer at my dear nephew Philiipp’s for his 30th birthday. Since I’m a bit tired of the Berlin – Dresden direct route I decided to take the regional express to JĂŒterbog (Hello FlĂ€ming-Skate :-)), the ride through Berlin is not much fun even on Saturday morning… From there I went to Wittenberg on the Elbe and then always along the “alternative” Elbe cycle path until I changed back to the original route in MĂŒhlberg. I set off from JĂŒterbog at 09:20 and it really was a dream day. The autumn leaves and the sun made for a good atmosphere, not so much the wind from the southwest, which is somehow not so good when you want to go south 😉 Since I took my time and used my flying toy in between, it got dark sooner than I thought, so I rode the last two hours in twilight/darkness. I have to say that with reasonable light it was actually quite exciting…apart from the cold temperatures it was also more fun than I thought. In so far a great tour, the bike has passed its long-distance baptism and I am looking forward to further tours with it. Thanks to my lovely wife who once again played the taxi to take me home and to my sisters-in-law for filling up my colehydrate stores and a bed for the night 🙂

 

 

GEMA-freie Musik von: https://www.youtube.com/c/DagReinbott_TerraSound

FluxRCgoesMallorca

…gerade 2 Wochen zurĂŒck aus Schweden ging es zum Herbst mit dem FluxRC fĂŒr eine Woche ins noch ziemlich warme Mallorca. Ich war noch nie zum Rennrad fahren dort, jetzt weiss ich warum so viele Leute dort zum Radsport hinfahren. Traumhafte Bedingungen: relativ wenige Autos, genĂŒgend Rastmöglichkeiten, die ganze Insel ist irgendwie auf Radsport ausgelegt. Wir hatten dank der Organisation meines lieben Freunds Wolf mit 10 unglaublich verschiedenen tollen Menschen ein Quartier in der Villa Veloco. Wer den perfekten Aufenthalt und Service sucht wird hier definitiv nicht enttĂ€uscht: Ein luxuriöses Haus mit mega Pool, Rocket Espressomaschine und top Radservice (kleine Reparaturen an den von den Jungs stark beanspruchten Top LeihrĂ€dern wurden am Abend sofort erledigt). Ich hatte allerdings was das Rad angeht eine Extrawurst, da es in Petra einen Pasculli Verleih gibt wo ich ein wundervolles Altissimo ausleihen konnte, danke lieber RenĂ©, das war einfach tolll!!! Wir haben in den 5 Tagen (ein Regentag ohne Sport :-)) fast 700km und ĂŒber 9000Hm auf dem Rad verbracht und dabei viel Spaß gehabt. Ich hoffe sehr das klappt bald mal wieder…

english with the help of deepl.com

…just 2 weeks back from Sweden we went with FluxRC for a week in the still quite warm Mallorca. I’ve never been there for road cycling, now I know why so many people go there for cycling. Fantastic conditions: relatively few cars, enough rest areas, the whole island is somehow designed for cycling. We had thanks to the organization of my dear friend Wolf with 10 incredibly different great people a quarters in the Villa Veloco. If you are looking looking for the perfect stay and service you will definitely not be disappointed here: A luxurious house with mega pool, Rocket espresso machine and top bike service (small repairs to the top rental bikes, which were heavily used by the guys, were done immediately in the evening). I had to go for an „Extrawurst”, because there is a Pasculli rental in Petra where I could borrow a wonderful Altissimo, thank you RenĂ©, that was amazing!!!! We have spent in the 5 days (a rainy day without sports :-)) almost 700km and more than 9000 meters of elevation on the bike and had a lot of fun. I hope very much that works out soon again …

