FluxRCgoesMallorca

…gerade 2 Wochen zurück aus Schweden ging es zum Herbst mit dem FluxRC für eine Woche ins noch ziemlich warme Mallorca. Ich war noch nie zum Rennrad fahren dort, jetzt weiss ich warum so viele Leute dort zum Radsport hinfahren. Traumhafte Bedingungen: relativ wenige Autos, genügend Rastmöglichkeiten, die ganze Insel ist irgendwie auf Radsport ausgelegt. Wir hatten dank der Organisation meines lieben Freunds Wolf mit 10 unglaublich verschiedenen tollen Menschen ein Quartier in der Villa Veloco. Wer den perfekten Aufenthalt und Service sucht wird hier definitiv nicht enttäuscht: Ein luxuriöses Haus mit mega Pool, Rocket Espressomaschine und top Radservice (kleine Reparaturen an den von den Jungs stark beanspruchten Top Leihrädern wurden am Abend sofort erledigt). Ich hatte allerdings was das Rad angeht eine Extrawurst, da es in Petra einen Pasculli Verleih gibt wo ich ein wundervolles Altissimo ausleihen konnte, danke lieber René, das war einfach tolll!!! Wir haben in den 5 Tagen (ein Regentag ohne Sport :-)) fast 700km und über 9000Hm auf dem Rad verbracht und dabei viel Spaß gehabt. Ich hoffe sehr das klappt bald mal wieder…

english with the help of deepl.com

…just 2 weeks back from Sweden we went with FluxRC for a week in the still quite warm Mallorca. I’ve never been there for road cycling, now I know why so many people go there for cycling. Fantastic conditions: relatively few cars, enough rest areas, the whole island is somehow designed for cycling. We had thanks to the organization of my dear friend Wolf with 10 incredibly different great people a quarters in the Villa Veloco. If you are looking looking for the perfect stay and service you will definitely not be disappointed here: A luxurious house with mega pool, Rocket espresso machine and top bike service (small repairs to the top rental bikes, which were heavily used by the guys, were done immediately in the evening). I had to go for an „Extrawurst”, because there is a Pasculli rental in Petra where I could borrow a wonderful Altissimo, thank you René, that was amazing!!!! We have spent in the 5 days (a rainy day without sports :-)) almost 700km and more than 9000 meters of elevation on the bike and had a lot of fun. I hope very much that works out soon again …

Schweden2021

Anreise

Endlich Urlaub! Unsere Akkus waren leer und die Vorfreude groß – es ging nach Schweden und das auch noch mit einem recht komfortablen Wohnmobil. Steffen hat das WoMo am Samstag geholt und nach einer kurzen Besichtigung (und “Abnahme” meinerseits) ging es ans Einpacken. Dank umfangreicher Checkliste und vieler Tipps unserer WoMo-erfahrenen Freunde ging der Einzug in die mobile Ferienwohnung ganz flott. Am Sonntag früh 6:30 Uhr rollte unser WoMo aus der Matthiasstraße Richtung Rostock zum Fährhafen. Dort legte 11:30 Uhr unsere Fähre ab (Stena Line – das steht für uns ab jetzt für das schlechteste Essen ever!!) und 6 Stunden später kamen wir in Trelleborg an. Unser erstes Ziel war ein kleiner Campingplatz ein paar Kilometer hinter Malmö direkt an der Küste. Die Saison in Schweden war bereits vorbei. Deshalb waren nur wenige Camper unterwegs und der Platz schön leer. Den ersten Abend haben wir noch zum Einrichten und Ausprobieren genutzt. Am zweiten Tag haben wir dann die Räder aus der Garage (JA! Das WoMo hatte eine Garage!) geholt und haben eine kleine Tour in die Umgebung gemacht: über Lund nach Malmö zur Öresundbrücke und wieder zurück. Unser erster Eindruck von Schweden – sehr viel Platz, sehr wenig Verkehr, sehr freundliche Leute. Gefällt uns! 👍 Nach einer weiteren Übernachtung haben wir unser WoMo wieder in Bewegung gebracht und sind Richtung Göteborg entlang der Küste gefahren. Außerhalb von Göteborg haben wir einen netten Campingplatz gefunden, das WoMo geparkt, die Räder startklar gemacht und sind nach Göteborg geradelt. Vom Campingplatz führte quasi ein Fahrrad-Highway direkt in die Stadt. Göteborg ist sehr schön und entspannt. Wir waren uns einig, dass diese Stadt durchaus eine weitere Reise wert ist. Nach einem gemütlichen Frühstück (in der Sonne vor unserem WoMo) ging die Reise weiter. Das Ziel war nun schon Motala. Dort würde am Wochenende das “Vätternrundan” stattfinden – der eigentliche Grund unserer Schwedenreise…. 

