LaMarmotte2022

…Ihr wisst sicher, der Steffen hatte noch eine Rechnung offen mit der Marmotte, einem Radrennen in den französischen Alpen. Eine Ansammlung von legendĂ€ren Tour de France Anstiegen, hĂŒbsch verpackt in 174km und um die 5000 Höhenmetern. Genau dafĂŒr hatte ich extra nach dem ersten Start 2018 ein Rad gekauft und bin es bisher noch nicht dort gefahren, da diverse Problemchen (ne OP, Corona) dazwischen kamen. Übernachtet haben wir (Christiane hat mich liebenswerter Weise dieses mal begleitet) wieder mit neuen und alten Freunden aus SaarbrĂŒcken in Alpe d’Huez. Das ist ein eher unspektakulĂ€rer Skiort, aber eben das Ziel eines der legendĂ€rsten TdF Anstiege ĂŒberhaupt. Da die Strecke so lang ist, haben wir Sie auf Hin und RĂŒckfahrt in 2 Teile gesplittet: Hinzu ĂŒbers Breisgau, zurĂŒck ĂŒber Metzingen (die Insider wissen was da ist ;-)). Bei unserer Ankunft am Freitag haben wir schon mal meine Startnummer abgeholt, um den Samstag frei zu haben. Am Samstag sind wir dann eine kleine Runde zusammen zum Lac Besson gefahren, leider sind 12% Rampen nicht so Christianes LieblingsbeschĂ€ftigung. Nach einem Abendspaziergang mit der Gang sind wir dann alle zeitig ins Bett. Am Sonntag ging es dann um 06:30 von unserem Chalet erst mal 21 Kurven und 1100Hm runter zum Start ins Tal. 07:30 ging es dann auf die Strecke. Der erste Anstieg zum Col du Glandon lief wirklich gut, hab mich eigentlich wohl gefĂŒhlt, danach ging’s auf den Telegraph, da gingen schon die Magenprobleme los… Am Aufstieg zum Galibier (2642m) hat es mich dann leider erwischt, ich hatte durch die Magenprobleme keine Kraft und dachte wirklich schon ans Aufgeben. Zum GlĂŒck hat mich eine Dose Cola und die Abfahrt vom Galibier (einfach ein Traum) gerettet. Mit guter Stimmung, einer tollen Gruppe bis zum letzten Verpflegungspunkt vor dem finalen Aufstieg nach Alpe d`Huez hab ich das Ding dann doch noch zu Ende gefahren. Die Zeit hĂ€tte ich mir etwas anders vorgestellt, aber unter den gegebenen UmstĂ€nden bin ich zufrieden mit einem schönen Tag. Am Montag haben wir uns dann (es gibt einen mini Flughafen) einen kleinen Rundflug ĂŒber die traumhafte Landschaft gegönnt. Ein geniales Erlebnis! Dann ging es mit den verbliebenen Freunden aus SaarbrĂŒcken (einige waren schon abgereist) zu einer Wanderung. Einfach mal bei Komoot geschaut und einen super Treffer gelandet, schaut Euch die Bilder an und Ihr werdet es verstehen 🙂 Danach ging es leider wieder ĂŒber 2 Tage Autobahn zurĂŒck nach Berlin…ist wirklich ganz schön weit…Aber dafĂŒr werden wir am 11./12. Juli Tour de France schauen und wir kennen beide jede Kurve 🙂

Viel Spaß mit den Bildern…

 

Sizilien2022

Endlich wieder Italien!

Dieser Urlaub war schon lange geplant, denn in diese Woche fiel ein besonderes Datum: Unser 20. Hochzeitstag! Ja-haaa 
 ZWANZIG!! Eigentlich war die Toskana auf dem Reiseplan. Dann schwĂ€rmte aber ein Kollege von Sizilien. Dort waren wir noch nie, in der Toskana dagegen schon einige Male. Also wurden kurzerhand FlĂŒge nach Catania gebucht. Bei pretty hotels habe ich die passende Unterkunft gefunden, wo zum gewĂŒnschten Zeitraum auch noch eine Suite fĂŒr uns frei war. 