Schweden2021

Anreise

Endlich Urlaub! Unsere Akkus waren leer und die Vorfreude groß – es ging nach Schweden und das auch noch mit einem recht komfortablen Wohnmobil. Steffen hat das WoMo am Samstag geholt und nach einer kurzen Besichtigung (und “Abnahme” meinerseits) ging es ans Einpacken. Dank umfangreicher Checkliste und vieler Tipps unserer WoMo-erfahrenen Freunde ging der Einzug in die mobile Ferienwohnung ganz flott. Am Sonntag frĂŒh 6:30 Uhr rollte unser WoMo aus der Matthiasstraße Richtung Rostock zum FĂ€hrhafen. Dort legte 11:30 Uhr unsere FĂ€hre ab (Stena Line – das steht fĂŒr uns ab jetzt fĂŒr das schlechteste Essen ever!!) und 6 Stunden spĂ€ter kamen wir in Trelleborg an. Unser erstes Ziel war ein kleiner Campingplatz ein paar Kilometer hinter Malmö direkt an der KĂŒste. Die Saison in Schweden war bereits vorbei. Deshalb waren nur wenige Camper unterwegs und der Platz schön leer. Den ersten Abend haben wir noch zum Einrichten und Ausprobieren genutzt. Am zweiten Tag haben wir dann die RĂ€der aus der Garage (JA! Das WoMo hatte eine Garage!) geholt und haben eine kleine Tour in die Umgebung gemacht: ĂŒber Lund nach Malmö zur ÖresundbrĂŒcke und wieder zurĂŒck. Unser erster Eindruck von Schweden – sehr viel Platz, sehr wenig Verkehr, sehr freundliche Leute. GefĂ€llt uns! 👍 Nach einer weiteren Übernachtung haben wir unser WoMo wieder in Bewegung gebracht und sind Richtung Göteborg entlang der KĂŒste gefahren. Außerhalb von Göteborg haben wir einen netten Campingplatz gefunden, das WoMo geparkt, die RĂ€der startklar gemacht und sind nach Göteborg geradelt. Vom Campingplatz fĂŒhrte quasi ein Fahrrad-Highway direkt in die Stadt. Göteborg ist sehr schön und entspannt. Wir waren uns einig, dass diese Stadt durchaus eine weitere Reise wert ist. Nach einem gemĂŒtlichen FrĂŒhstĂŒck (in der Sonne vor unserem WoMo) ging die Reise weiter. Das Ziel war nun schon Motala. Dort wĂŒrde am Wochenende das “VĂ€tternrundan” stattfinden – der eigentliche Grund unserer Schwedenreise…. 

VĂ€tternrundan

Nach einer sehr gemĂŒtlichen Fahrt ĂŒber Land sind wir am Mittwoch Abend auf dem Campingplatz in Motala angekommen. Hier war nun schon einiges mehr los … Der Platz war gut gebucht und – fĂŒr mich wenig ĂŒberraschend – hauptsĂ€chlich von MĂ€nnergruppen bevölkert, die natĂŒrlich alle gemeinsam die volle Distanz des VĂ€tternrundan (315 km) fahren wollten. Da wir alle aus demselben Grund in Motala waren, entstand schnell eine gemeinschaftliche AtmosphĂ€re. Es wurden Erfahrungen ausgetauscht, Tipps gegeben und alle waren in Vorfreude auf das große Ereignis. Lediglich drei Gallier … Ă€h … Berliner hatten kein Fahrrad dabei, sondern nur sehr große RucksĂ€cke. Die Drei waren auf Wandertour durch Schweden Richtung Nordkap. Ralf wurde mir am nĂ€chsten Tag bei Komoot vorgeschlagen (Hallo Siri!!) und so konnten wir den Abenteuern der Jungs folgen. 