Vätternrundan

Nach einer sehr gemütlichen Fahrt über Land sind wir am Mittwoch Abend auf dem Campingplatz in Motala angekommen. Hier war nun schon einiges mehr los … Der Platz war gut gebucht und – für mich wenig überraschend – hauptsächlich von Männergruppen bevölkert, die natürlich alle gemeinsam die volle Distanz des Vätternrundan (315 km) fahren wollten. Da wir alle aus demselben Grund in Motala waren, entstand schnell eine gemeinschaftliche Atmosphäre. Es wurden Erfahrungen ausgetauscht, Tipps gegeben und alle waren in Vorfreude auf das große Ereignis. Lediglich drei Gallier … äh … Berliner hatten kein Fahrrad dabei, sondern nur sehr große Rucksäcke. Die Drei waren auf Wandertour durch Schweden Richtung Nordkap. Ralf wurde mir am nächsten Tag bei Komoot vorgeschlagen (Hallo Siri!!) und so konnten wir den Abenteuern der Jungs folgen. 

Aber zurück zu unserem “Projekt” … wir haben am Donnerstag die Räder ausgepackt und sozusagen zur Akklimatisierung die Gegend rund um Motala erkundet. Leider ist die Streckenplanung mit Komoot in Schweden eine Herausforderung. Die erste Hälfte der Strecke führte durch sehr schöne Natur auf Schotter- und Waldwegen. Dafür sind die Rennräder leider nur bedingt geeignet. Zum Glück sind wir ohne Panne durchgekommen… Später fanden wir es totaaal lustig, dass da ein Panzer am Straßenrand stand – aber der war ernst gemeint: Unsere Strecke ging direkt in militärisches Sperrgebiet. 😳 Also wurde abgekürzt und wir hatten noch genug Zeit unsere Startnummern abzuholen und schon ein bisschen Stimmung einzufangen beim Start des Mountainbike-Rennens. Am Freitag haben wir außer einem Strandspaziergang am Vätternsee rein gar nichts gemacht. Steffen ist früh ins Bett, denn seine Startzeit war 4:28 Uhr!!! Das Vätternrundan findet eigentlich immer um Mittsommer herum statt – da ist es um diese Uhrzeit immer noch hell. Nun ja. Im September ist es dunkel. Und kalt. Steffen hatte trotzdem großen Spaß. Er hat recht schnell ein gute Gruppe gefunden, in die er sich einreihen (bzw. die er führen) konnte. Ich habe seine Tour auf dem Live-Track verfolgen können und war rechtzeitig am Ziel, um seine Ankunft live zu erleben. Steffen hat seit drei Jahren Vätternrundan auf seiner bucket list gehabt und nun hat er es mit Bravour gemeistert! Ich hab mich sooo für ihn gefreut und war mega-stolz! 😊 Und am nächsten Tag war ich dran… Ich bin das Halvvättern (150 km) gefahren, weil wir ja nun mal da waren. Mein Startzeit war 10:25 Uhr – also sehr entspannt. Und so blieb es auch. Ich hatte mich gut vorbereitet und mir die Strecke angesehen. Leider hab ich keine Gruppe gefunden (beim Halvvättern starten wesentlich weniger Radler als auf der vollen Distanz), aber ich bin auch alleine sehr gut klar gekommen. Das Wetter passte, der Wind kam aus der richtigen Richtung und so war ich schneller am Ziel als gedacht. Dort wurde ich natürlich von Steffen erwartet…. Abends wurde die eigens für diesen Anlass mitgebrachte Flasche Champagner geköpft und Streckenerlebnisse zum Besten gegeben. Am Montag habe ich mich erholt und Steffen ist noch eine Radrunde gefahren. Der Campingplatz hat sich mehr und mehr geleert und am Dienstag waren wir die letzen Camper, die vom Platz gerollt sind. Bis zum nächsten Vätternrundan …