Je nĂ€her der Urlaub rĂŒckte, desto mehr wurde klar, dass wir beide auch dringend eine Auszeit brauchen. Also wurde schon in Berlin vereinbart, dass wir in diesem Urlaub einfach mal nichts machen. GAR nichts, nĂŒschte, niente 
. Und das haben wir gnadenlos durchgezogen. Außer Wanderschuhen und Badehose/Bikini befanden sich keinerlei Sportklamotten im (Hand-)GepĂ€ck. Ich kann mich nicht erinnern, wann wir das letzte Mal einen so faulen Urlaub gemacht haben. Was soll ich sagen? Es war herrlich, es tat gut  und unser B&B war der perfekte Ort dafĂŒr. Die Tenuta Cammarana liegt in herrlicher Natur im Nirgendwo im SĂŒden Siziliens. Das ganze Anwesen ist sehr geschmackvoll und mit sehr viel Liebe gestaltet – alles passt perfekt zusammen. Außer uns war nur noch ein weiteres Paar zu Gast, mit dem wir gleich auf einer „WellenlĂ€nge“ waren. So fĂŒhlte es sich schon am zweiten Tag an, als wĂŒrde man Urlaub mit Freunden bei Freunden machen. Wir haben uns unglaublich wohl gefĂŒhlt. Besonderes Highlight war neben dem FrĂŒhstĂŒck das Abendessen: Die Tenuta Cammarana ist eigentlich ein Bed & Breakfast. Wir hatten jedoch vier Mal das GlĂŒck, dass Silvia und Giuseppe (die Inhaber) fĂŒr uns abends gekocht haben. Das war jedes Mal ein Fest! Frische Pasta, frischer Fisch, knackfrisches GemĂŒse, ofenwarmes Brot, toller Wein dazu, leckeres Dessert und zum Abschluss noch ein hausgemachter Mandarinello. Alles prĂ€sentiert und serviert von Nenzy, der guten Seele der Pension (obwohl Pension wirklich nicht die richtige Bezeichnung fĂŒr das Anwesen ist).

SelbstverstĂ€ndlich haben wir aber auch ein wenig die Insel bzw. die Umgebung erkundet. Wir waren in Syrakus, Scicli und Ragusa, die alle wunderhĂŒbsche alte Stadtkerne haben. Wir waren in der Villa Romana del Casale (eine Villa aus dem 4. Jahrhundert und archĂ€ologisches Museum) die uns Null interessiert hat, trotzdem aber sehr beeindruckend war. Eine Besteigung des Etna war leider nicht möglich – zum Einen war unsere Anfahrt zu lang und wir hĂ€tten zwar noch den Auf- aber nicht mehr den Abstieg geschafft. Zum Anderen ist der Vulkan genau an diesem Tag aktiv gewesen. Das war aber auch ein tolles Erlebnis, zu sehen wie die dicken Wolken aus dem Krater quellen und es ab und zu ordentlich rummst und der Boden bebt. 

Alles in allem hat uns die Woche sehr, sehr gut getan. Sizilien ist jedoch nicht ganz so paradiesisch wie man es sich vorstellt oder wie es unsere Bilder glauben lassen. Die Straßen sind eine Katastrophe und der sizilianische Fahrstil ist nichts fĂŒr schwache Nerven. Es liegt sehr viel MĂŒll rum, die StĂ€dte sind voller (Tauben-)Dreck und teilweise wirklich runtergekommen. Gerade auch im SĂŒden sind ganze Landstriche unter Folie versteckt, weil hier der GemĂŒseanbau vorherrscht. Das ist notwendig, „entstellt“ jedoch auch die Landschaft. Die Sizilianer sind aber sehr offen und gastfreundlich, so dass wir einige nette Begegnungen hatten. So waren wir auch bei Olio Provenzani, wo wir seit einigen Jahren Olivenöl bestellen. Irgendwie hatten wir ein großes Anwesen erwartet – es war aber ein kleiner Hof und die „AbfĂŒllanlage“ kaum grĂ¶ĂŸer als eine Garage. Die EigentĂŒmer sprachen weder Deutsch noch Englisch (und wir leider gar kein Italienisch). Trotzdem war es ein sehr herzlicher Empfang, an den wir uns lange gern erinnern werden.

Begegnungen mit der Mafia hatten wir keine, jedenfalls nicht wissentlich. Obwohl 
 vielleicht bei der Post. 😉 

Wir haben unseren Gastgebern versprochen, dass wir wiederkommen. Und das werden wir auch tun 
 vielleicht zusammen mit Nicole & Simon. Das wĂ€re schön.

Text: Christiane Photos: Steffen

English with the help of deepl.com

Finally Italy again!

This vacation was planned for a long time, because this week fell a special date: Our 20th wedding anniversary! Yes-haaa … TWENTY!!! Actually, Tuscany was on the itinerary. But then a colleague raved about Sicily. We have never been there, but we have been to Tuscany several times. So without further ado, we booked flights to Catania. I found the right accommodation at pretty hotels, where a suite was still available for us at the desired time. 

The closer the vacation came, the more it became clear that we both also urgently need time off. So it was already agreed in Berlin that we just do nothing on this vacation, no sports 😉
And we have mercilessly pulled through. Except for hiking boots and swimming trunks/bikini, there were no sports clothes in our (hand) luggage. I can’t remember the last time we had such a lazy vacation. What can I say? It was glorious, it felt good, and our B&B was the perfect place for it. Tenuta Cammarana is set in beautiful countryside in the middle of nowhere in southern Sicily. The whole property is very tastefully decorated with a lot of love – everything fits together perfectly. Besides us, there was only one other couple as guests, with whom we were immediately on the same “wavelength”. So it felt already on the second day as if you were on vacation with friends at friends. We felt incredibly comfortable. A special highlight, besides the breakfast, was the dinner: Tenuta Cammarana is actually a bed & breakfast. However, four times we were lucky enough to have Silvia and Giuseppe (the owners) cook for us in the evening. It was a feast every time! Fresh pasta, fresh fish, crisp vegetables, bread warm from the oven, great wine to go with it, delicious dessert and a homemade mandarinello to finish it off. All presented and served by Nenzy, the good soul of the pension (although pension is really not the right name for the property).

