Strade Bianche 2023

…hey Leute, es gibt mal wieder was von Lehmanns 🙂
Text: Christiane Photos: Steffen / get pica.com (GF event)

Im letzten Jahr aus einer Laune heraus (ich) bzw. knallhart kalkuliert (Steffen) haben wir uns bei der Strade Bianche angemeldet. Ich fand es gut, ein “riding goal” frĂŒh im Jahr zu haben – fĂŒr die Motivation, auch ĂŒber den Winter was zu tun. Nun ja. Es war verdammt frĂŒh im Jahr! Huch! Aber hey … TOSKANA! SIENA! Die Landschaft! Hoffentlich Sonne und ĂŒber 10 Grad! Und natĂŒrlich DAS ESSEN!!
Also nach ĂŒberstandener Grippe und faulen Weihnachtsfeiertagen rauf aufs (Indoor-)Rad und ab Januar wurde irgendwie daraufhin trainiert. Und zack! war auch schon der 1. MĂ€rz. Steffen hatte unsere RĂ€der fĂŒr die Strade Bianche entsprechend vorbereitet (Reifen! Bremsen!), dann ins Auto geladen und los ging die Reise. Mit einem Zwischenstopp im sehr, sehr hĂŒbschen Alpengasthof Gröblalm in Mittenwald haben wir am 2. MĂ€rz Siena erreicht. Unsere Unterkunft war mitten im historischen Stadtkern. Zu Start und Ziel des Rennens war es nur ein Katzensprung. Perfekt!
Am Freitag haben wir aber erstmal bei einer kurzen Runde getestet, wie wir in der hĂŒgeligen Landschaft zurecht kommen. Steffen war ja wesentlich disziplinierter in der Vorbereitung – fĂŒr ihn waren die Anstiege also ĂŒberhaupt kein Problem. Überraschenderweise fĂŒr mich aber auch nicht. Es war so schön, wieder draußen zu radeln. Da in der Toskana auf einen Anstieg auch direkt eine Abfahrt folgt, hatten wir beide auf der Runde richtig Spaß und die Vorfreude auf Sonntag stieg. Ganz nebenbei haben wir auch das eine oder andere Profiteam beim warm-up gesehen.

Vorher stand aber am Samstag noch das Profi-Rennen an, bei dem wir natĂŒrlich als Zuschauer am Start und auch beim Ziel dabei waren. Siena feiert die Strade Bianche ganz besonders und die ganze Stadt “kocht”. Eine tolle AtmosphĂ€re!

Wir haben aber nicht allzu lange gefeiert, denn am Sonntag waren wir dran! PĂŒnktlich 8 Uhr fiel der Startschuss und das Feld rollte los! FĂŒr mich der erste GĂ€nsehautmoment – inmitten der insgesamt 6.500 Teilnehmer. Die ersten 30 km sind Steffen und ich gemeinsam gefahren. Ich hab mich sehr gut, fit und sicher gefĂŒhlt, so dass Steffen dann die lange Strecke (139 km) gefahren ist, wĂ€hrend ich auf der kurzen Runde (87 km) geblieben bin. Beide Strecken sind recht anspruchsvoll mit Schotterabschnitten und Anstiegen bis zu 18 %. Es war anstrengend, aber auch soooo schön. Das Wetter war perfekt – Sonne und 13 Grad – dazu die Landschaft! Wir haben beide das Rennen wirklich genießen können und sind beide megastolz, dass wir es geschafft haben! Die Italiener feiern die Freizeitsportler genauso wie die Profis am Tag zuvor. Das hat mich auch ĂŒber den letzten Kilometer getragen, in dem der krasseste Anstieg “versteckt” war, getragen. Die Zielankunft auf dem Piazza del Campo ist dann das abschließende Highlight und sehr emotional – da sind die Strapazen der Strecke schnell vergessen. Das war sicher nicht das letzte Mal, dass wir die Strade Bianche gefahren sind. Und nun wo wir wissen, dass der hĂ€rteste Anstieg erst nach der “Flamme Rouge” kommt, werden wir uns das nĂ€chste Mal auch die Kraft entsprechend einteilen! 🙂

Montag war dann unser “rest day”, den jeder auf seine Art verbracht hat – Steffen mit einer weiteren Radrunde und ich mit bummeln und shoppen in Siena.
Am Dienstag sind wir dann wieder gemeinsam Rad gefahren. Mit Blick auf den erneuten Wintereinbruch in Berlin, wollten wir das FrĂŒhlingswetter noch einmal in vollen ZĂŒgen und mit Druck auf die Pedale genießen. Und am Mittwoch mussten wir schon wieder Abschied nehmen von Siena und der Toskana (selbstverstĂ€ndlich mit ein paar Kisten Wein im Kofferraum).

Unser nĂ€chstes Ziel war Hafling in SĂŒdtirol. Dort haben wir uns fĂŒr 3 Tage im Hotel Hirzer 2781 eingemietet, um uns mit Massage und Sauna noch ein bisschen Erholung zu gönnen. Ich weiß gar nicht mehr genau, wo ich das Hirzer 2781 gefunden hatte – es war jedenfalls ein Volltreffer! Wir haben uns dort vom ersten Moment an willkommen gefĂŒhlt und werden noch ewig an das Dessertbuffet denken. Auch dort werden wir ganz sicher wieder hinfahren!