Post-Vätternrundan

Nach Vätternrundan hatten wir immer noch eine Woche Urlaub in Schweden … herrlich! Dafür hatten wir überhaupt noch nichts geplant. Von unserem Nachbarn auf dem Campingplatz, der erfahrener Schweden-Urlauber war, bekamen wir den Tipp, den Tiveden-Nationalpark zu besuchen. Klang gut – also gemacht. Gut eine Stunde Fahrt von Motala entfernt haben wir am Undensee einen sehr hübschen (und auch spärlich besuchten) Campingplatz gefunden und direkt für 2 Nächte gebucht. Mit den Rädern haben wir dann gleich eine Runde gedreht und wieder festgestellt: Hier ist viel Platz und wenig los! Perfekt zum Radfahren. 😉  Allerdings gibt es auch wenig bzw. keine Cafés, Kneipen, Restaurants … Also immer an Proviant denken!!

Dann ging die Reise weiter Richtung Stockholm … leider wurde das Wetter etwas unbeständiger und wesentlich kühler und eigentlich hatten wir auch gar keine Lust auf “Stadt”. Also wurde Stockholm gestrichen und auf später irgendwann mal verschoben. Nach einer Übernachtung an irgendeinem See (Vorteil: WoMo!!) haben wir noch Schloß Gripsholm besucht und damit auch den Kulturteil abgehakt. Dann sind wir Richtung Süden gerollt und tatsächlich war in Västervik das Wetter besser. Ein Campingplatz direkt an der Ostsee war schnell gefunden und für zwei Nächte gebucht. In den Aufenthalt fiel auch der Sonntag, an dem die Rapha Womens100 stattfanden, die ich unbedingt fahren wollte. Als Ziel für die Tour war schnell Vimmerby, die Heimatstadt von Astrid Lindgren, festgelegt. Leider hat uns auch hier wieder Komoot einen Streich gespielt: Als wir (im Regen) auf der Autobahnauffahrt standen, war klar, dass wir irgendwie “frei Schnauze” fahren müssen. Die Strecke war wunderschön – wieder sehr viel Platz und sehr wenig Verkehr – allerdings auch sehr viel länger als geplant… statt der geplanten 120 km standen am Ende 160 km auf der Uhr. Tja. Haben wir bzw. ich auch irgendwie geschafft …

Nach zwei weiteren Übernachtungen an der Ostseeküste sind wir am Mittwoch sehr früh wieder in Trelleborg auf die Fähre gefahren und Richtung Rostock geschippert … Damit sind für uns 2,5 wunderbare, erlebnisreiche Urlaubswochen zu Ende gegangen, die sich viel länger angefühlt haben. Wohnmobil-Urlaub machen wir auf jeden Fall wieder. Das war sehr entspannt und gemütlich.

