Amazing Day

…ein Beitrag von Christiane ­čÖé

Das erste Mal dachte ich vor zwei Jahren dran, dass der Geburtstag mit der 5 und der 0 nur noch zwei Jahre entfernt ist. Da war ich mir sehr sicher, dass ich an diesem Tag irgendwo sein werde, wo nicht nur die Sonne scheint, sondern es auch richtig, richtig warm ist. Australien oder S├╝dafrika, dachte ich, w├Ąre toll. Nur 6 Wochen sp├Ąter waren wir im ersten Lockdown. Obwohl nicht viel ging, verging das Jahr sehr schnell. An meinem 49. Geburtstag waren wir im ich-wei├č-nicht-mehr-wievielten Lockdown und es ging gar nichts. Es war nicht nur die ganze Welt Risikogebiet, es waren auch alle Restaurants geschlossen und es gab Kontaktbeschr├Ąnkungen. Als ich an diesem Geburtstag zu Hause mit Steffen vor Essen vom Lieferservice sa├č, wurde mir klar, dass das mit der Reise in den Sommer vielleicht nichts wird. Im Fr├╝hjahr 2021 gab es immer noch Einschr├Ąnkungen, aber auch Lichtblicke. Bei einem Feierabendspaziergang dachte ich, wie sch├Ân es w├Ąre, eine Party zu schmei├čen und alle mal wieder zu sehen. Au├čerdem: Man wird ja nicht alle Tage 50. Das w├Ąre doch ein toller Anlass, auch einfach mal das Leben zu feiern. 

Es war gerade mal Mai und bis Januar noch viel Zeit – bis dahin w├Ąre Corona sicher Geschichte (haha ÔÇŽ ). Und direkt danach fiel mir auch ein, wo die Party steigen k├Ânnte. Gleich am n├Ąchsten Tag hab ich Enrico geschrieben und mir das Politb├╝ro im Soho House f├╝r den 30. Januar 2022 reservieren lassen. Wir beide dachten, dass Corona bis dahin kein Thema mehr w├Ąre (hahahaha ÔÇŽ). Nun hatte ich von Mai bis Januar Zeit, mir den perfekten Geburtstag vorzustellen. UND! DAS! WAR! ER!

Auch wenn Corona leider immer noch unseren Alltag beherrscht und die Feier kurz auf der Kippe stand, hatte ich einen tollen 50. Geburtstag! Bis auf wenige Ausnahmen konnten alle meine G├Ąste kommen und waren auch da. Es war eine bunte Mischung aus Familie und Freunden – viele hatten schon voneinander geh├Ârt, sich aber noch nie pers├Ânlich gesehen. Alle haben sich gefreut, dass endlich mal wieder was los war! Und ich hab mich gefreut, dass alle da waren. Dass alle so gut gelaunt waren. Dass alle miteinander ins Gespr├Ąch gekommen sind. Dass ich so unfassbar tolle Geschenke bekommen habe. Dass wir in diesem schicken Raum im Soho House feiern konnten. Dass das Essen so lecker war. Dass es ÔÇŽ so sch├Ân war!

Danke an meine einzigartige Familie und meine gro├čartigen Freunde! Danke an Steffen f├╝r ÔÇŽ alles. Best Hubby in the universe! ÔŁĄ´ŞĆ 

Rapha #festive500 2020

…zum Nikolaus gab es dieses Jahr von Christiane das #festive500 Outfit. Nach der Devise “Ein Weltmeistertrikot tr├Ągt man auch nur wenn man mal Weltmeister war” musste der Steffen dieses Jahr (das #festive500 gibt es schon seit einigen Jahren) ran: 500km Rad fahren zwischen 24. und 31.12. Zum ersten Mal seit Ewigkeiten zwischen Weihnachten und Neujahr wurde auch im Hause Lehmann nicht gearbeitet und so gab es ab 24ten einen einfachen Rhythmus: Essen, Radfahren, Essen, Schlafen …und wieder von vorn ­čÖé Die Kombination aus Rennrad und Gravel und die Tatsache das Christiane etwa 200 km dabei war haben das Ganze eigentlich leichter gemacht als erwartet und so war es eigentlich angesichts der Umst├Ąnde eine f├╝r uns beide sehr sch├Âne wenn auch teilweise recht k├╝hle Erfahrung die bereits 2 Tage vorher abgeschlossen war. Anbei ein paar Impressionen mit den besten W├╝nschen f├╝r ein gesundes, fr├Âhliches neues Jahr und dem Wunsch das wir uns alle bald mal wieder in Person treffen.