Nun sind wir wieder in Berlin und ab morgen geht wieder der normale Wahnsinn los. Wir hatten aber einen so ereignisreichen – und auch erfolgreichen – Urlaub, dass uns die 10 Tage fast wie drei Wochen vorkommen. Toskana ist immer eine gute Idee – nun auch mit dem Rad – und SĂŒdtirol sowieso! 🙂

FluxRC TransAlp 2022

Der Saisonhöhepunkt 2022 – eine AlpenĂŒberquerung von West nach Ost mit dem Rennrad – leider auch die vorlĂ€ufig letze Radfahrt fĂŒr eine WeileđŸ€•…aber fangen wir von vorne an…

Mit 24 anderen Sportlern sind wir, organisiert von meinen lieben Freunden Wolf und Christian, am Samstag dem 13.08. in Genf gestartet. Das Ziel war, in 8 Tagen von Genf nach Ljubljana zu radeln, die Strecke tĂ€glich um die 150km. In Summe 1200km mit 20000 Höhenmetern. Wer es genau wissen will findet hier das komplette Roadbook mit allen Details und eine 3D Animation der Strecke. Vorher gab es noch mit dem GepĂ€ck einiger Berliner die Strecke von Berlin nach Genf zu bewĂ€ltigen. Das wĂ€re beinahe schief gegangen, kurz vor der Schweiz hatten wir einen bösen Reifenschaden, zum GlĂŒck gibt es sowas wie Reifendruckwarnung 🙂

Am Samstag ging es dann zum Gruppenfoto und dann von Genf nach Sitten. Wir haben uns als Gruppe mal bisschen auf dem Rad kennengelernt. Eine sehr bunte Mischung mit einer Menge Leute mit denen ich hoffentlich bald mal wieder Rad fahren kann…

Der Sonntag Sitten > Gurtnellen lief fĂŒr mich trotz der traumhaften Strecke nicht so gut, irgendwie hat die Aufregung der ersten beiden Tage mit schlechtem Schlaf dazu gefĂŒhrt, dass ich mich den Furkapass ganz schön hochquĂ€lend musste. Aber solche Tage muss es auch geben und wir hatten alle nen schönen Tag denke ich. Irgendwie haben sich ĂŒber alle Tage immer gute kleine Gruppen zusammen gefunden, so dass trotz des teilweise unterschiedlichen Leistungsniveaus keine/r alleine fahren musste. 

Am Montag Gurtnellen > Wildhaus war ich wieder fit, dazu hat das Wetter perfekt mitgespielt. Ein Traumtag mit Klausenpass und mega steilem Finale (da sind einige mal fĂŒr paar Meter abgestiegen) + Dusche auf den letzen Kilometern. Hier ist noch das “B&B Zimmer & z’MorgĂ€” hervorzuheben, ein super netter Familienbetrieb in traumhafter Location, das Barbecue war richtig gut 🙂 

Am Dienstag ging es dann nach Zams in Österreich, hier waren wir schon mal bei unserer AlpenĂŒberquerung Nord-SĂŒd zu Fuß im Jahr 2014. Wunderschön gleichmĂ€ssiger Anstieg zur Bielerhöhe am Silvrettastausee. Oben gabs ein Radler und dann ne mega Abfahrt runter nach Zams…

Der Mittwoch sollte die lĂ€ngste Etappe mit ĂŒber 220km nach Zell am See werden. Die Strecke war bis auf den Gerlospass vergleichsweise flach, ging hĂŒbsch durch Innsbruck und dann vorbei am Durlaßboden und Krimml, wo wir auch schon 2020 ne schöne Zeit hatten. Danke an Clemens, wir sind das zu 2t gefahren und hatten wirklich nen tollen Tag.

Am Donnerstag gabs die Königsetappe: von Zell am See ĂŒber die Glocknerhochalpenstrasse nach Tröpolach am Nassfeld. NatĂŒrlich sagt der Wetterbericht Regen, da musste meine liebe Frau mich telefonisch ganz schön “anhusten”, dass ich mich aufs Rad bewegt habe. Um 7:00 Uhr ging’s los, 07:30 fing der strömende Regen an, episch :-). Aber das GlĂŒck ist mit dem “TĂŒchtigen”, bei 1800m hört der Regen auf und oben schien die Sonne!!! Der Hammer, bis wir ganz oben waren trocknete die Strecke ab und wir hatten eine super Abfahrt nach Heiligenblut…selbstverstĂ€ndlich wurden wir dann auf den letzten 20km nochmal richtig “geduscht”…aber das hat uns nicht wirklich gestört. Auch hier muss das Hotel Franz Ferdinand erwĂ€hnt werden, fĂŒr Radtrips perfekt: jedes Zimmer hat einen Vorraum, in dem die RĂ€der sicher aufbewahrt werden können, das Gastronomie Angebot war ebenfalls top.

Am Freitag ging es ĂŒbers Nassfeld (in jeder Hinsicht nass :-)) rĂŒber nach Slovenien. Leider blieb das auch fast den ganzen Tag so, damit haben wir von dem legendĂ€ren Vrsic Pass leider nicht so viel gesehen. Trotzdem war auch das irgendwie cool, am Ende sind wir zu 4t mit einem herrlichen KaffeepĂ€uschen und lockerer Weiterfahrt in unserem Hotel im sehr hĂŒbschen Tolmien angekommen.

Der letzte Tag nach Ljubljana startete mit Traumwetter und einer Menge kleiner giftiger Anstiege. Dazu gab es noch eine kleines Problem mit der Strecke: Erst ein steiler Abschnitt ĂŒber Kies und Schotter der fast unbefahrbar war, dann eine Streckensperrung wegen eines Autorennens. Am Gipfel gabs noch ein “High Five”, bevor wir uns auf die letzten 25km gemacht haben. Leider hab ich mich auf dieser letzten Abfahrt durch einen dummen Fahrfehler von der Strasse geschossen…der Rest des Tages fand dann also im Unfallkrankenhaus Ljubljana statt. 