Text: Christiane Photos: Steffen /sportograf.com 

for english use deepl.com 😉

 

RCC Escape Erzgebirge

…about last Weekend…gerade habe ich mich noch über die fehlenden “Highlights” des Jahres 2021 beschwert…DAS war definitiv eins! Der Rapha Cycling Club Berlin, primär in Person von Steffen Weigold, dem ich auch den Großteil der folgenden Fotos verdanke🤩, hatte ein Wochenende in Rittersgrün im Erzgebirge organisiert, wo wir mit knapp 20 Sportler/innen ein super Wochenende verbracht haben. Christiane musste mich erst überreden, eigentlich wollte ich aus Trotz 🤪 , weil wir 3 Jungs (Robert, Sören, Steffen) keinen gemeinsamen Termin für einen erneuten “Stoneman” hinbekommen haben, diesen alleine fahren. Aber das hier war einfach mal die viel bessere Wahl. Ein tolles Hotel, tolle internationale Leute (die Kommunikation fand fast mehr in englischer Sprache statt), geniale Strecken (danke Enrico und Thomas, unsere beiden Locals), die natürlich immer mit der Hammer Abfahrt vom Fichtelberg nach Rittersgrün endeten, super Essen und gute Laune. Die knapp 400km und über 6000 Höhenmeter in den 3 Tagen waren eine willkommene, wenn auch anstrengende Abwechslung zu den Berliner Flachlandpisten. Schön, in einer entspannten, “non-competition” Gruppe Rad zu fahren, neue Leute kennenzulernen und das Radeln zu genießen…hoffentlich ergibt sich so eine Gelegenheit bald mal wieder…vielleicht dann auch mit Frau 👩 Lehmann 🤣 (Ergänzung von Christiane: So lange die Höhenmeter-Marke von 150 nicht überschritten wird, probiere ich das gerne mal … ❌🚴🏻‍♀️+⛰)

English by deepl:

…about last Weekend…just I complained about the missing “highlights” of the year 2021…THAT was definitely one! The Rapha Cycling Club Berlin, primarily in the person of Steffen Weigold, to whom I also owe most of the following photos🤩, had organized a weekend in Rittersgrün in the Ore Mountains, where we spent a super weekend. Christiane had to persuade me first, actually I wanted to do a solo “Stoneman“. But this was simply the much better choice. A great hotel, great international people (the communication was almost more in English), great routes (thanks Enrico and Thomas, our two locals), which of course always ended with the hammer downhill from Fichtelberg to Rittersgrün, great food and good mood. The almost 400km and over 6000 meters of altitude in the 3 days were a welcome, albeit exhausting change from the Berlin flatland tracks. Nice to cycle in a relaxed, “non-competition” group, meet new people and enjoy cycling…hopefully such an opportunity arises again soon…maybe then also with Mrs 👩 Lehmann 🤣 (Addition from Christiane: As long as the altitude mark of 150 is not exceeded, I like to try that once … ❌🚴🏻♀️+⛰)

 

 

Summer in Berlin

…das Corona Jahr 2021 bietet aktuell keine großen Urlaube oder ähnliche Highlights über die man berichten könnte. Die Konzertkarten von 20/21 stapeln sich für 2022 und andere Events wie das für Juni geplante Vaetternrundan Radrennen in Schweden sind vorerst auf den September verschoben. Trotzdem haben wir eine gute Zeit und wollen hier alle mal wissen lassen dass es uns gut geht, hoffentlich ist das bei allen die das hier lesen ebenso. Aktuell haben wir beim Radfahren (Christiane ist mittlerweile mit der wöchentlichen Kilometerdistanz nicht weit von Steffen entfernt ;-)) den Standardmodus (ne Runde aus der Stadt raus und wieder rein) etwas verändert: Die letzten beiden Sonntage standen im Zeichen des früh/früher Aufstehens. Wir haben uns am Abend vorher den Wind angeschaut (Windfinder.com, sehr zu empfehlen) und dann die passende Regionalbahn ausgesucht. Dann ist Steffen um 6 mit dem Zug los und Christiane etwas später…so haben wir uns dann getroffen und sind den 2ten Teil der Strecke gemeinsam gefahren. Letzten Sonntag ging es von Frankfurt(Oder) den Oderradweg 100km gen Norden, dann Treff und Rückfahrt über das Schiffshebewerk Niederfinow  zurück nach Berlin (Wind aus Ost :-)). Heute ging es von Wittenberge über Stölln und einen erneuten Besuch bei der Lady Agnes wieder nach Hause. Es bleibt festzustellen das Deutschland im Osten einige echt tolle Radwege hat, die mit dem Rennrad super zu befahren sind. Wie immer ein paar Eindrücke, viele Grüße aus Berlin.