…this year st. Nicholas brought #festive500 outfit. According to the motto “A world champion jersey you wear only if you were once a world champion” Steffen hat a little challenge if he wanted to wear it: 500km cycling between 24 and 31.12. For the first time in ages between Christmas and New Year no one had to work and so there was a simple rhythm starting 24st: Eating, cycling, eat, sleep … and repeat from the beginning ­čÖé The combination of road bike and gravel and the fact that Christiane was joining about 200 km have made the whole thing actually easier than expected and so it was actually in view of the circumstances for both of us a very nice although partly quite cool experience that was already completed 2 days before. Enclosed are a few impressions with the best wishes for a healthy, happy new year and the desire that we all meet again in person soon.

 

ElmUp

…gerade erst 2 Wochen her das wir mit FluxRC 300km in den Harz geradelt sind, jetzt ging es letztens Wochenende noch einmal auf den Elm (diesmal mit Anreise per Auto): Der liebe Wolf wollte unbedingt unser in Berlin recht erfolgreiches Einzelzeitfahren “Orbiter” in seiner Heimat ausprobieren, mal etwas mit bergauf fahren statt flach in Berlin. Und so gab es diesmal 4 Segmente die von den Teilnehmern immer wieder mit Ziel auf den Tetzelstein bew├Ąltigt werden mussten. Hat Spa├č gemacht, auch wenn man als Berliner wieder feststellen muss dass man daf├╝r offenbar anders trainieren muss ­čśë Wie auch immer, es hat viel Spa├č gemacht und ich durfte wieder vor der Windm├╝hle zelten…allein das ist schon den Ausflug wert ­čÖé Hier noch ein paar Bilder, die n├Ąchsten kommen dann aus ├ľsterreich…3 Wochen Urlaub…jippie!!!

…just 2 weeks ago we cycled 300km into the Harz mountains with FluxRC, now we went up the Elm again last weekend (this time by car): My dear friend Wolf absolutely wanted to try our in Berlin quite successful time trial race “Orbiter” in his home country, to ride something uphill instead of flat in Berlin. And so this time there were 4 segments which the participants had to master again and again with a goal on the Tetzelstein. It was fun, even though as a “Berliner” you have to realize that you have to train differently ­čśë Anyway, it was a lot of fun and I was allowed to camp in front of the windmill again…that alone is worth the trip ­čÖé Here are some more pictures, the next ones will be from Austria…3 weeks vacation…yippee!!!