… damit endet die Geschichte erstmal. Ich bin sehr froh, dass der Unfall 20km vor Schluss passiert ist, so hab ich wirklich ne tolle Zeit gehabt, die mich sicher ĂŒber die nĂ€chsten Wochen retten wird. Morgen gibts erstmal ne Schulter Operation, dann schauen wir mal.

Auf jeden Fall nochmal Danke an alle die diese Reise möglich gemacht haben: Wolf und Christian fĂŒr die Orga, Inga, Johanna und Leon fĂŒr die Pausenverpflegung und Fotos aus den Bussen, genau wie an die “Aushilfsfahrer/innen”, die teilweise den Tag pausiert haben. Aus meiner Erfahrung bei diversen FluxRC Events weiss ich, was fĂŒr ein Stress das sein kann.

Man sieht sich in der nĂ€chsten Saison…

 

Stoneman Miriquidi Road 2022

…sorry Leute, wieder nur Radfahren…:-) Am Freitag war es soweit, als weitere Vorbereitung auf die nĂ€chsten Samstag anstehende FluxRC Transalp hab ich am Freitag nochmal einen Stoneman Miriquidi Road absolviert. Die Strecke ging diesmal von Oberwiesental, wo wir von Jens Weißflog bei der Abholung der Startkarten persönlich begrĂŒĂŸt wurden (Fanmoment 🙂 ) ĂŒber Seiffen und Altenberg nach Tschechien, dann ĂŒber Keilberg und Fichtelberg wieder zurĂŒck nach Oberwiesental. Damit war die Strecke etwas kĂŒrzer (290km/4900Hm) als 2020 die Corona Edition. Leider war es dafĂŒr deutlich wĂ€rmer, was es am Ende echt hart gemacht hat. Die ersten 250km liefen mit dem Windschatten von Paul, Richard, Clemens und Robert wirklich super…wir sind als Gruppe gut beieinander geblieben und hatten viel Spaß. Nach dem letzten Stopp vor dem Keilberg (KlĂ­novec) hab ich mich dann fĂŒr ein etwas ruhigeres Tempo entschieden, sonst hĂ€tte es nicht fĂŒr die letzten 40km gereicht, die Batterie war wirklich leer… und so bin ich dann ganz gemĂŒtlich vor mich hingestrampelt, bevor mir dann kurz vom Gipfel Robert wieder entgegen kam und wir die letzten kilometer Zusammen geradelt sind. GlĂŒcklicherweise kamen die angesagten Gewitter nicht im Erzgebirge an, dafĂŒr war es unfassbar warm, was mir wahrscheinlich am Ende “den Stecker gezogen hat”…aber trotzdem ein erfolgreicher schöner Tag. Das Erzgebirge ist wirklich immer wieder schön, mein Statement “das war das letzte Mal” vom Freitag Abend wĂŒrde ich jetzt nicht in Stein gemeisselt sehen 🙂

 

LaMarmotte2022

…Ihr wisst sicher, der Steffen hatte noch eine Rechnung offen mit der Marmotte, einem Radrennen in den französischen Alpen. Eine Ansammlung von legendĂ€ren Tour de France Anstiegen, hĂŒbsch verpackt in 174km und um die 5000 Höhenmetern. Genau dafĂŒr hatte ich extra nach dem ersten Start 2018 ein Rad gekauft und bin es bisher noch nicht dort gefahren, da diverse Problemchen (ne OP, Corona) dazwischen kamen. Übernachtet haben wir (Christiane hat mich liebenswerter Weise dieses mal begleitet) wieder mit neuen und alten Freunden aus SaarbrĂŒcken in Alpe d’Huez. Das ist ein eher unspektakulĂ€rer Skiort, aber eben das Ziel eines der legendĂ€rsten TdF Anstiege ĂŒberhaupt. Da die Strecke so lang ist, haben wir Sie auf Hin und RĂŒckfahrt in 2 Teile gesplittet: Hinzu ĂŒbers Breisgau, zurĂŒck ĂŒber Metzingen (die Insider wissen was da ist ;-)). Bei unserer Ankunft am Freitag haben wir schon mal meine Startnummer abgeholt, um den Samstag frei zu haben. Am Samstag sind wir dann eine kleine Runde zusammen zum Lac Besson gefahren, leider sind 12% Rampen nicht so Christianes LieblingsbeschĂ€ftigung. Nach einem Abendspaziergang mit der Gang sind wir dann alle zeitig ins Bett. Am Sonntag ging es dann um 06:30 von unserem Chalet erst mal 21 Kurven und 1100Hm runter zum Start ins Tal. 07:30 ging es dann auf die Strecke. Der erste Anstieg zum Col du Glandon lief wirklich gut, hab mich eigentlich wohl gefĂŒhlt, danach ging’s auf den Telegraph, da gingen schon die Magenprobleme los… Am Aufstieg zum Galibier (2642m) hat es mich dann leider erwischt, ich hatte durch die Magenprobleme keine Kraft und dachte wirklich schon ans Aufgeben. Zum GlĂŒck hat mich eine Dose Cola und die Abfahrt vom Galibier (einfach ein Traum) gerettet. Mit guter Stimmung, einer tollen Gruppe bis zum letzten Verpflegungspunkt vor dem finalen Aufstieg nach Alpe d`Huez hab ich das Ding dann doch noch zu Ende gefahren. Die Zeit hĂ€tte ich mir etwas anders vorgestellt, aber unter den gegebenen UmstĂ€nden bin ich zufrieden mit einem schönen Tag. Am Montag haben wir uns dann (es gibt einen mini Flughafen) einen kleinen Rundflug ĂŒber die traumhafte Landschaft gegönnt. Ein geniales Erlebnis! Dann ging es mit den verbliebenen Freunden aus SaarbrĂŒcken (einige waren schon abgereist) zu einer Wanderung. Einfach mal bei Komoot geschaut und einen super Treffer gelandet, schaut Euch die Bilder an und Ihr werdet es verstehen 🙂 Danach ging es leider wieder ĂŒber 2 Tage Autobahn zurĂŒck nach Berlin…ist wirklich ganz schön weit…Aber dafĂŒr werden wir am 11./12. Juli Tour de France schauen und wir kennen beide jede Kurve 🙂