Of course, we also explored a little of the island or the surrounding area. We were in Syracuse, Scicli and Ragusa, all of which have wonderful old town centers. We went to Villa Romana del Casale (a 4th century villa and archaeological museum) which held zero interest for us, but was still very impressive. Unfortunately, it was not possible to climb Etna – for one thing, our journey was too long and we would have made the ascent but not the descent. On the other hand, the volcano was active exactly on this day. But that was also a great experience, to see how the thick clouds pour out of the crater and it rumbles now and then properly and the ground shakes. 

All in all, the week was very, very good for us. However, Sicily is not quite as paradisiacal as one might imagine or as our pictures would have us believe. The roads are a disaster and the Sicilian driving style is not for the faint of heart. There is a lot of garbage lying around, the cities are full of (pigeon) dirt and partly really run down. Especially in the south, whole stretches of land are hidden under foil, because vegetable cultivation is predominant here. This is necessary, but also “disfigures” the landscape. But the Sicilians are very open and hospitable, so we had some nice encounters. So we were also at Olio Provenzani, where we have been ordering olive oil for several years. Somehow we had expected a large estate – but it was a small courtyard and the “bottling plant” was hardly bigger than a garage. The owners spoke neither German nor English (and we, unfortunately, no Italian at all). Nevertheless, it was a very warm welcome that we will remember for a long time.

We had no encounters with the mafia, at least not knowingly. Although … maybe at the post office 😉 

We promised our hosts that we will be back. And we will … maybe together with Nicole & Simon. That would be nice.

Text: Christiane Photos: Steffen Translated with www.DeepL.com/Translator (free version)

Mallorca LongWeekend

 

Nachdem Christiane von unserem FluxRC September Trip doch ein kleines bisschen “angefixt” war, haben wir uns fĂŒr ein langes Wochenende auf Mallorca entschieden und sind der Berliner KĂ€lte entflohen. Diesmal ging’s nach Petra, in eine hĂŒbsche Ferienwohnung direkt am Markt, wo auch RenĂ© seinen Laden hat und wir direkt vor der TĂŒr die RĂ€der bekommen haben. Wir haben 2 sehr schöne gemeinsame Touren gemacht, der Steffen durfte natĂŒrlich auch ein bisschen alleine „Ballern“. Bis bald 👋

 

 

 

Skiurlaub Mayrhofen 2021

…letztes Jahr mussten wir wegen Corona aussetzen, diesmal hat es wieder geklappt. Der obligatorische Skiurlaub vor Weihnachten mit der Schlittschuhgang 🙂 Geradeso hatte Österreich den Lockdown aufgehoben und wir durften unsere Ferienwohnung direkt an der Penkenbahn beziehen. Das Skigebiet war (ausser am Samstag) quasi ausgestorben, die Pisten perfekt prĂ€pariert und wir hatten 4 Tage (oben, unten im Ort hatte man nicht so viel GlĂŒck) perfektes Wetter, genug um die Vitamin D Speicher wieder etwas aufzuladen. 

Verbunden mit dieser “virtuellen Postkarte” an alle die das hier lesen schöne Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr! Bleibt gesund.

English with the help of deepl:

…last year we had to skip because of Corona, this time it worked out again. The obligatory ski vacation before Christmas with the “ice skating gang” 🙂 Austria had lifted the lockdown one day before and we were allowed to move into our vacation apartment directly at the Penkenbahn. The ski area was (except on Saturday) virtually extinct, the slopes perfectly prepared and we had 4 days perfect weather, enough to recharge the vitamin D repository. 

With this “virtual postcard” to all who read this: Merry Christmas and a good start to the new year! Stay healthy.

 

 

FluxRCgoesMallorca

…gerade 2 Wochen zurĂŒck aus Schweden ging es zum Herbst mit dem FluxRC fĂŒr eine Woche ins noch ziemlich warme Mallorca. Ich war noch nie zum Rennrad fahren dort, jetzt weiss ich warum so viele Leute dort zum Radsport hinfahren. Traumhafte Bedingungen: relativ wenige Autos, genĂŒgend Rastmöglichkeiten, die ganze Insel ist irgendwie auf Radsport ausgelegt. Wir hatten dank der Organisation meines lieben Freunds Wolf mit 10 unglaublich verschiedenen tollen Menschen ein Quartier in der Villa Veloco. Wer den perfekten Aufenthalt und Service sucht wird hier definitiv nicht enttĂ€uscht: Ein luxuriöses Haus mit mega Pool, Rocket Espressomaschine und top Radservice (kleine Reparaturen an den von den Jungs stark beanspruchten Top LeihrĂ€dern wurden am Abend sofort erledigt). Ich hatte allerdings was das Rad angeht eine Extrawurst, da es in Petra einen Pasculli Verleih gibt wo ich ein wundervolles Altissimo ausleihen konnte, danke lieber RenĂ©, das war einfach tolll!!! Wir haben in den 5 Tagen (ein Regentag ohne Sport :-)) fast 700km und ĂŒber 9000Hm auf dem Rad verbracht und dabei viel Spaß gehabt. Ich hoffe sehr das klappt bald mal wieder…