Berlin-Schierke-Hedeper

…zusammen mit ein paar anderen Verr├╝ckten ging es am Samstag um 06:00 Uhr morgens vom Brandenburger Tor zum Brocken im Harz. Wir waren 14 Leute und es ging flott in 2er Reihe ├╝ber Potsdam gen Westen. Nach etwa einer Stunde setzte dann der leider auch vorhergesagte Regen ein, erst schwach, sp├Ąter war es dann wirklich eklig. In der Gruppe fahren mit Rennr├Ądern die meistens keine Schutzbleche haben…ich glaub ich hab heute immer noch Sand in den Ohren und mein Trikot ist nach einem 8 Stunden Bad in Kernseife immer noch nich wieder ganz sauber ­čśë Nach etwa 3h und der ersten Pause bei km 92 liess der Regen dann nach und die Sachen langsam wieder trocken. Es ging flott ├╝ber den Elbedamm und dann…macht einer nen Fehler und die H├Ąlfte der Gruppe liegt auf der Strasse, wie das halt beim Rennradfahren so ist ­čśë Die Rettungssanit├Ąter hatten nen starken Auftritt mit Hubschrauber und 2 Rettungswagen…gl├╝cklicherweise gab es keine schweren Verletzungen. Leider war der Trip dann f├╝r 2 Kollegen trotzdem vorbei, an dieser Stelle nochmal gute Besserung. Mit entsprechender Pause ging es dann auf den Elm wo wir nach 230km  mit einem sensationellen B├╝ffet empfangen wurden. Dort haben wir dann auch die in Hamburg fast gleichzeitig gestartete Gruppe getroffen, so gab es dann noch etwas mehr Windschatten. Das hat mir leider nicht so sehr geholfen, ich war nach dem Sturz und der Tatsache dass mein geliebtes Pasculli (heute stellte sich dann heraus das der Rahmen dann jetzt einen Reparaturausflug nach Italien macht und ich Ihn wohl diese Saison nicht mehr sehe) dabei auch was abbekommen hat weder k├Ârperlich noch mental gut drauf. So habe ich die Gruppe dann ab kurz vor Wernigerode zusammen mit einem wie sich herausstellte 2ten Sachsen (Tobi, danke f├╝r die Gesellschaft :-)) ziehen lassen und wir sind noch ganz locker bis Schierke hochgerollt und haben den Brockengipfel nicht mehr erreicht. 300km reichen auch. Danach ging es dann f├╝r mich mit dem Ridee Van nach Hedeper wo ich mit meinem lieben Freund Wolf und Familie einen traumhaft sch├Ânen Tag erleben durfte. Die Bilder sprechen mehr als Worte, aber ich kann sagen der Blick aus dem Zelt vorbei an der Windm├╝hle auf den Brocken am Horizont: unbezahlbar. Ich freu mich schon sehr auf den n├Ąchsten Ausflug dorthin.

English translated by Deepl.com

…together with some other crazy people we went on Saturday at 06:00 o’clock tomorrow from the Brandenburg Gate to the Brocken in the Harz mountains. We were 14 people and it went fast in 2 row over Potsdam to the west. After about one hour the rain started, which was also predicted, first weakly, later it was really disgusting. In the group we rode with racing bikes which mostly have no fenders…I think I still have sand in my ears and my jersey is still not clean after 8 hours of bathing in curd soap ­čśë After about 3h and the first break at km 92 the rain let up and the clothes slowly dried again. It went fast over the Elbe dam and then…one of the guys makes a mistake and half of the group is lying on the road, as it is with racing bikes ­čśë The paramedics had a “strong performance” with helicopter and 2 ambulances…luckily there were no serious injuries. Unfortunately, the trip was over for 2 colleagues… Guys, if you read this, get well soon! With an appropriate break we went to the Elm where we were welcomed after 230km with a sensational buffet. There we also met the group that started in Hamburg almost at the same time, so there was a bit more slipstream. Unfortunately this didn’t help me that much, I was neither physically nor mentally in good shape after the crash and the fact that my beloved Pasculli (today it turned out that the frame is now on a repair trip to Italy and I won’t see it again this season) got a little bit damaged. So I let the group go from shortly before Wernigerode together with a 2nd Saxon (Tobi, thanks for the company :-)) and we rolled up to Schierke and didn’t reach the summit of the Brocken. 300km are also enough i think. Afterwards I went with the Ridee Van to Hedeper where I had a wonderful day with my dear friend Wolf and family. The pictures speak more than words, but I can say the view from the tent past the windmill to the Brocken on the horizon: priceless. I’m really looking forward to the next trip there.

Hiking in MeckPomm

Lange vor Corona geplant und zum Gl├╝ck nicht wie vieles andere ausgefallen: Der Wanderausflug mit Tom & Denny. Am Samstag fr├╝h ging es fr├╝h mit dem Auto zum Forsthaus Strelitz (dazu sp├Ąter mehr), wo wir das Auto schon mal abgestellt haben. Dann ging es gut equipped auf die 28km lange Wanderung durch die Mecklenburger Landschaft. Eigentlich wirklich nett, wenig Leute und viel Landschaft ;-)…leider gastronomisch noch recht unerschlossen. Aber wir wollten uns ja auch bewegen. Nach knapp 7h Laufzeit sind wir hungrig wieder am Forsthaus angekommen, wo uns dann ein kulinarisches Feuerwerk erwartete. Wer die Gelegenheit hat bei Wenzel Pankratz mal essen zu gehen sollte das unbedingt tun, ggf. in Verbindung mit einer ├ťbernachtung in einem der wenigen h├╝bschen Zimmer (mit der Weinkarte kann hinterher sowieso keiner mehr fahren :-)). Hier waren wir sicher nicht das letzte Mal, eine der seltenen Gastronomie Darbietungen wo nicht mal der Steffen was zu meckern hat. N├Ąchstes Projekt wird auf jeden Fall mal der Besuch per Fahrrad, sind ja von Berlin blo├č 100km ;-)…