Viel Spaß mit den Bildern…

 

Vaetternrundan2022

 

…zum diesjĂ€hrigen VĂ€tternrundan muss ich etwas mehr erzĂ€hlen: Wie bin ich eigentlich zu diesem Event gekommen? Bei unserem Cisco Sales Meeting in Vegas 2018 gab es einen Sprecher, Alex Sheen von “Because I said I would“, der mich stark beeindruckt hat. Es ging darum, sich an Abmachungen (die man manchmal recht leichtfertig zusagt) zu halten. Nach dieser Rede lernte ich beim Dinner meine Kollegin Christina kennen, die auf meine Aussage “Ich fahre gern und viel Rad” meinte: Dann musst Du VĂ€tternrundan in meinem Heimatland Schweden fahren! Ich hab im Spaß gesagt “mach ich, wenn Du mitkommst”. Mit ein paar Bier und netten Kollegen am Tisch hatten wir schnell einen Deal. Mit der Hilfe von meinem lieben Freund Robert war Christina (die erstmal ein Rad kaufen musste) im Juni 2019 fĂŒr das Rennen vorbereitet und wir beide angemeldet. Leider musste ich mich im April 2019 einer Operation unterziehen und durfte danach 2 Monate nicht Rad fahren. Trotzdem hat Christina Ihr Versprechen gehalten und ist allein gefahren, Chapeau! Dann kam Corona und ein weiteres Jahr wurde es nix – gestrichen. 2021 wurde das Rennen verschoben und ich habe mein Versprechen eingelöst und bin mein erstes VĂ€tternrundan gefahren, verbunden mit einem wunderbaren Urlaub mit meiner lieben Frau. FĂŒr dieses Jahr hatte ich mich wieder mit den Jungs von Team Magnus verabredet, mit denen ich im September sehr schön die 315km absolviert hatte. Christiane hatte aber keine Lust auf so einen Kurzausflug und so bin ich diesmal mit Auto, SchnellfĂ€hre (FRS Baltic – 2,5h von Sassnitz nach Ystad – Genial) und Zelt alleine los. Ich hatte ehrlicherweise nicht damit gerechnet das Christina noch einmal die Motivation aufbringt, zu fahren. Umso grĂ¶ĂŸer war meine Freude als Sie mir am Donnerstag, als ich schon auf dem Weg war, schrieb, sie ist dabei. Unsere Startzeiten waren etwas unterschiedlich, halb 3 morgens fĂŒr Christina, halb 5 morgens fĂŒr Team Magnus und mich. Es war auch klar, dass wir nicht die komplette Strecke zusammen fahren, daher hab ich mich mental auf ein paar Kilometer mehr eingerichtet… Um 04:28 ging es (es hatte die ganze Nacht durchgeregnet und das blieb auch leider noch fĂŒr 2 weitere Stunden so) fĂŒr mich los. GlĂŒcklicherweise war es nur nass und nicht so kalt und dunkel wie im September. Wir haben als Gruppe gut gearbeitet, die ersten Kilometer mit brutalem Gegenwind. In Jönköping hatten wir leider einen Sturz in der Gruppe der aber einigermaßen glimpflich ausgegangen ist, soweit ich weiss. Ab dem SĂŒdende des Sees hatten wir dann nur noch Wind von hinten oder der Seite. Das hat richtig Spaß gemacht und so verging die Zeit bis zum ersten Stop bei 140km wie im Flug. Zwischendurch haben wir noch Christina ĂŒberholt und etwas aufgemuntert, immerhin hatte Sie noch 2h mehr Regen als wir 😉 Je weiter wir kamen, um so besser wurde das Wetter…am Ende waren es nach einer 2ten Pause bei km 230 fast 30 Grad als wir bei strahlendem Sonnenschein mit 315km ĂŒber die Ziellinie gegangen sind. Danach hab ich mir ein kleines (alkoholfreies) Bier gegönnt und bin wieder in entgegengesetzter Richtung auf die Strecke: Ich hatte ja noch jemand abzuholen 🙂 Das hat dank der Lokalisierung via WhatsApp auch super funktionier: Bei km 300 hab ich Christina wieder getroffen und die letzten 15km ins Ziel eskortiert. Christina hatte mit Ihrem Freund Asger und Eltern sogar einen eigenen Fanclub mit am Start 🙂 So haben wir es also endlich geschafft unsere Vereinbarung von 2018 einzuhalten und gemeinsam VĂ€tternrundan zu fahren. Ein schöner Tag und ein geniales langes Wochenende mit tollen Leuten und guter Laune. See you soon, Motala.