Aber zurĂŒck zu unserem “Projekt” … wir haben am Donnerstag die RĂ€der ausgepackt und sozusagen zur Akklimatisierung die Gegend rund um Motala erkundet. Leider ist die Streckenplanung mit Komoot in Schweden eine Herausforderung. Die erste HĂ€lfte der Strecke fĂŒhrte durch sehr schöne Natur auf Schotter- und Waldwegen. DafĂŒr sind die RennrĂ€der leider nur bedingt geeignet. Zum GlĂŒck sind wir ohne Panne durchgekommen… SpĂ€ter fanden wir es totaaal lustig, dass da ein Panzer am Straßenrand stand – aber der war ernst gemeint: Unsere Strecke ging direkt in militĂ€risches Sperrgebiet. 😳 Also wurde abgekĂŒrzt und wir hatten noch genug Zeit unsere Startnummern abzuholen und schon ein bisschen Stimmung einzufangen beim Start des Mountainbike-Rennens. Am Freitag haben wir außer einem Strandspaziergang am VĂ€tternsee rein gar nichts gemacht. Steffen ist frĂŒh ins Bett, denn seine Startzeit war 4:28 Uhr!!! Das VĂ€tternrundan findet eigentlich immer um Mittsommer herum statt – da ist es um diese Uhrzeit immer noch hell. Nun ja. Im September ist es dunkel. Und kalt. Steffen hatte trotzdem großen Spaß. Er hat recht schnell ein gute Gruppe gefunden, in die er sich einreihen (bzw. die er fĂŒhren) konnte. Ich habe seine Tour auf dem Live-Track verfolgen können und war rechtzeitig am Ziel, um seine Ankunft live zu erleben. Steffen hat seit drei Jahren VĂ€tternrundan auf seiner bucket list gehabt und nun hat er es mit Bravour gemeistert! Ich hab mich sooo fĂŒr ihn gefreut und war mega-stolz! 😊 Und am nĂ€chsten Tag war ich dran… Ich bin das HalvvĂ€ttern (150 km) gefahren, weil wir ja nun mal da waren. Mein Startzeit war 10:25 Uhr – also sehr entspannt. Und so blieb es auch. Ich hatte mich gut vorbereitet und mir die Strecke angesehen. Leider hab ich keine Gruppe gefunden (beim HalvvĂ€ttern starten wesentlich weniger Radler als auf der vollen Distanz), aber ich bin auch alleine sehr gut klar gekommen. Das Wetter passte, der Wind kam aus der richtigen Richtung und so war ich schneller am Ziel als gedacht. Dort wurde ich natĂŒrlich von Steffen erwartet…. Abends wurde die eigens fĂŒr diesen Anlass mitgebrachte Flasche Champagner geköpft und Streckenerlebnisse zum Besten gegeben. Am Montag habe ich mich erholt und Steffen ist noch eine Radrunde gefahren. Der Campingplatz hat sich mehr und mehr geleert und am Dienstag waren wir die letzen Camper, die vom Platz gerollt sind. Bis zum nĂ€chsten VĂ€tternrundan …

Post-VĂ€tternrundan

Nach VĂ€tternrundan hatten wir immer noch eine Woche Urlaub in Schweden … herrlich! DafĂŒr hatten wir ĂŒberhaupt noch nichts geplant. Von unserem Nachbarn auf dem Campingplatz, der erfahrener Schweden-Urlauber war, bekamen wir den Tipp, den Tiveden-Nationalpark zu besuchen. Klang gut – also gemacht. Gut eine Stunde Fahrt von Motala entfernt haben wir am Undensee einen sehr hĂŒbschen (und auch spĂ€rlich besuchten) Campingplatz gefunden und direkt fĂŒr 2 NĂ€chte gebucht. Mit den RĂ€dern haben wir dann gleich eine Runde gedreht und wieder festgestellt: Hier ist viel Platz und wenig los! Perfekt zum Radfahren. 😉  Allerdings gibt es auch wenig bzw. keine CafĂ©s, Kneipen, Restaurants … Also immer an Proviant denken!!

Dann ging die Reise weiter Richtung Stockholm … leider wurde das Wetter etwas unbestĂ€ndiger und wesentlich kĂŒhler und eigentlich hatten wir auch gar keine Lust auf “Stadt”. Also wurde Stockholm gestrichen und auf spĂ€ter irgendwann mal verschoben. Nach einer Übernachtung an irgendeinem See (Vorteil: WoMo!!) haben wir noch Schloß Gripsholm besucht und damit auch den Kulturteil abgehakt. Dann sind wir Richtung SĂŒden gerollt und tatsĂ€chlich war in VĂ€stervik das Wetter besser. Ein Campingplatz direkt an der Ostsee war schnell gefunden und fĂŒr zwei NĂ€chte gebucht. In den Aufenthalt fiel auch der Sonntag, an dem die Rapha Womens100 stattfanden, die ich unbedingt fahren wollte. Als Ziel fĂŒr die Tour war schnell Vimmerby, die Heimatstadt von Astrid Lindgren, festgelegt. Leider hat uns auch hier wieder Komoot einen Streich gespielt: Als wir (im Regen) auf der Autobahnauffahrt standen, war klar, dass wir irgendwie “frei Schnauze” fahren mĂŒssen. Die Strecke war wunderschön – wieder sehr viel Platz und sehr wenig Verkehr – allerdings auch sehr viel lĂ€nger als geplant… statt der geplanten 120 km standen am Ende 160 km auf der Uhr. Tja. Haben wir bzw. ich auch irgendwie geschafft …

Nach zwei weiteren Übernachtungen an der OstseekĂŒste sind wir am Mittwoch sehr frĂŒh wieder in Trelleborg auf die FĂ€hre gefahren und Richtung Rostock geschippert … Damit sind fĂŒr uns 2,5 wunderbare, erlebnisreiche Urlaubswochen zu Ende gegangen, die sich viel lĂ€nger angefĂŒhlt haben. Wohnmobil-Urlaub machen wir auf jeden Fall wieder. Das war sehr entspannt und gemĂŒtlich.

