Red Noses – Cisco Charity Ride 2026

Dieses Jahr habe ich mich mit anderen Cisco Kollegen einem “Charity Bikepacking Ride” von Prag nach Ljubljana angeschlossen, der Geld für die “Red Noses” sammelt.

Wer Sie nicht kennt: Das sind die Clowns mit den roten Nasen die in Krankenhäuser gehen und Menschen, denen es sehr schlecht, geht ein kleines bischen Freude spenden. Sollte jemand von Euch der Meinung sein, das ist ne gute Sache, kann oder Er oder Sie das hier 🫶 noch bis zum 25.07.2026 tun oder einfach eine eigene separate Spende machen.
Cisco Kollegen auf diesem Verteiler: bei uns wird die Summe am Ende von Cisco noch verdoppelt, deshalb gibt es dafür einen separaten Link, auf dem übrigens mittlerweile einige tausend Euro aufgelaufen sind ❤️.

Es ging von Prag über Wien, Bratislava, Budapest und Balaton nach Zagreb und das Ziel war in Ljubljana. Die Etappen waren damit deutlich anspruchsvoller als bei der “Mente” vor 2 Jahren. Die längste Strecke an einem Tag mit 250km, teilweise ganz schön zu klettern und vor allem am letzten Tag hat es aus Eimern geregnet. Glücklicherweise gab es bis auf einen einzigen Reifenschaden bei einem Kollegen keine größeres Probleme mit Material oder Stürzen. Wir waren eine bunte internationale Truppe, wie halt auch unsere Firma: Indien, Polen, Österreich und Deutschland und haben uns sehr gut verstanden und unterstützt bei der Herausforderung. Wermutstropfen: leider haben wir es nie geschafft, noch abends etwas von den Städten zu sehen, dafür waren wir immer etwas spät im Ziel und haben gerade so noch was zu essen bekommen. Aber hey, war ja kein Urlaub sondern für ne gute Sache 🙂 Da ich aber am Samstag keinen Zug nach Hause bekommen habe, gab es für mich dann am Samstag noch einen entspannten Tag im wunderschönen Ljubljana bei sehr schönem Wetter. Jetzt geht es mit 3 verschiedenen Zügen über Villach und München wieder nach Berlin, das größte Abenteuer dieser Woche 😉 

Update aus dem Zug: Wegen eines medizinischen Einsatzes fahren wir jetzt auf halber Strecke nach Erfurt jetzt wieder zurück und eine kleine Umleitung 🤡. Voraussichtliche Ankunft in Berlin statt 23:29 morgens um 2:20 Uhr…🚅

FluxRC Berlin – Prag

Zum Saisonfinale ging’s mit dem FluxRC in 2 Etappen nach Prag. Nachdem ich als Kind das letzte Mal in Prag war und keinerlei Erinnerungen hatte, war ich sehr gespannt… Leider war die Wetterprognose nicht gerade vielversprechend, daher habe ich Frevel begangen und mein schönes Pasculli mit Schutzblechen bestückt, nicht so super schick, aber dafür a)trockener Hintern und Schuhe und b)hat es natürlich deswegen von oben beide Tage kein bisschen geregnet 🙂 Am Donnerstag ging es 08:00 Uhr los auf die Strecke, leider nicht mit der vollen angemeldeten Teilnehmerzahl (früher hat man mal Bescheid gesagt, wenn man wo nicht hinkommt…), aber dafür mit einer Gruppe super netter, entspannter Leute, mit denen man unbesorgt das Radfahren geniessen konnte. Es ging auf teils vertrauten, teils neuen Wegen durch den Spreewald und Moritzburg nach Dresden, wo wir dann eine Nacht verbracht haben.

Freitag war dann früh Abfahrt an der Semperoper und es ging über den Erzgebirgskamm rüber zu den Nachbarn. Diesmal gab es ordentlich Höhenmeter, inkl. Nebel am Mückentürmchen…tja, die Aussicht soll wohl ganz nett sein dort. Trotzdem sind wir trocken und heil (naja mit ein paar Reifenpannen) in Prag angekommen. Natürlich mit nem Snack auf dem Mückentürmchen (unfreundlicher Service) und dem obligatorischen Pausenstopp bei Manja, Julia und dem FluxRC “RocketVan” (freundlicher Service, Danke! 🙂 ). Wir hatten, dank meiner lieben Ex-Kollegin Sandra ein sehr schön gelegenes Hotel (inkl. Fahrrad Dusche ;-)) im Stadtteil Karlín, von wo wir am Samstag dann die Stadt ein bisschen erkundet haben…leider auch nur so mäßiges Wetter, aber Maik und ich hatten trotzdem Spaß…ich wusste gar nicht, das es in Prag frei laufende Nutrias gibt.

Am Sonntag haben wir dann früh unsere Taschen bei Sportfreunden abgeladen, die mit dem Auto zurückgefahren sind und haben eine absolute Traumtour bei frischem aber wunderschönen Wetter zurück nach Dresden gehabt, schon immer wieder der Hammer, was Komoot manchmal so “ausspuckt”. Nach einem kurzen Boxenstopp bei Mama ging es dann zum Neustädter Bahnhof, von wo wir dann tatsächlich ohne Probleme mit der Bahn trotz 2 mal Umsteigen gut zu Hause angekommen sind…so, der nächste Reisebericht hat mal nix mit Radsport zu tun…versprochen 😉