English translated by deepl.cm

Planned long before Corona and fortunately not canceled as many other things: The hiking trip with Tom & Denny. On Saturday morning we went early by car to the Forsthaus Strelitz (more about that later), where we already parked the car. Then we went well equipped for the 28km long hike through the Mecklenburg countryside. Actually really nice, few people and a lot of landscape ;-)…unfortunately gastronomically still quite undeveloped. But we primary wanted to move. After about 7 hours of walking we arrived hungry at the forester’s lodge again, where a culinary firework was waiting for us. If you have the opportunity to have dinner at Wenzel Pankratz, you should definitely do so, possibly in combination with an overnight stay in one of the few nice rooms (with the wine list nobody can drive afterwards anyway :-)). Here we were surely not the last time, one of the rare gastronomy shows where not even the Steffen has anything to complain about. Next project will be the visit by bike, as we are only 100km from Berlin ;-)…

Und die Komoot route:

 

North Carolina 2019

…diesmal nicht ins “Mutterschiff” nach San Jose sondern nach RTP. Bevor hier morgen mit einem 3t├Ągigen 08:00am – 08:00pm Workshop auf den ich mich sehr freue der Punk abgeht hab ich heute nach dem in Deutschland Feierabend war hier noch etwas die Freizeit genutzt. Bei Trek in Chapel Hill hab ich mir ein nagelneues Trek Domane SLR7 ausgeliehen und hab damit bei fast 20 Grad und Sonnenschein den Jordan Lake umrundet. Bis auf ein kleines St├╝ckchen Highway 64 (Deja-vu!!! ) eine Traumstrecke immer sch├Ân auf ruhigen Nebenstrassen ohne viel Verkehr, die haben schon echt Platz hier die Amis ;-). ├ťberraschenderweise sind die Leute in NC sehr entspannt gegen├╝ber Radfahrern, hier wurde fast immer die Spur gewechselt und ein mehr als ausreichender Sicherheitsabstand gehalten…Respekt. Zum Rad, also bis auf dass der Bock mit ├╝ber 8kg relativ schwer ist verglichen mit meinem Sch├Ątzchen zu Hause,  l├Ąsst sich ├╝ber die Kiste eigentlich nur positives sagen, m├Âchte allerdings auch sein f├╝r den Batzen Geld den Trek daf├╝r aufruft. Daf├╝r gibts auch ein massgeschneidertes Pasculli ­čÖé Zum Abschluss gabs dann in illustrer Runde noch ein “kleines Bischen Pizza”…und jetzt gehts ins Bett, werd wohl gut schlafen denke ich…also, gute Nacht und viele Gr├╝├če…

 

SEVT San Jose 2019

…wieder einmal geht es ins “Mutterschiff” nach San Jos├ę. Da ich am Wochenende arbeiten werde habe ich die beiden freien Tage hier “vorgezogen” und f├╝r wie mein lieber Anton sagen w├╝rde ein “Trainingslager” genutzt ­čśë Mit meiner Rapha Cycling Club Mitgliedschaft bekomm ich hier in San Francisco f├╝r einen “symbolischen Obulus” ein tolles Rennrad ausgeliehen, was liegt also n├Ąher als die Gegend auf dem Rad zu geniessen. Am Mittwoch nachmittag bei strahlendem Sonnenschein und 13 Grad angekommen hab ich dann am Donnerstag fr├╝h in SFO das Bike abgeholt, freundlicherweise durfte ich auch bei den Jungs for free parken, was in der Fibert Street sonst nicht so einfach ist. Dann gings auf eine kleine Runde rauf zum “Hawk Hill”, dem meiner Meinung nach sch├Ânsten Blick auf die Stadt und DIE BR├ťCKE. Danach eine kleine Runde ├╝ber Saulsalito und Tiburon….gegen├╝ber von San Francisco…traumhaft. Dann wurde aus dem Rest der Runde ein kleines HIT Training, weil die Maschine meines lieben Kollegen dem ich versprochen hatte Ihn zwecks Car Sharing am Flughafen abzuholen ne gute halbe Stunde zu fr├╝h da war ­čÖé 