EN version translated with deepl.

…the Corona year 2021 currently offers no big vacations or similar highlights to report about. The concert tickets from 20/21 are piling up for 2022 and other events like the Vaetternrundan bike race in Sweden planned for June are postponed to September for the time being. Nevertheless we are having a good time and want to let everyone know that we are doing well, hopefully this is the same for everyone reading this. Currently we have changed the standard mode of cycling (Christiane is now not far away from Steffen with the weekly kilometer distance ;-)) a bit (a round out of town and back in): The last two Sundays were under the sign of early/early rising. We looked at the wind the night before (Windfinder.com, highly recommended) and then selected the appropriate regional train. Then Steffen left at 6 with the train and Christiane a little later…so we met and rode the 2nd part of the route together. Last Sunday it went from Frankfurt (Oder) the Oderradweg 100km north, then meeting and return via the ship lift Niederfinow back to Berlin (wind from the east :-)). Today it went from Wittenberge via Stölln and another visit to the Lady Agnes back home. It remains to note that Germany has some really great bike paths in the east, which are great to ride with the racing bike. As always, a few impressions, many greetings from Berlin.

Corona KurzUrlaub 2021

…nach einem gefühlten halben Jahr im “Homeoffice” dachten wir, wir nehmen uns mal Wolfs Camper (Danke!!!) und fahren zum Radeln und Wandern ins Allgäu. Hat auch, was den Camper angeht, gut funktioniert und schreit nach Wiederholung. Nach einem kurzen Stopp in Friedberg und dem obligatorischen Besuch von Neuschwanstein (ausgestorben, keine Touristen, gespenstisch!!!) haben wir leider feststellen müssen, das uns das Wetter nicht so gewogen ist. Nach einer Nacht im strömenden Regen haben wir geschaut wo den in Deutschland die nächsten Tage einigermaßen brauchbares Wetter ist. Guess what? Berlin !!! 🙂 …sonst überall Murks. Also ging es erstmal wieder nach Hause und wir haben es uns hübsch gemacht. Ein Gravel Ausflug in die Döberitzer Heide, ein Cabrio Ausflug zur nördlichsten Skischanze Deutschlands und ein entspannter Sonnabend  zu Hause waren bei schönem Wetter deutlich angenehmer als im Regen auf dem Campingplatz zu stehen. Am Sonntag haben sich unsere Wege dann getrennt. Nach einer Bahnfahrt bis Rathenow ist Christiane mit Rückenwind 🙂 wieder 100km heim nach Berlin geradelt, während Steffen die knapp 160km nach Hedeper zum FluxRC Orbiter gegen den Wind gekämpft hat, schön wars. Resultat: Wir fahren beide gern gemeinsam aber auch sehr gerne solo Rad 🙂 

Hier wie immer ein paar Impressionen, viel Spaß dabei und viele Grüße aus Berlin.

English translation by Deepl (with some small adjustments)

…after what felt like half a year in the “home office” we thought we’d take Wolf’s camper (thanks!!!) and go cycling and hiking in the Allgäu (Bavaria). Has worked well in terms of the camper and screams for repetition. After a short stop in Friedberg and the obligatory visit to Neuschwanstein (no tourists, spooky!!!) we have unfortunately found that the weather is not so favored us. After a night in the pouring rain, we looked where the in Germany the next few days is reasonably useful weather. Guess what? Berlin !!! 🙂 …otherwise everywhere rain and cold. So we went back home. A Gravel bike trip to the Döberitzer Heide, a convertible trip to the northernmost ski jump in Germany and a relaxed Saturday at home were much more pleasant than standing in the rain on the campsite. On Sunday our ways then separated. After a train ride to Rathenow Christiane cycled with tailwind 🙂 100km home to Berlin, while Steffen has fought the almost 160km to Hedeper to the FluxRC Orbiter against the wind, it was still nice. Result: We both like cycling together but also very much like cycling solo 🙂 

As always, here are a few impressions, have fun and many greetings from Berlin.