English with a little help from deepl.com

…to this year’s VĂ€tternrundan I have to tell a little more: How did I actually get involved in this event? At our 2018 Cisco Sales Meeting in Vegas, there was a speaker, Alex Sheen of “Because I said I would,” who made a big impression on me. It was all about sticking to agreements (which you sometimes agree to quite lightly). After that speech, I met my colleague Christina at dinner, who, in response to my statement “I like to ride my bike a lot”, said “Then you must ride VĂ€tternrundan in my home country Sweden!”. I said in jest “I’ll do it if you come along”. With a few beers and nice colleagues at the table, we quickly had a deal. With the help of my dear friend Robert, Christina (who first had to buy a bike) was ready for the race in June 2019 and we were both registered. Unfortunately, I had to undergo surgery in April 2019 and was not allowed to ride my bike for 2 months after that. Nevertheless, Christina kept her promise and rode alone, chapeau! Then came Corona and it was cancelled. In 2021 the race was postponed to September and I kept my promise and rode my first VĂ€tternrundan, combined with a wonderful vacation with my dear wife. For this year I had arranged again with the guys from Team Magnus, with whom I had very nicely completed the 315km in September. Christiane had no desire on such a short trip and so I am this time with car, fast ferry (FRS Baltic – 2.5h from Sassnitz to Ystad – Genial) and tent alone. I honestly did not expect that Christina once again brings up the motivation to ride Vaetternrundan. All the greater was my joy when she wrote me on Thursday, when I was already on the way, she will be there. Our start times were a bit different, half past 2 in the morning for Christina, half past 4 in the morning for Team Magnus and me. It was also clear that we won’t ride the whole distance together, so I mentally prepared myself for a few more kilometers…. At 04:28 it started (it had rained all night and unfortunately it stayed like that for 2 more hours) for me. Fortunately it was only wet and not as cold and dark as September. We did well as a group, the first few kilometers with a brutal headwind. In Jönköping we had unfortunately a crash in the group, fortunately without bigger damage as far as i know. From the south end of the lake we had then only wind from behind or the side. This was really fun and so the time to the first stop at 140km flew by. In between we overtook Christina and cheered her up a bit, after all she had 2h more rain than us 😉 The further we came, the better the weather became…at the end it was after a 2nd break at km 230 almost 30 degrees when we crossed the finish line in bright sunshine with 315km. After that I enjoyed a small (non-alcoholic) beer and went back on the track in the opposite direction: I still had to pick someone up 🙂 Thanks to the localization via WhatsApp this worked great: At km 300 I met Christina again and escorted her the last 15km to the finish. Christina had with her boyfriend Asger and parents even their own fan club at the start 🙂 So we finally managed to keep our agreement of 2018 and rode VĂ€tternrundan together. A beautiful day and a brilliant long weekend with great people and good mood. See you soon, Motala.

Translated with www.DeepL.com/Translator (free version)

Mallorca LongWeekend

 

Nachdem Christiane von unserem FluxRC September Trip doch ein kleines bisschen “angefixt” war, haben wir uns fĂŒr ein langes Wochenende auf Mallorca entschieden und sind der Berliner KĂ€lte entflohen. Diesmal ging’s nach Petra, in eine hĂŒbsche Ferienwohnung direkt am Markt, wo auch RenĂ© seinen Laden hat und wir direkt vor der TĂŒr die RĂ€der bekommen haben. Wir haben 2 sehr schöne gemeinsame Touren gemacht, der Steffen durfte natĂŒrlich auch ein bisschen alleine „Ballern“. Bis bald 👋

 

 

 

about last Saturday

…diesen Samstag war mal wieder Zeit fĂŒr eine lĂ€ngere Radtour. Einmal weil ich mein Kocmo mal auf einer lĂ€ngeren Strecke testen wollte (irgendwann bald will ich mal so ne richtig lange Bikepacking tour machen) und weil ich das mit einem Bierchen bei meinem lieben Neffen Philiipp zum 30sten verbinden konnte. Da mir das Berlin – Dresden direkt mittlerweile etwas zum Hals raushĂ€ngt hab ich mich dafĂŒr entschieden bis JĂŒterbog (Hallo FlĂ€ming-Skate :-)) mit dem Regionalexpress zufahren, die Fahrt durch Berlin macht sowieso selbst am Samstag frĂŒh wenig Spaß…Von dort ging es nach Wittenberg an die Elbe und dann immer entlang des “alternativen” Elberadwegs bis ich dann in MĂŒhlberg wieder auf die Originalroute gewechselt habe. Um 09:20 bin ich in JĂŒterbog losgefahren und es war wirklich ein Traum Tag. Das Herbstlaub und die Sonne haben fĂŒr gute Stimmung gesorgt, weniger der Wind aus SĂŒdwest, kommt irgendwie nicht so gut wenn man nach SĂŒden will 😉 Da ich mir ziemlich viel Zeit gelassen habe und zwischendurch auch noch mein fliegendes Spielzeug benutzt habe wurde es schneller dunkel als gedacht, so dass ich die letzten beiden Stunden in DĂ€mmerung/Dunkelheit gefahren bin. Ich muss sagen mit vernĂŒnftigem Licht eigentlich auch ziemlich (ent)spannend…das hat bis auf die stark sinkenden Temperaturen auch mehr Spaß gemacht als ich dachte. In sofern eine tolle Tour, das Rad hat seine Langstreckentaufe bestanden und ich freu mich auf weitere Touren damit. Danke an meine liebe Frau, die wieder mal das Taxi gespielt hat, um mich wieder mit nach Hause zu nehmen und an meine SchwĂ€gerinnen fĂŒr die AuffĂŒllung meiner Kohlehydratspeicher und ein Bett 🙂