Heute hab ich dann das Rennrad von San Jos├ę die 135km zur├╝ck nach San Francisco gefahren. Erstmal 20km nicht so sch├Ân durch Palo Alto und Mountain View aber dann einfach ein Traum: Alpine Road, Old La Honda Road…herrlich durch die H├╝gellandschaft r├╝ber zum Highway No 1, danach 60km an der K├╝ste hoch nach SFO. Der Gegenwind war mir gn├Ądig und so bin ich trotz meines m├Ą├čigen Trainingszustands ganz gut durchgekommen. Zum Gl├╝ck hatte mein lieber Dominik beschlossen f├╝r mich den “Besenwagen” zu machen und so mu├čte ich dann doch nicht wie geplant mit dem Zug wieder nach San Jose tingeln…auf dem Heimweg noch lecker Sushi bei Yakko und ein Bierchen, jetzt gehts ins Bett und morgen startet der Arbeitsteil dieses Ausflugs…anbei ein paar Bilder der letzten beiden Tage:

Quedlinburg

…bei einer Radtour im Harz hatte ich Quedlinburg entdeckt und beschlossen, hier m├╝ssen wir nochmal f├╝r ein h├╝bsches Wochenende hin! Bei der Suche nach einem Geschenk f├╝r einen “Familienausflug” kam uns das dann wieder in den Sinn und so haben wir uns ein Wochenende im Romantikhotel am Br├╝hl geg├Ânnt. Die hatten mit uns buchungstechnisch (statt 2 Doppelzimmern gabs nur 2×1 +1×2) einen schlechten Start, haben diese Scharte dann aber tats├Ąchlich sehr professionell “ausgewetzt”. Das Restaurant “Weinstube m Br├╝hl” war ein absolutes Highlight, da hatte der Lehmann nix zu meckern :-). Der Samstag war ein herrlicher Herbsttag, den wir ausgiebig dazu genutzt haben die unglaublich h├╝bsche Stadt zu erkunden, am Sonntag war uns das Wetter leider nicht so gn├Ądig, so dass der Ausflug zum Hexentanzplatz ins Wasser viel, aber wer traut sich nach diesem Sommer schon zu meckern ­čśë 

Marmotte 2018

…ich wollte immer mal mit meinem lieben Freund Christian ne Radtour machen…leider wohnt er im Saarland und wir in Berlin. Da haben wir gedacht, wir holen mal alle verpassten Radtouren nach…am St├╝ck. Inklusive aller fehlenden H├Âhenmeter :-). Am Freitag gings nach einem arbeitsbedingten Zwischenstopp in Stuttgart auf nach Frankreich, wir hatten mit unserer Jungstruppe ein h├╝bsches H├Ąuschen oberhalb von Alpe d┬┤Huez. Kaum angekommen ging es auch schon auf eine kleine 1000Hm “Aufw├Ąrmrunde“…gl├╝cklicherweise hatten wir uns gegen die am Schluss der Marmotte zu bew├Ąltigende Steigung auf Alpe d┬┤Huez entschieden, sonst h├Ątte ich wahrscheinlich noch schlechter geschlafen… 

Der Samstag stand dann tats├Ąchlich voll im Zeichen der Erholung…entspanntes Fr├╝hst├╝ck, bisserl am Rad rumschrauben (neue Bremsk├Âtze sind zum Beispiel ne gute Idee f├╝r 5000Hm ;-))…Haben dann einen kleinen Spaziergang mit Seilbahnfahrt auf 3300m gemacht, schon lange her, dass ich mal ne Seilbahn benutzt habe um auf einen Berg zu kommen, aber das war tats├Ąchlich sehr sch├Ân, die Landschaft um Alpe d┬┤Huez herum ist wirklich fantastisch.