Text: Christiane Photos: Steffen /sportograf.com 

for english use deepl.com 😉

 

RCC Escape Erzgebirge

…about last Weekend…gerade habe ich mich noch ĂŒber die fehlenden “Highlights” des Jahres 2021 beschwert…DAS war definitiv eins! Der Rapha Cycling Club Berlin, primĂ€r in Person von Steffen Weigold, dem ich auch den Großteil der folgenden Fotos verdankeđŸ€©, hatte ein Wochenende in RittersgrĂŒn im Erzgebirge organisiert, wo wir mit knapp 20 Sportler/innen ein super Wochenende verbracht haben. Christiane musste mich erst ĂŒberreden, eigentlich wollte ich aus Trotz đŸ€Ș , weil wir 3 Jungs (Robert, Sören, Steffen) keinen gemeinsamen Termin fĂŒr einen erneuten “Stoneman” hinbekommen haben, diesen alleine fahren. Aber das hier war einfach mal die viel bessere Wahl. Ein tolles Hotel, tolle internationale Leute (die Kommunikation fand fast mehr in englischer Sprache statt), geniale Strecken (danke Enrico und Thomas, unsere beiden Locals), die natĂŒrlich immer mit der Hammer Abfahrt vom Fichtelberg nach RittersgrĂŒn endeten, super Essen und gute Laune. Die knapp 400km und ĂŒber 6000 Höhenmeter in den 3 Tagen waren eine willkommene, wenn auch anstrengende Abwechslung zu den Berliner Flachlandpisten. Schön, in einer entspannten, “non-competition” Gruppe Rad zu fahren, neue Leute kennenzulernen und das Radeln zu genießen…hoffentlich ergibt sich so eine Gelegenheit bald mal wieder…vielleicht dann auch mit Frau đŸ‘© Lehmann đŸ€Ł (ErgĂ€nzung von Christiane: So lange die Höhenmeter-Marke von 150 nicht ĂŒberschritten wird, probiere ich das gerne mal … âŒđŸšŽđŸ»â€â™€ïž+⛰)

English by deepl:

…about last Weekend…just I complained about the missing “highlights” of the year 2021…THAT was definitely one! The Rapha Cycling Club Berlin, primarily in the person of Steffen Weigold, to whom I also owe most of the following photosđŸ€©, had organized a weekend in RittersgrĂŒn in the Ore Mountains, where we spent a super weekend. Christiane had to persuade me first, actually I wanted to do a solo “Stoneman“. But this was simply the much better choice. A great hotel, great international people (the communication was almost more in English), great routes (thanks Enrico and Thomas, our two locals), which of course always ended with the hammer downhill from Fichtelberg to RittersgrĂŒn, great food and good mood. The almost 400km and over 6000 meters of altitude in the 3 days were a welcome, albeit exhausting change from the Berlin flatland tracks. Nice to cycle in a relaxed, “non-competition” group, meet new people and enjoy cycling…hopefully such an opportunity arises again soon…maybe then also with Mrs đŸ‘© Lehmann đŸ€Ł (Addition from Christiane: As long as the altitude mark of 150 is not exceeded, I like to try that once … âŒđŸšŽđŸ»â™€ïž+⛰)

 

 

Summer in Berlin

…das Corona Jahr 2021 bietet aktuell keine großen Urlaube oder Ă€hnliche Highlights ĂŒber die man berichten könnte. Die Konzertkarten von 20/21 stapeln sich fĂŒr 2022 und andere Events wie das fĂŒr Juni geplante Vaetternrundan Radrennen in Schweden sind vorerst auf den September verschoben. Trotzdem haben wir eine gute Zeit und wollen hier alle mal wissen lassen dass es uns gut geht, hoffentlich ist das bei allen die das hier lesen ebenso. Aktuell haben wir beim Radfahren (Christiane ist mittlerweile mit der wöchentlichen Kilometerdistanz nicht weit von Steffen entfernt ;-)) den Standardmodus (ne Runde aus der Stadt raus und wieder rein) etwas verĂ€ndert: Die letzten beiden Sonntage standen im Zeichen des frĂŒh/frĂŒher Aufstehens. Wir haben uns am Abend vorher den Wind angeschaut (Windfinder.com, sehr zu empfehlen) und dann die passende Regionalbahn ausgesucht. Dann ist Steffen um 6 mit dem Zug los und Christiane etwas spĂ€ter…so haben wir uns dann getroffen und sind den 2ten Teil der Strecke gemeinsam gefahren. Letzten Sonntag ging es von Frankfurt(Oder) den Oderradweg 100km gen Norden, dann Treff und RĂŒckfahrt ĂŒber das Schiffshebewerk Niederfinow  zurĂŒck nach Berlin (Wind aus Ost :-)). Heute ging es von Wittenberge ĂŒber Stölln und einen erneuten Besuch bei der Lady Agnes wieder nach Hause. Es bleibt festzustellen das Deutschland im Osten einige echt tolle Radwege hat, die mit dem Rennrad super zu befahren sind. Wie immer ein paar EindrĂŒcke, viele GrĂŒĂŸe aus Berlin.