Hier die Strecke, ein paar Bilder und das Ergebnis vom “Rumfliegen” 😉

english with the help of deepl.com

…this Saturday it was time for a longer bike ride again. Firstly because I wanted to test my Kocmo on a longer route (sometime soon I want to do a really long bikepacking tour) and because I could combine it with a beer at my dear nephew Philiipp’s for his 30th birthday. Since I’m a bit tired of the Berlin – Dresden direct route I decided to take the regional express to JĂŒterbog (Hello FlĂ€ming-Skate :-)), the ride through Berlin is not much fun even on Saturday morning… From there I went to Wittenberg on the Elbe and then always along the “alternative” Elbe cycle path until I changed back to the original route in MĂŒhlberg. I set off from JĂŒterbog at 09:20 and it really was a dream day. The autumn leaves and the sun made for a good atmosphere, not so much the wind from the southwest, which is somehow not so good when you want to go south 😉 Since I took my time and used my flying toy in between, it got dark sooner than I thought, so I rode the last two hours in twilight/darkness. I have to say that with reasonable light it was actually quite exciting…apart from the cold temperatures it was also more fun than I thought. In so far a great tour, the bike has passed its long-distance baptism and I am looking forward to further tours with it. Thanks to my lovely wife who once again played the taxi to take me home and to my sisters-in-law for filling up my colehydrate stores and a bed for the night 🙂

 

 

GEMA-freie Musik von: https://www.youtube.com/c/DagReinbott_TerraSound

FluxRCgoesMallorca

…gerade 2 Wochen zurĂŒck aus Schweden ging es zum Herbst mit dem FluxRC fĂŒr eine Woche ins noch ziemlich warme Mallorca. Ich war noch nie zum Rennrad fahren dort, jetzt weiss ich warum so viele Leute dort zum Radsport hinfahren. Traumhafte Bedingungen: relativ wenige Autos, genĂŒgend Rastmöglichkeiten, die ganze Insel ist irgendwie auf Radsport ausgelegt. Wir hatten dank der Organisation meines lieben Freunds Wolf mit 10 unglaublich verschiedenen tollen Menschen ein Quartier in der Villa Veloco. Wer den perfekten Aufenthalt und Service sucht wird hier definitiv nicht enttĂ€uscht: Ein luxuriöses Haus mit mega Pool, Rocket Espressomaschine und top Radservice (kleine Reparaturen an den von den Jungs stark beanspruchten Top LeihrĂ€dern wurden am Abend sofort erledigt). Ich hatte allerdings was das Rad angeht eine Extrawurst, da es in Petra einen Pasculli Verleih gibt wo ich ein wundervolles Altissimo ausleihen konnte, danke lieber RenĂ©, das war einfach tolll!!! Wir haben in den 5 Tagen (ein Regentag ohne Sport :-)) fast 700km und ĂŒber 9000Hm auf dem Rad verbracht und dabei viel Spaß gehabt. Ich hoffe sehr das klappt bald mal wieder…

english with the help of deepl.com

…just 2 weeks back from Sweden we went with FluxRC for a week in the still quite warm Mallorca. I’ve never been there for road cycling, now I know why so many people go there for cycling. Fantastic conditions: relatively few cars, enough rest areas, the whole island is somehow designed for cycling. We had thanks to the organization of my dear friend Wolf with 10 incredibly different great people a quarters in the Villa Veloco. If you are looking looking for the perfect stay and service you will definitely not be disappointed here: A luxurious house with mega pool, Rocket espresso machine and top bike service (small repairs to the top rental bikes, which were heavily used by the guys, were done immediately in the evening). I had to go for an „Extrawurst”, because there is a Pasculli rental in Petra where I could borrow a wonderful Altissimo, thank you RenĂ©, that was amazing!!!! We have spent in the 5 days (a rainy day without sports :-)) almost 700km and more than 9000 meters of elevation on the bike and had a lot of fun. I hope very much that works out soon again …

Schweden2021

Anreise

Endlich Urlaub! Unsere Akkus waren leer und die Vorfreude groß – es ging nach Schweden und das auch noch mit einem recht komfortablen Wohnmobil. Steffen hat das WoMo am Samstag geholt und nach einer kurzen Besichtigung (und “Abnahme” meinerseits) ging es ans Einpacken. Dank umfangreicher Checkliste und vieler Tipps unserer WoMo-erfahrenen Freunde ging der Einzug in die mobile Ferienwohnung ganz flott. Am Sonntag frĂŒh 6:30 Uhr rollte unser WoMo aus der Matthiasstraße Richtung Rostock zum FĂ€hrhafen. Dort legte 11:30 Uhr unsere FĂ€hre ab (Stena Line – das steht fĂŒr uns ab jetzt fĂŒr das schlechteste Essen ever!!) und 6 Stunden spĂ€ter kamen wir in Trelleborg an. Unser erstes Ziel war ein kleiner Campingplatz ein paar Kilometer hinter Malmö direkt an der KĂŒste. Die Saison in Schweden war bereits vorbei. Deshalb waren nur wenige Camper unterwegs und der Platz schön leer. Den ersten Abend haben wir noch zum Einrichten und Ausprobieren genutzt. Am zweiten Tag haben wir dann die RĂ€der aus der Garage (JA! Das WoMo hatte eine Garage!) geholt und haben eine kleine Tour in die Umgebung gemacht: ĂŒber Lund nach Malmö zur ÖresundbrĂŒcke und wieder zurĂŒck. Unser erster Eindruck von Schweden – sehr viel Platz, sehr wenig Verkehr, sehr freundliche Leute. GefĂ€llt uns! 👍 Nach einer weiteren Übernachtung haben wir unser WoMo wieder in Bewegung gebracht und sind Richtung Göteborg entlang der KĂŒste gefahren. Außerhalb von Göteborg haben wir einen netten Campingplatz gefunden, das WoMo geparkt, die RĂ€der startklar gemacht und sind nach Göteborg geradelt. Vom Campingplatz fĂŒhrte quasi ein Fahrrad-Highway direkt in die Stadt. Göteborg ist sehr schön und entspannt. Wir waren uns einig, dass diese Stadt durchaus eine weitere Reise wert ist. Nach einem gemĂŒtlichen FrĂŒhstĂŒck (in der Sonne vor unserem WoMo) ging die Reise weiter. Das Ziel war nun schon Motala. Dort wĂŒrde am Wochenende das “VĂ€tternrundan” stattfinden – der eigentliche Grund unserer Schwedenreise…. 