Samstag Abend sind dann alle zeitig ins Bett, um 06:50 stand dann die Anfahrt runter zum Start an, dazu gehts erstmal ne halbe Stunde bei gef├╝hlten 5 Grad den Berg nach Le Bourg-d’Oisans runter. Dann unten erstmal ein bisschen aufw├Ąrmen und dann ging es los auf die 174km. Im Gegensatz zum Velothon geht das alles sehr entspannt zu, da alle wissen dass es gleich 2h bergauf geht. Jeder findet dann irgendwann sein eigenes Tempo, Gruppen gibt es eigentlich nur ab und zu mal auf langen ebenen Geraden und davon gibts  auf der Marmotte nicht viele. Der erste Anstieg geht auf den 1916m hohen Col du Glandon, bis dahin sollte man eigentlich sein Pulver noch nicht verschossen haben, lustigerweise gabs auch hier schon einige Herrschaften, die mit hochrotem Kopf am Berg geklebt haben, ich vermute dass die das Ziel nicht mehr gesehen haben. Gleich an diesem ersten Anstieg bin ich dann auch 2 Dresdnern begegnet…wo Du hinkommst, es ist immer schon ein Sachse vor Dir da ;-). Vom Glandon wird wegen der gef├Ąhrlichen Abfahrt die Zeitmessung gestoppt, sehr vern├╝nftige Entscheidung der Orga. Auf den Abfahrten sieht man dann auch viele Leute Schl├Ąuche wechseln, wenn man zu lange auf der Felge bremst wird die so heiss dass der Schlauch platzt, kann unangenehm werden… Nach der Abfahrt runter wieder auf 700m ging es dann auf den Col du Telegraph (1561m) und von da dann auf die Traumstrasse zum Galibier (2623m)…das zieht sich etwas… Allerdings war ich da echt noch frisch und hab die Auffahrt wirklich genossen. Nach kurzem Boxenstopp oben gehts dann tats├Ąchlich etwa 50km bergab, hier ist die Abfahrt auch wirklich relativ ungef├Ąhrlich mit wenig engen Kurven. Das dicke Ende kommt bekanntlich zum Schluss. Von  Le Bourg-d’Oisans muss mann dann nach ca 160km nochmal die 13km mit 1100Hm rauf. Das muss ich sagen hat dann leider nicht mehr so viel Spa├č gemacht…bis auf den Kilometer Zieleinlauf, wenn man merkt, man hat es tats├Ąchlich geschafft ­čÖé 

Wer sich das ganze mal ansehen will: Strava oder Doarama (3D, Achtung nur auf Rechner mit etwas Power) 

Zusammenfassend muss ich sagen, dieser Ausflug war ein unglaubliches Erlebnis, an dieser Stelle Dank an Christian f├╝r seine ├ťberredungsk├╝nste, an Wolf f├╝r die Hilfe bei der Getr├Ąnkeversorgung, an Andr├ę und Robert f├╝r den Support mit dem Training und vor allem an meine liebe Ehefrau die in der Vorbereitungszeit sehr viel Verst├Ąndnis und Geduld aufbringen musste…

SEVT Amsterdam

Bevor das n├Ąchste Update aus Frankreich kommt, hier noch ein paar Bilder aus den Niederlanden… Wieder einmal konnte ich das berufliche mit dem privaten gut verbinden… Da es nach Amsterdam gar nicht so weit mit dem Auto ist, hab ich diesmal das Fahrrad mitgehabt, die Bedingungen waren Abends (bis auf den Wind ;-)) optimal zum Radfahren. Am Freitag Abend ist dann Christiane nachgekommen und wir hatten noch ein sch├Ânes Wochenende am Strand. Ein Spaziergang durch Haarlem ist sehr zu empfehlen, nicht so voll wie Amsterdam selbst aber genau so h├╝bsch…