english with the help of deepl.com

…just 2 weeks back from Sweden we went with FluxRC for a week in the still quite warm Mallorca. I’ve never been there for road cycling, now I know why so many people go there for cycling. Fantastic conditions: relatively few cars, enough rest areas, the whole island is somehow designed for cycling. We had thanks to the organization of my dear friend Wolf with 10 incredibly different great people a quarters in the Villa Veloco. If you are looking looking for the perfect stay and service you will definitely not be disappointed here: A luxurious house with mega pool, Rocket espresso machine and top bike service (small repairs to the top rental bikes, which were heavily used by the guys, were done immediately in the evening). I had to go for an „Extrawurst”, because there is a Pasculli rental in Petra where I could borrow a wonderful Altissimo, thank you RenĂ©, that was amazing!!!! We have spent in the 5 days (a rainy day without sports :-)) almost 700km and more than 9000 meters of elevation on the bike and had a lot of fun. I hope very much that works out soon again …

Schweden2021

Anreise

Endlich Urlaub! Unsere Akkus waren leer und die Vorfreude groß – es ging nach Schweden und das auch noch mit einem recht komfortablen Wohnmobil. Steffen hat das WoMo am Samstag geholt und nach einer kurzen Besichtigung (und “Abnahme” meinerseits) ging es ans Einpacken. Dank umfangreicher Checkliste und vieler Tipps unserer WoMo-erfahrenen Freunde ging der Einzug in die mobile Ferienwohnung ganz flott. Am Sonntag frĂŒh 6:30 Uhr rollte unser WoMo aus der Matthiasstraße Richtung Rostock zum FĂ€hrhafen. Dort legte 11:30 Uhr unsere FĂ€hre ab (Stena Line – das steht fĂŒr uns ab jetzt fĂŒr das schlechteste Essen ever!!) und 6 Stunden spĂ€ter kamen wir in Trelleborg an. Unser erstes Ziel war ein kleiner Campingplatz ein paar Kilometer hinter Malmö direkt an der KĂŒste. Die Saison in Schweden war bereits vorbei. Deshalb waren nur wenige Camper unterwegs und der Platz schön leer. Den ersten Abend haben wir noch zum Einrichten und Ausprobieren genutzt. Am zweiten Tag haben wir dann die RĂ€der aus der Garage (JA! Das WoMo hatte eine Garage!) geholt und haben eine kleine Tour in die Umgebung gemacht: ĂŒber Lund nach Malmö zur ÖresundbrĂŒcke und wieder zurĂŒck. Unser erster Eindruck von Schweden – sehr viel Platz, sehr wenig Verkehr, sehr freundliche Leute. GefĂ€llt uns! 👍 Nach einer weiteren Übernachtung haben wir unser WoMo wieder in Bewegung gebracht und sind Richtung Göteborg entlang der KĂŒste gefahren. Außerhalb von Göteborg haben wir einen netten Campingplatz gefunden, das WoMo geparkt, die RĂ€der startklar gemacht und sind nach Göteborg geradelt. Vom Campingplatz fĂŒhrte quasi ein Fahrrad-Highway direkt in die Stadt. Göteborg ist sehr schön und entspannt. Wir waren uns einig, dass diese Stadt durchaus eine weitere Reise wert ist. Nach einem gemĂŒtlichen FrĂŒhstĂŒck (in der Sonne vor unserem WoMo) ging die Reise weiter. Das Ziel war nun schon Motala. Dort wĂŒrde am Wochenende das “VĂ€tternrundan” stattfinden – der eigentliche Grund unserer Schwedenreise…. 

VĂ€tternrundan

Nach einer sehr gemĂŒtlichen Fahrt ĂŒber Land sind wir am Mittwoch Abend auf dem Campingplatz in Motala angekommen. Hier war nun schon einiges mehr los … Der Platz war gut gebucht und – fĂŒr mich wenig ĂŒberraschend – hauptsĂ€chlich von MĂ€nnergruppen bevölkert, die natĂŒrlich alle gemeinsam die volle Distanz des VĂ€tternrundan (315 km) fahren wollten. Da wir alle aus demselben Grund in Motala waren, entstand schnell eine gemeinschaftliche AtmosphĂ€re. Es wurden Erfahrungen ausgetauscht, Tipps gegeben und alle waren in Vorfreude auf das große Ereignis. Lediglich drei Gallier … Ă€h … Berliner hatten kein Fahrrad dabei, sondern nur sehr große RucksĂ€cke. Die Drei waren auf Wandertour durch Schweden Richtung Nordkap. Ralf wurde mir am nĂ€chsten Tag bei Komoot vorgeschlagen (Hallo Siri!!) und so konnten wir den Abenteuern der Jungs folgen. 