VĂ€tternrundan

Nach einer sehr gemĂŒtlichen Fahrt ĂŒber Land sind wir am Mittwoch Abend auf dem Campingplatz in Motala angekommen. Hier war nun schon einiges mehr los … Der Platz war gut gebucht und – fĂŒr mich wenig ĂŒberraschend – hauptsĂ€chlich von MĂ€nnergruppen bevölkert, die natĂŒrlich alle gemeinsam die volle Distanz des VĂ€tternrundan (315 km) fahren wollten. Da wir alle aus demselben Grund in Motala waren, entstand schnell eine gemeinschaftliche AtmosphĂ€re. Es wurden Erfahrungen ausgetauscht, Tipps gegeben und alle waren in Vorfreude auf das große Ereignis. Lediglich drei Gallier … Ă€h … Berliner hatten kein Fahrrad dabei, sondern nur sehr große RucksĂ€cke. Die Drei waren auf Wandertour durch Schweden Richtung Nordkap. Ralf wurde mir am nĂ€chsten Tag bei Komoot vorgeschlagen (Hallo Siri!!) und so konnten wir den Abenteuern der Jungs folgen. 

Aber zurĂŒck zu unserem “Projekt” … wir haben am Donnerstag die RĂ€der ausgepackt und sozusagen zur Akklimatisierung die Gegend rund um Motala erkundet. Leider ist die Streckenplanung mit Komoot in Schweden eine Herausforderung. Die erste HĂ€lfte der Strecke fĂŒhrte durch sehr schöne Natur auf Schotter- und Waldwegen. DafĂŒr sind die RennrĂ€der leider nur bedingt geeignet. Zum GlĂŒck sind wir ohne Panne durchgekommen… SpĂ€ter fanden wir es totaaal lustig, dass da ein Panzer am Straßenrand stand – aber der war ernst gemeint: Unsere Strecke ging direkt in militĂ€risches Sperrgebiet. 😳 Also wurde abgekĂŒrzt und wir hatten noch genug Zeit unsere Startnummern abzuholen und schon ein bisschen Stimmung einzufangen beim Start des Mountainbike-Rennens. Am Freitag haben wir außer einem Strandspaziergang am VĂ€tternsee rein gar nichts gemacht. Steffen ist frĂŒh ins Bett, denn seine Startzeit war 4:28 Uhr!!! Das VĂ€tternrundan findet eigentlich immer um Mittsommer herum statt – da ist es um diese Uhrzeit immer noch hell. Nun ja. Im September ist es dunkel. Und kalt. Steffen hatte trotzdem großen Spaß. Er hat recht schnell ein gute Gruppe gefunden, in die er sich einreihen (bzw. die er fĂŒhren) konnte. Ich habe seine Tour auf dem Live-Track verfolgen können und war rechtzeitig am Ziel, um seine Ankunft live zu erleben. Steffen hat seit drei Jahren VĂ€tternrundan auf seiner bucket list gehabt und nun hat er es mit Bravour gemeistert! Ich hab mich sooo fĂŒr ihn gefreut und war mega-stolz! 😊 Und am nĂ€chsten Tag war ich dran… Ich bin das HalvvĂ€ttern (150 km) gefahren, weil wir ja nun mal da waren. Mein Startzeit war 10:25 Uhr – also sehr entspannt. Und so blieb es auch. Ich hatte mich gut vorbereitet und mir die Strecke angesehen. Leider hab ich keine Gruppe gefunden (beim HalvvĂ€ttern starten wesentlich weniger Radler als auf der vollen Distanz), aber ich bin auch alleine sehr gut klar gekommen. Das Wetter passte, der Wind kam aus der richtigen Richtung und so war ich schneller am Ziel als gedacht. Dort wurde ich natĂŒrlich von Steffen erwartet…. Abends wurde die eigens fĂŒr diesen Anlass mitgebrachte Flasche Champagner geköpft und Streckenerlebnisse zum Besten gegeben. Am Montag habe ich mich erholt und Steffen ist noch eine Radrunde gefahren. Der Campingplatz hat sich mehr und mehr geleert und am Dienstag waren wir die letzen Camper, die vom Platz gerollt sind. Bis zum nĂ€chsten VĂ€tternrundan …

Post-VĂ€tternrundan

Nach VĂ€tternrundan hatten wir immer noch eine Woche Urlaub in Schweden … herrlich! DafĂŒr hatten wir ĂŒberhaupt noch nichts geplant. Von unserem Nachbarn auf dem Campingplatz, der erfahrener Schweden-Urlauber war, bekamen wir den Tipp, den Tiveden-Nationalpark zu besuchen. Klang gut – also gemacht. Gut eine Stunde Fahrt von Motala entfernt haben wir am Undensee einen sehr hĂŒbschen (und auch spĂ€rlich besuchten) Campingplatz gefunden und direkt fĂŒr 2 NĂ€chte gebucht. Mit den RĂ€dern haben wir dann gleich eine Runde gedreht und wieder festgestellt: Hier ist viel Platz und wenig los! Perfekt zum Radfahren. 😉  Allerdings gibt es auch wenig bzw. keine CafĂ©s, Kneipen, Restaurants … Also immer an Proviant denken!!