 

Rapha #festive500 2020

…zum Nikolaus gab es dieses Jahr von Christiane das #festive500 Outfit. Nach der Devise “Ein Weltmeistertrikot trägt man auch nur wenn man mal Weltmeister war” musste der Steffen dieses Jahr (das #festive500 gibt es schon seit einigen Jahren) ran: 500km Rad fahren zwischen 24. und 31.12. Zum ersten Mal seit Ewigkeiten zwischen Weihnachten und Neujahr wurde auch im Hause Lehmann nicht gearbeitet und so gab es ab 24ten einen einfachen Rhythmus: Essen, Radfahren, Essen, Schlafen …und wieder von vorn 🙂 Die Kombination aus Rennrad und Gravel und die Tatsache das Christiane etwa 200 km dabei war haben das Ganze eigentlich leichter gemacht als erwartet und so war es eigentlich angesichts der Umstände eine für uns beide sehr schöne wenn auch teilweise recht kühle Erfahrung die bereits 2 Tage vorher abgeschlossen war. Anbei ein paar Impressionen mit den besten Wünschen für ein gesundes, fröhliches neues Jahr und dem Wunsch das wir uns alle bald mal wieder in Person treffen.

…this year st. Nicholas brought #festive500 outfit. According to the motto “A world champion jersey you wear only if you were once a world champion” Steffen hat a little challenge if he wanted to wear it: 500km cycling between 24 and 31.12. For the first time in ages between Christmas and New Year no one had to work and so there was a simple rhythm starting 24st: Eating, cycling, eat, sleep … and repeat from the beginning 🙂 The combination of road bike and gravel and the fact that Christiane was joining about 200 km have made the whole thing actually easier than expected and so it was actually in view of the circumstances for both of us a very nice although partly quite cool experience that was already completed 2 days before. Enclosed are a few impressions with the best wishes for a healthy, happy new year and the desire that we all meet again in person soon.

 

GravelAdvent2020

…bevor wir uns am 1.Advent komplett auf die Couch verdrücken dachten wir: Wer sagt, dass man nicht auch um Berlin ein kleines Abenteuer erleben kann? Die angesagten Temperaturen von um die 1Grad haben dank passender Kleidung und den breiten Reifen nicht so geschreckt und wir haben uns auf die von cxberlin freundlicherweise perfekt vorbereitete querfeldein Strecke gemacht. 60km durch den Wald über Stock und Stein, man kommt mit dem Gravelrad in Ecken die man sonst nie finden würde…wie man an den Bildern sehen kann auch ein Ausflug in lange vergangene Zeiten…Das Wetter war am Ende deutlich schöner als befürchtet und wir sind mit ganz viel Vitamin D wieder zu Hause angekommen 🙂 In diesem Sinne allen einen schönen 1.Advent und viele Grüße aus Berlin.

Hier der komoot link zu unserer (leicht gekürzten) Tour, das Original gibts bei cxberlin.com

ElmUp

…gerade erst 2 Wochen her das wir mit FluxRC 300km in den Harz geradelt sind, jetzt ging es letztens Wochenende noch einmal auf den Elm (diesmal mit Anreise per Auto): Der liebe Wolf wollte unbedingt unser in Berlin recht erfolgreiches Einzelzeitfahren “Orbiter” in seiner Heimat ausprobieren, mal etwas mit bergauf fahren statt flach in Berlin. Und so gab es diesmal 4 Segmente die von den Teilnehmern immer wieder mit Ziel auf den Tetzelstein bewältigt werden mussten. Hat Spaß gemacht, auch wenn man als Berliner wieder feststellen muss dass man dafür offenbar anders trainieren muss 😉 Wie auch immer, es hat viel Spaß gemacht und ich durfte wieder vor der Windmühle zelten…allein das ist schon den Ausflug wert 🙂 Hier noch ein paar Bilder, die nächsten kommen dann aus Österreich…3 Wochen Urlaub…jippie!!!