Aber zurĂŒck zu unserem “Projekt” … wir haben am Donnerstag die RĂ€der ausgepackt und sozusagen zur Akklimatisierung die Gegend rund um Motala erkundet. Leider ist die Streckenplanung mit Komoot in Schweden eine Herausforderung. Die erste HĂ€lfte der Strecke fĂŒhrte durch sehr schöne Natur auf Schotter- und Waldwegen. DafĂŒr sind die RennrĂ€der leider nur bedingt geeignet. Zum GlĂŒck sind wir ohne Panne durchgekommen… SpĂ€ter fanden wir es totaaal lustig, dass da ein Panzer am Straßenrand stand – aber der war ernst gemeint: Unsere Strecke ging direkt in militĂ€risches Sperrgebiet. 😳 Also wurde abgekĂŒrzt und wir hatten noch genug Zeit unsere Startnummern abzuholen und schon ein bisschen Stimmung einzufangen beim Start des Mountainbike-Rennens. Am Freitag haben wir außer einem Strandspaziergang am VĂ€tternsee rein gar nichts gemacht. Steffen ist frĂŒh ins Bett, denn seine Startzeit war 4:28 Uhr!!! Das VĂ€tternrundan findet eigentlich immer um Mittsommer herum statt – da ist es um diese Uhrzeit immer noch hell. Nun ja. Im September ist es dunkel. Und kalt. Steffen hatte trotzdem großen Spaß. Er hat recht schnell ein gute Gruppe gefunden, in die er sich einreihen (bzw. die er fĂŒhren) konnte. Ich habe seine Tour auf dem Live-Track verfolgen können und war rechtzeitig am Ziel, um seine Ankunft live zu erleben. Steffen hat seit drei Jahren VĂ€tternrundan auf seiner bucket list gehabt und nun hat er es mit Bravour gemeistert! Ich hab mich sooo fĂŒr ihn gefreut und war mega-stolz! 😊 Und am nĂ€chsten Tag war ich dran… Ich bin das HalvvĂ€ttern (150 km) gefahren, weil wir ja nun mal da waren. Mein Startzeit war 10:25 Uhr – also sehr entspannt. Und so blieb es auch. Ich hatte mich gut vorbereitet und mir die Strecke angesehen. Leider hab ich keine Gruppe gefunden (beim HalvvĂ€ttern starten wesentlich weniger Radler als auf der vollen Distanz), aber ich bin auch alleine sehr gut klar gekommen. Das Wetter passte, der Wind kam aus der richtigen Richtung und so war ich schneller am Ziel als gedacht. Dort wurde ich natĂŒrlich von Steffen erwartet…. Abends wurde die eigens fĂŒr diesen Anlass mitgebrachte Flasche Champagner geköpft und Streckenerlebnisse zum Besten gegeben. Am Montag habe ich mich erholt und Steffen ist noch eine Radrunde gefahren. Der Campingplatz hat sich mehr und mehr geleert und am Dienstag waren wir die letzen Camper, die vom Platz gerollt sind. Bis zum nĂ€chsten VĂ€tternrundan …

Post-VĂ€tternrundan

Nach VĂ€tternrundan hatten wir immer noch eine Woche Urlaub in Schweden … herrlich! DafĂŒr hatten wir ĂŒberhaupt noch nichts geplant. Von unserem Nachbarn auf dem Campingplatz, der erfahrener Schweden-Urlauber war, bekamen wir den Tipp, den Tiveden-Nationalpark zu besuchen. Klang gut – also gemacht. Gut eine Stunde Fahrt von Motala entfernt haben wir am Undensee einen sehr hĂŒbschen (und auch spĂ€rlich besuchten) Campingplatz gefunden und direkt fĂŒr 2 NĂ€chte gebucht. Mit den RĂ€dern haben wir dann gleich eine Runde gedreht und wieder festgestellt: Hier ist viel Platz und wenig los! Perfekt zum Radfahren. 😉  Allerdings gibt es auch wenig bzw. keine CafĂ©s, Kneipen, Restaurants … Also immer an Proviant denken!!

Dann ging die Reise weiter Richtung Stockholm … leider wurde das Wetter etwas unbestĂ€ndiger und wesentlich kĂŒhler und eigentlich hatten wir auch gar keine Lust auf “Stadt”. Also wurde Stockholm gestrichen und auf spĂ€ter irgendwann mal verschoben. Nach einer Übernachtung an irgendeinem See (Vorteil: WoMo!!) haben wir noch Schloß Gripsholm besucht und damit auch den Kulturteil abgehakt. Dann sind wir Richtung SĂŒden gerollt und tatsĂ€chlich war in VĂ€stervik das Wetter besser. Ein Campingplatz direkt an der Ostsee war schnell gefunden und fĂŒr zwei NĂ€chte gebucht. In den Aufenthalt fiel auch der Sonntag, an dem die Rapha Womens100 stattfanden, die ich unbedingt fahren wollte. Als Ziel fĂŒr die Tour war schnell Vimmerby, die Heimatstadt von Astrid Lindgren, festgelegt. Leider hat uns auch hier wieder Komoot einen Streich gespielt: Als wir (im Regen) auf der Autobahnauffahrt standen, war klar, dass wir irgendwie “frei Schnauze” fahren mĂŒssen. Die Strecke war wunderschön – wieder sehr viel Platz und sehr wenig Verkehr – allerdings auch sehr viel lĂ€nger als geplant… statt der geplanten 120 km standen am Ende 160 km auf der Uhr. Tja. Haben wir bzw. ich auch irgendwie geschafft …