Dann ging die Reise weiter Richtung Stockholm … leider wurde das Wetter etwas unbestĂ€ndiger und wesentlich kĂŒhler und eigentlich hatten wir auch gar keine Lust auf “Stadt”. Also wurde Stockholm gestrichen und auf spĂ€ter irgendwann mal verschoben. Nach einer Übernachtung an irgendeinem See (Vorteil: WoMo!!) haben wir noch Schloß Gripsholm besucht und damit auch den Kulturteil abgehakt. Dann sind wir Richtung SĂŒden gerollt und tatsĂ€chlich war in VĂ€stervik das Wetter besser. Ein Campingplatz direkt an der Ostsee war schnell gefunden und fĂŒr zwei NĂ€chte gebucht. In den Aufenthalt fiel auch der Sonntag, an dem die Rapha Womens100 stattfanden, die ich unbedingt fahren wollte. Als Ziel fĂŒr die Tour war schnell Vimmerby, die Heimatstadt von Astrid Lindgren, festgelegt. Leider hat uns auch hier wieder Komoot einen Streich gespielt: Als wir (im Regen) auf der Autobahnauffahrt standen, war klar, dass wir irgendwie “frei Schnauze” fahren mĂŒssen. Die Strecke war wunderschön – wieder sehr viel Platz und sehr wenig Verkehr – allerdings auch sehr viel lĂ€nger als geplant… statt der geplanten 120 km standen am Ende 160 km auf der Uhr. Tja. Haben wir bzw. ich auch irgendwie geschafft …

Nach zwei weiteren Übernachtungen an der OstseekĂŒste sind wir am Mittwoch sehr frĂŒh wieder in Trelleborg auf die FĂ€hre gefahren und Richtung Rostock geschippert … Damit sind fĂŒr uns 2,5 wunderbare, erlebnisreiche Urlaubswochen zu Ende gegangen, die sich viel lĂ€nger angefĂŒhlt haben. Wohnmobil-Urlaub machen wir auf jeden Fall wieder. Das war sehr entspannt und gemĂŒtlich.

Text: Christiane Photos: Steffen /sportograf.com 

for english use deepl.com 😉

 

RCC Escape Erzgebirge

…about last Weekend…gerade habe ich mich noch ĂŒber die fehlenden “Highlights” des Jahres 2021 beschwert…DAS war definitiv eins! Der Rapha Cycling Club Berlin, primĂ€r in Person von Steffen Weigold, dem ich auch den Großteil der folgenden Fotos verdankeđŸ€©, hatte ein Wochenende in RittersgrĂŒn im Erzgebirge organisiert, wo wir mit knapp 20 Sportler/innen ein super Wochenende verbracht haben. Christiane musste mich erst ĂŒberreden, eigentlich wollte ich aus Trotz đŸ€Ș , weil wir 3 Jungs (Robert, Sören, Steffen) keinen gemeinsamen Termin fĂŒr einen erneuten “Stoneman” hinbekommen haben, diesen alleine fahren. Aber das hier war einfach mal die viel bessere Wahl. Ein tolles Hotel, tolle internationale Leute (die Kommunikation fand fast mehr in englischer Sprache statt), geniale Strecken (danke Enrico und Thomas, unsere beiden Locals), die natĂŒrlich immer mit der Hammer Abfahrt vom Fichtelberg nach RittersgrĂŒn endeten, super Essen und gute Laune. Die knapp 400km und ĂŒber 6000 Höhenmeter in den 3 Tagen waren eine willkommene, wenn auch anstrengende Abwechslung zu den Berliner Flachlandpisten. Schön, in einer entspannten, “non-competition” Gruppe Rad zu fahren, neue Leute kennenzulernen und das Radeln zu genießen…hoffentlich ergibt sich so eine Gelegenheit bald mal wieder…vielleicht dann auch mit Frau đŸ‘© Lehmann đŸ€Ł (ErgĂ€nzung von Christiane: So lange die Höhenmeter-Marke von 150 nicht ĂŒberschritten wird, probiere ich das gerne mal … âŒđŸšŽđŸ»â€â™€ïž+⛰)

English by deepl:

…about last Weekend…just I complained about the missing “highlights” of the year 2021…THAT was definitely one! The Rapha Cycling Club Berlin, primarily in the person of Steffen Weigold, to whom I also owe most of the following photosđŸ€©, had organized a weekend in RittersgrĂŒn in the Ore Mountains, where we spent a super weekend. Christiane had to persuade me first, actually I wanted to do a solo “Stoneman“. But this was simply the much better choice. A great hotel, great international people (the communication was almost more in English), great routes (thanks Enrico and Thomas, our two locals), which of course always ended with the hammer downhill from Fichtelberg to RittersgrĂŒn, great food and good mood. The almost 400km and over 6000 meters of altitude in the 3 days were a welcome, albeit exhausting change from the Berlin flatland tracks. Nice to cycle in a relaxed, “non-competition” group, meet new people and enjoy cycling…hopefully such an opportunity arises again soon…maybe then also with Mrs đŸ‘© Lehmann đŸ€Ł (Addition from Christiane: As long as the altitude mark of 150 is not exceeded, I like to try that once … âŒđŸšŽđŸ»â™€ïž+⛰)