…just 2 weeks ago we cycled 300km into the Harz mountains with FluxRC, now we went up the Elm again last weekend (this time by car): My dear friend Wolf absolutely wanted to try our in Berlin quite successful time trial race “Orbiter” in his home country, to ride something uphill instead of flat in Berlin. And so this time there were 4 segments which the participants had to master again and again with a goal on the Tetzelstein. It was fun, even though as a “Berliner” you have to realize that you have to train differently 😉 Anyway, it was a lot of fun and I was allowed to camp in front of the windmill again…that alone is worth the trip 🙂 Here are some more pictures, the next ones will be from Austria…3 weeks vacation…yippee!!!

Berlin-Schierke-Hedeper

…zusammen mit ein paar anderen Verrückten ging es am Samstag um 06:00 Uhr morgens vom Brandenburger Tor zum Brocken im Harz. Wir waren 14 Leute und es ging flott in 2er Reihe über Potsdam gen Westen. Nach etwa einer Stunde setzte dann der leider auch vorhergesagte Regen ein, erst schwach, später war es dann wirklich eklig. In der Gruppe fahren mit Rennrädern die meistens keine Schutzbleche haben…ich glaub ich hab heute immer noch Sand in den Ohren und mein Trikot ist nach einem 8 Stunden Bad in Kernseife immer noch nich wieder ganz sauber 😉 Nach etwa 3h und der ersten Pause bei km 92 liess der Regen dann nach und die Sachen langsam wieder trocken. Es ging flott über den Elbedamm und dann…macht einer nen Fehler und die Hälfte der Gruppe liegt auf der Strasse, wie das halt beim Rennradfahren so ist 😉 Die Rettungssanitäter hatten nen starken Auftritt mit Hubschrauber und 2 Rettungswagen…glücklicherweise gab es keine schweren Verletzungen. Leider war der Trip dann für 2 Kollegen trotzdem vorbei, an dieser Stelle nochmal gute Besserung. Mit entsprechender Pause ging es dann auf den Elm wo wir nach 230km  mit einem sensationellen Büffet empfangen wurden. Dort haben wir dann auch die in Hamburg fast gleichzeitig gestartete Gruppe getroffen, so gab es dann noch etwas mehr Windschatten. Das hat mir leider nicht so sehr geholfen, ich war nach dem Sturz und der Tatsache dass mein geliebtes Pasculli (heute stellte sich dann heraus das der Rahmen dann jetzt einen Reparaturausflug nach Italien macht und ich Ihn wohl diese Saison nicht mehr sehe) dabei auch was abbekommen hat weder körperlich noch mental gut drauf. So habe ich die Gruppe dann ab kurz vor Wernigerode zusammen mit einem wie sich herausstellte 2ten Sachsen (Tobi, danke für die Gesellschaft :-)) ziehen lassen und wir sind noch ganz locker bis Schierke hochgerollt und haben den Brockengipfel nicht mehr erreicht. 300km reichen auch. Danach ging es dann für mich mit dem Ridee Van nach Hedeper wo ich mit meinem lieben Freund Wolf und Familie einen traumhaft schönen Tag erleben durfte. Die Bilder sprechen mehr als Worte, aber ich kann sagen der Blick aus dem Zelt vorbei an der Windmühle auf den Brocken am Horizont: unbezahlbar. Ich freu mich schon sehr auf den nächsten Ausflug dorthin.