Nach zwei weiteren Übernachtungen an der OstseekĂŒste sind wir am Mittwoch sehr frĂŒh wieder in Trelleborg auf die FĂ€hre gefahren und Richtung Rostock geschippert … Damit sind fĂŒr uns 2,5 wunderbare, erlebnisreiche Urlaubswochen zu Ende gegangen, die sich viel lĂ€nger angefĂŒhlt haben. Wohnmobil-Urlaub machen wir auf jeden Fall wieder. Das war sehr entspannt und gemĂŒtlich.

Text: Christiane Photos: Steffen /sportograf.com 

for english use deepl.com 😉

 

Corona KurzUrlaub 2021

…nach einem gefĂŒhlten halben Jahr im “Homeoffice” dachten wir, wir nehmen uns mal Wolfs Camper (Danke!!!) und fahren zum Radeln und Wandern ins AllgĂ€u. Hat auch, was den Camper angeht, gut funktioniert und schreit nach Wiederholung. Nach einem kurzen Stopp in Friedberg und dem obligatorischen Besuch von Neuschwanstein (ausgestorben, keine Touristen, gespenstisch!!!) haben wir leider feststellen mĂŒssen, das uns das Wetter nicht so gewogen ist. Nach einer Nacht im strömenden Regen haben wir geschaut wo den in Deutschland die nĂ€chsten Tage einigermaßen brauchbares Wetter ist. Guess what? Berlin !!! 🙂 …sonst ĂŒberall Murks. Also ging es erstmal wieder nach Hause und wir haben es uns hĂŒbsch gemacht. Ein Gravel Ausflug in die Döberitzer Heide, ein Cabrio Ausflug zur nördlichsten Skischanze Deutschlands und ein entspannter Sonnabend  zu Hause waren bei schönem Wetter deutlich angenehmer als im Regen auf dem Campingplatz zu stehen. Am Sonntag haben sich unsere Wege dann getrennt. Nach einer Bahnfahrt bis Rathenow ist Christiane mit RĂŒckenwind 🙂 wieder 100km heim nach Berlin geradelt, wĂ€hrend Steffen die knapp 160km nach Hedeper zum FluxRC Orbiter gegen den Wind gekĂ€mpft hat, schön wars. Resultat: Wir fahren beide gern gemeinsam aber auch sehr gerne solo Rad 🙂 

Hier wie immer ein paar Impressionen, viel Spaß dabei und viele GrĂŒĂŸe aus Berlin.

English translation by Deepl (with some small adjustments)

…after what felt like half a year in the “home office” we thought we’d take Wolf’s camper (thanks!!!) and go cycling and hiking in the AllgĂ€u (Bavaria). Has worked well in terms of the camper and screams for repetition. After a short stop in Friedberg and the obligatory visit to Neuschwanstein (no tourists, spooky!!!) we have unfortunately found that the weather is not so favored us. After a night in the pouring rain, we looked where the in Germany the next few days is reasonably useful weather. Guess what? Berlin !!! 🙂 …otherwise everywhere rain and cold. So we went back home. A Gravel bike trip to the Döberitzer Heide, a convertible trip to the northernmost ski jump in Germany and a relaxed Saturday at home were much more pleasant than standing in the rain on the campsite. On Sunday our ways then separated. After a train ride to Rathenow Christiane cycled with tailwind 🙂 100km home to Berlin, while Steffen has fought the almost 160km to Hedeper to the FluxRC Orbiter against the wind, it was still nice. Result: We both like cycling together but also very much like cycling solo 🙂 

As always, here are a few impressions, have fun and many greetings from Berlin.

 