EN version translated with deepl.

…the Corona year 2021 currently offers no big vacations or similar highlights to report about. The concert tickets from 20/21 are piling up for 2022 and other events like the Vaetternrundan bike race in Sweden planned for June are postponed to September for the time being. Nevertheless we are having a good time and want to let everyone know that we are doing well, hopefully this is the same for everyone reading this. Currently we have changed the standard mode of cycling (Christiane is now not far away from Steffen with the weekly kilometer distance ;-)) a bit (a round out of town and back in): The last two Sundays were under the sign of early/early rising. We looked at the wind the night before (Windfinder.com, highly recommended) and then selected the appropriate regional train. Then Steffen left at 6 with the train and Christiane a little later…so we met and rode the 2nd part of the route together. Last Sunday it went from Frankfurt (Oder) the Oderradweg 100km north, then meeting and return via the ship lift Niederfinow back to Berlin (wind from the east :-)). Today it went from Wittenberge via Stölln and another visit to the Lady Agnes back home. It remains to note that Germany has some really great bike paths in the east, which are great to ride with the racing bike. As always, a few impressions, many greetings from Berlin.

Endurance-Weekender

Lange wurde davon gesprochen, jetzt haben wir’s gemacht. Christiane wollte auch mal probieren ob’s mit dem Rad bis nach Ebersbach klappt. Wir haben uns fĂŒr den ersten Versuch mal den ekligen Teil aus Berlin raus gespart und sind mit dem Zug bis Königs-Wusterhausen im völlig ĂŒberfĂŒllten Regionalexpress gefahren. Ob das viel entspannter war als aus der Stadt zu radeln ĂŒberlegen wir uns beim nĂ€chsten Mal ;-). Ab KW ging es dann auf fĂŒr Steffen teilweise bekannten aber auch einigen neuen Pfaden durch den Spreewald bis nach Ebersbach. Die eingepackten Regenjacken mussten nicht zum Einsatz kommen und wir haben die Fahrt wirklich genossen. Die 150 km vergingen wie im Flug, dann wurden wir in Ebersbach fĂŒrstlich empfangen und hatten einen sehr schönen Abend. Am Sonntag morgen ging’s dann wieder mit dem Rad zurĂŒck bis Elsterwerda (2x150km wĂ€re wohl doch etwas ĂŒbertrieben gewesen) und dann ab Schönefeld noch mal 30km in die Stadt zurĂŒck. Ein sehr schönes Wochenende auf dem Rad, Christiane bestellt grade schon wieder Rad Klamotten 🙂 🙂 🙂

P.S. Der Steffen ist sehr sehr stolz auf seine Ehefrau 🙂

English by deepl (with some small modifications)

We talked about it for a long time, but now we did it. Christiane also wanted to try whether it works with the road bike to Ebersbach. We decided to skip the the nasty part out of Berlin and went by train to Königs-Wusterhausen in the completely crowded regional express. Whether that was much more relaxed than cycling out of the city we consider next time ;-). From KW it went then on for Steffen partly known but also some new paths through the Spreewald to Ebersbach. The packed rain jackets did not have to be used and we really enjoyed the ride. The 150 km passed like in flight, then we were received in Ebersbach like heroes and had a very nice evening. On Sunday morning we went back by bike to Elsterwerda (2x150km would probably have been a bit “optimistic”) and then from Schönefeld another 30km back to the city. A very nice weekend on the bike, Christiane is already going to order some new bike bibs 🙂

P.S. The Steffen is very very proud of his wife 🙂