English translated by Deepl.com

…together with some other crazy people we went on Saturday at 06:00 o’clock tomorrow from the Brandenburg Gate to the Brocken in the Harz mountains. We were 14 people and it went fast in 2 row over Potsdam to the west. After about one hour the rain started, which was also predicted, first weakly, later it was really disgusting. In the group we rode with racing bikes which mostly have no fenders…I think I still have sand in my ears and my jersey is still not clean after 8 hours of bathing in curd soap 😉 After about 3h and the first break at km 92 the rain let up and the clothes slowly dried again. It went fast over the Elbe dam and then…one of the guys makes a mistake and half of the group is lying on the road, as it is with racing bikes 😉 The paramedics had a “strong performance” with helicopter and 2 ambulances…luckily there were no serious injuries. Unfortunately, the trip was over for 2 colleagues… Guys, if you read this, get well soon! With an appropriate break we went to the Elm where we were welcomed after 230km with a sensational buffet. There we also met the group that started in Hamburg almost at the same time, so there was a bit more slipstream. Unfortunately this didn’t help me that much, I was neither physically nor mentally in good shape after the crash and the fact that my beloved Pasculli (today it turned out that the frame is now on a repair trip to Italy and I won’t see it again this season) got a little bit damaged. So I let the group go from shortly before Wernigerode together with a 2nd Saxon (Tobi, thanks for the company :-)) and we rolled up to Schierke and didn’t reach the summit of the Brocken. 300km are also enough i think. Afterwards I went with the Ridee Van to Hedeper where I had a wonderful day with my dear friend Wolf and family. The pictures speak more than words, but I can say the view from the tent past the windmill to the Brocken on the horizon: priceless. I’m really looking forward to the next trip there.

Luxury Bikepacking

…nachdem wir uns ja bereits Anfang Juni ins Forsthaus Strelitz verliebt hatten, war klar: Wir müssen da unbedingt wieder hin. Die Frage war wie. Überraschenderweise war es überhaupt nicht schwer Christiane von einem Trip mit dem Rad zu überzeugen… Das Kräfteverhältnis wurde damit ausgeglichen dass Steffen den 8Bar Panzer mit Gepäck und Christiane Ihr Rennrad für den Trip benutzen. Bei bestem Wetter ging es dann am Freitag entspannt nach dem Frühstück auf die 125km lange Strecke zum Forsthaus Strelitz. Mit 2 kleinen Pausen in der mit Gastronomie (so ein Kaffee wäre schon mal zwischendurch ganz nett gewesen) nicht gerade dicht besiedelten Brandenburger Pampa waren wir dann gegen halb 6 vor Ort, genug Zeit für ein Bier, ne heiße Dusche und Stretching. Dann ging es pünktlich um 7 durch die wieder genialen 7 Gänge in netter Gesellschaft, waren erst kurz nach Mitternacht im Bett 🙂 Am nächsten morgen ging es dann wieder auf den Rückweg, für den wir die kürzeste Strecke von knapp über 100km gewählt hatten, davon würden wir aber abraten, zu viel Verkehr auf einem relativ langen Stück Bundesstrasse ohne Radweg. beim nächsten mal lieber 20-30km mehr. Dies war unser erster “Overnighter” mit dem Rad, das wird sicher nicht der letzte bleiben, Christiane plant schon den nächsten Ausflug 😉 Dabei für die Berliner auch noch eine Buchempfehlung.

English by Deepl.com 

…after we had already fallen in love with the Forsthaus Strelitz at the beginning of June, it was clear: We absolutely have to go there again. The question was how. Surprisingly, it wasn’t difficult at all to convince Christiane to take a trip by bike… The balance of power was balanced by Steffen using the 8Bar tank with luggage and Christiane using her racing bike for the trip. With best weather we went on Friday after breakfast relaxed on the 125km long track to the Forsthaus Strelitz. After 2 little breaks (unfortunately its not so easy to find a coffee or snack in Brandenburg) we arrived at half past five, enough time for a beer, a hot shower and stretching.  7pm we started the journey through the 7 delicious courses…We were a group of 4 couples and had a nice evening until past midnight… The next morning we went back on the way, for which we had chosen the shortest route of just over 100km, but we would advise against that, too much traffic on a relatively long piece of main road without bike path. Next time we would prefer 20-30km more. This was our first “overnighter” with the bike, this will surely not be the last, Christiane is already planning the next trip 😉