Oesterreich 2020

Wenn alle anderen aus dem Urlaub zurĂŒck und schon wieder leicht genervt von der Arbeit sind, steht unser “Familienurlaub” an. Und wie jedes Jahr zieht es uns in die Berge. FĂŒr dieses Jahr hatten wir wieder eine HĂŒttentour geplant. Allerdings war uns das in “Corona-Zeiten” etwas unsicher bzw. mit zu vielen EinschrĂ€nkungen verbunden. Also haben wir uns fĂŒr eine Woche ein Appartement in Krimml gebucht. Krimml ist bekannt fĂŒr die höchsten WasserfĂ€lle Österreichs, von denen wir jedoch vorher noch nie gehört hatten … 😉 Neben den WasserfĂ€llen ist Krimml aber auch ein guter Ausgangspunkt fĂŒr Tagestouren zu vielen wunderschön gelegenen HĂŒtten. Das Wetter hat sich wieder von seiner besten Seite gezeigt und so waren wir jeden Tag unterwegs! Neben einer Rundwanderung um den Stausee Durlaßboden waren wir auf der Zittauer HĂŒtte, der RichterhĂŒtte (schöner gemeinsamer Wandertag mit Philipp und Franzi – da MUSSTE es die RichterhĂŒtte sein!!) und der Warnsdorfer HĂŒtte. FĂŒr den Aufstieg zur Warnsdorfer HĂŒtte und weiter zum Gamsspitzl haben wir das erste Mal die Kombination Bike & Hike probiert. Ein Wirt hat uns den Tipp gegeben, doch mit dem E-Bike bis zum Zustieg zu fahren – dann schafft man auch den Gipfel. Gesagt und getan! Und was soll ich sagen: Ein Riiiiiesen-Spaß! 🙂 FĂŒr den letzten Tag der Woche habe ich mir eine “Wanderpause” gewĂŒnscht, um meinen Waden ein bisschen Erholung zu gönnen. DafĂŒr sind wir zum Flanieren nach Zell am See gefahren, was glamouröser klingt als es war. Damit Steffen auch noch auf seine Kosten kommt, wurde die Großglockner Hochalpenstraße mit dem Cabrio bezwungen (zum GlĂŒck hatte ich zum Mittag nur leichte Kost :s ) Oben angekommen konnte ich zum allerersten Mal den Großglockner sehen. Was fĂŒr ein schöner Berg!

Nach einer Woche gab es fĂŒr uns einen Ortswechsel: Wir haben das tolle Hotel Post in Krimml verlassen und haben im Hotel Alte Post in Großarl eingecheckt (die Österreicher scheinen ein sehr schreibfreudiges Volk gewesen zu sein …. jedes zweite Hotel heißt irgendwas mit “Post”). Die zweite Urlaubswoche haben wir mit Konny und Andi verbracht, nachdem die Kreuzfahrt, die sich Konny gewĂŒnscht hatte, auch wg. Corona vorerst verschoben werden musste. Das Großarltal wird auch das Tal der Almen genannt und das haben wir bei weiter schönstem Wetter ĂŒberprĂŒft. Aualm, Bichlalm, Filzmoosalm, Weisalm, LoosbĂŒhelalm, … wurden getestet.  Steffen hat sich im Laufe der Woche noch einige Extratouren “gegönnt”, da ihn unsere Senioren-Wandergruppe zu wenig gefordert hat. So hat er z.B. von einer Alm-Wanderung einen Abstecher zum Draugstein gemacht und an einem anderen Tag hat er drei Almen noch mal mit dem Mountainbike (ohne “E” und damit schon fast ein Exot in der Gegend) besucht. Nun ja …

Wir hatten wieder einen wunderschönen Urlaub in herrlicher Natur! Ich hab ca. 56 Fliegenpilzbilder auf meinem Telefon, die alle aussehen wie aus einem Kinderbilderbuch und Steffen hat sich mit einigen KĂŒhen angefreundet und möchte jetzt auch eine haben. 😉 Wir freuen uns jetzt schon auf den nĂ€chsten Urlaub in den Bergen, denn dann machen wir auf jeden Fall wieder eine HĂŒttentour!!!

Bilder: Steffen / Text: Christiane

Translated with www.DeepL.com/Translator (free version)

When everyone else is back from vacation and already slightly annoyed by work, our “family vacation” is coming up. And like every year we are drawn to the mountains. For this year we had planned a hut tour again. However, in “Corona times” this was a bit uncertain for us or it was associated with too many restrictions. So we booked an apartment in Krimml for one week. Krimml is known for the highest waterfalls in Austria, but we had never heard of them before … 😉 Besides the waterfalls, Krimml is also a good starting point for day trips to many beautifully located huts. The weather was at its best again and so we were on the road every day! Besides a round trip around the Durlaßboden reservoir, we went to the Zittauer HĂŒtte, the RichterhĂŒtte (nice day’s hiking with Philipp and Franzi – it MUST have been the RichterhĂŒtte!!) and the Warnsdorfer HĂŒtte. For the ascent to the Warnsdorfer HĂŒtte and further to the Gamsspitzl we tried the combination Bike & Hike for the first time. An innkeeper gave us the tip to ride with the E-Bike to the ascent – then you can also reach the summit. Said and done! And what can I say: It’s great fun! 🙂 For the last day of the week I wished for a “hiking break” to give my calves a little rest. Therefore we went to Zell am See to stroll around, which sounds more glamorous than it was. To make sure that Steffen got his money’s worth, the Großglockner high alpine road was conquered with our convertible (luckily I only had light food for lunch :s ) When we reached the top, I could see the Großglockner for the very first time. What a beautiful mountain!

After one week we changed our location: We left the great Hotel Post in Krimml and checked in at the Hotel Alte Post in Großarl (the Austrians seem to have been a very write-loving people …. every second hotel is called something with “Post”). We spent the second week of our vacation with my sister Konny and husband Andi, after the cruise that Konny had wished for had to be postponed due to Corona. The Grossarltal is also called the valley of the alpine pastures and we checked this in further beautiful weather. Aualm, Bichlalm, Filzmoosalm, Weisalm, LoosbĂŒhelalm, … were tested.  During the week, Steffen “indulged” in some extra tours, because our senior hiking group did not challenge him enough. For example, he made a detour to the Draugstein peak from an alpine pasture hike and on another day he visited three alpine pastures again by mountain bike (without the “E” and thus almost an exotic in the area). Well …

We had again a wonderful vacation in beautiful nature! I have about 56 fly agarics pictures on my phone, which all look like from a children’s picture book and Steffen has made friends with some cows and would like to have one now 😉 We are already looking forward to the next vacation in the mountains, because then we will definitely go on a hut tour again!

Pictures: Steffen / Text: Christiane

 

Riesengebirge

…warum immer tausend Kilometer fahren wenn man doch nur etwas ĂŒber 3 Stunden Fahrt ins Riesengebirge hat dachten Robert und ich, also haben wir unseren diesjĂ€hrigen Jungs Trip (leider ohne Sören) mal zu unseren polnisch/tschechischen Nachbarn gemacht. Der Plan war autonom mit Zelt und Kocher mal nur “unter uns” zu bleiben. Am Montag Morgen ging es frĂŒh los und und kurz vor Mittag ging es auf die geplante 20km Strecke. Leider war das Wetter diesmal nicht auf unserer Seite, bereits nach 3 Stunden waren unsere Klamotten vom permanenten Regen total durchnĂ€sst. Irgendwann so gegen 6 haben wir uns dann einen Platz zum Zelt aufbauen irgendwo im “nowhere” gesucht…dafĂŒr hat der Regen dann immerhin mal eine Stunde aufgehört 😉 Gut genĂ€hrt mit dem ĂŒberraschend guten TĂŒtenfutter haben wir uns dann ins Zelt gelegt und gehofft das der Spuk am nĂ€chsten Morgen vorbei ist…weit gefehlt, das Regengebiet blieb quasi ĂŒber uns stehen 🙁 So haben wir dann am nĂ€chsten Vormittag beschlossen zu kapitulieren und haben uns in Karpacz (etwa 5km zu laufen) ein Hotelzimmer genommen, in dem wir einen netten Abend mit super Essen und Sauna verbracht haben…wir Hardcore Camper 🙂

Am Mittwoch war dann die Welt in Ordnung und die Sonne schien, also haben wir uns ĂŒber die Schneekoppe (höchster Berg des Gebiets) Richtung Spindler MĂŒhle aufgemacht. Ein schöner Spaziergang, wenn die tausende von Leuten auf der Schneekoppe nicht gewesen wĂ€ren, unfassbar viele Menschen mit erschreckend schlechtem Schuhwerk fĂŒrs Gebirge, mein Highlight waren “Ballerina” Schuhe einer Dame… Angekommen in SpindlermĂŒhle haben wir uns erstmal ein Staropramen gegönnt und uns dann diesmal ganz legal auf dem Zeltplatz eingebucht…sehr schöner Zeltplatz fĂŒr kleines Geld. 

Der letzte Tag war ebenfalls vom Wetter her wunderbar und da wir einen großen Teil des Hinwegs vom ersten Tag wieder zurĂŒck gelaufen sind, war es wirklich interessant zu sehen was wir im Nebel verpasst hatten 😉 

Zusammengefasst muss man sagen, dass das Riesengebirge, wenn man nicht gerade auf die Schneekoppe rennt, wirklich sehr schön ist. Wie immer ein Hoch auf Komoot und Garmin, die einem das Navigieren so einfach machen…

English translated by deepl…

…why always drive a thousand kilometres when you only have a little over 3 hours drive to the “Giant Mountains”, Robert and I thought, so we made this year’s boys trip (unfortunately without Sören) to our Polish/Czech neighbours. The plan was to hike autonomously with tent and stove only “among us”. On Monday morning we started early and shortly before noon we went on the planned 20km route. Unfortunately the weather was not on our side this time, already after 3 hours our clothes were totally soaked by the permanent rain. Sometime around 6 o’clock we looked for a place to pitch our tent somewhere in the “nowhere”…but at least the rain stopped for an hour 😉 Well nourished with the surprisingly good bag food we lay down in the tent and hoped that the haunting was over the next morning…far from it, the rainy area stopped almost above us 🙁 So we decided to capitulate the next morning and took a hotel room in Karpacz (about 5km to walk), where we spent a nice evening with great food and sauna… “Hardcore Campers” 🙂

On Wednesday the world was ok and the sun was shining, so we went over the Schneekoppe (highest mountain of the area) towards Spindler MĂŒhle. A nice walk, if it weren’t for the thousands of people on the Schneekoppe, an incredible number of people with terribly bad shoes for the mountains, my highlight were “ballerina” shoes of a lady… Arrived in Spindleruv Mlyn we had a Staropramen and this time we booked ourselves legally on the campground…very nice campground for small money. 

The last day was also great weather and since we walked a big part of the way back from the first day it was really interesting to see what we missed in the fog 😉 

In summary, one has to say that the KrkonoĆĄe Mountains are really beautiful when you are not running up to the Schneekoppe, as always a high on Komoot and Garmin, which make navigating so easy…