WWMG2020 Innsbruck

Die World Masters Games in Innsbruck…eine Winterolympiade für Freizeitsportler über 30…ich hatte eigentlich vor mitzulaufen aber leider hat mir mein aktueller Gesundheitszustand einen Strich durch die Rechnung gemacht 🙁 Aber Hotel und Akkreditierung waren bezahlt und daher habe ich beschlossen, das Beste draus zu machen und ein paar Tage in Innsbruck zu geniessen. Die richtige Entscheidung!!! 

Es war großartig, so viele tolle Menschen wiederzutreffen und kennenzulernen, man sieht wieder einmal, der Sport bringt die Leute zusammen, vom 70jährigen Mongolen bis zum 30jährigen Holländer, eine großartige, toll organisierte Veranstaltung. Genial wie die Leute aller Altersklassen vorurteilsfrei und respektvoll miteinander umgehen und miteinander den Wettkampf bestreiten. Ich hatte viel Spaß bei dem an den ersten beiden Tagen perfektem Wetter Fotos zu machen, ein paar Testrunden auf der Bahn mussten natürlich auch sein. Freitag Nachmittag gabs dann noch einen kleinen Ausflug auf die Innsbrucker Nordkette bei Traumwetter. Donnerstag Nachmittag bin ich zu den Eiskunstläuferinnen “fremdgegangen”…starke Leistung der Mädels, vor allem wenn man bedenkt, dass das keine Leute sind die das hauptberuflich machen. Am Samstag hatte ich einem russischen Kollegen versprochen noch ein Foto zu schiessen, also hab ich mir dann die 1000m der Herren im Schneetreiben angesehen. Auch ein episches Erlebnis 🙂 Vor allem beeindruckt hat mich die Leistung der Sportler in der AK60 aufwärts, eine Inspiration… 

Ich hoffe, ich konnte das mit den hier ausgewählten Fotos einfangen…nächstes Mal hab ich allerdings dann Bock mal wieder selber mitzumachen 😉

Hier sind die Adobe Lightroom Alben mit allen Bildern die ich gemacht habe, bitte nicht öffnen, wenn Du kein Eisschnelllauf Fan bist….laaangweiiilig!!!! 😉

Day 1: https://adobe.ly/38lo5Jj

Day 2: https://adobe.ly/3aoq5lF

Day3: https://adobe.ly/2TFzAai

english translated by Deepl:

The World Masters Games in Innsbruck…a winter olympics for recreational athletes over 30…I had planned to run with them but unfortunately my current health condition put a spoke in my wheel 🙁 But hotel and accreditation were paid for and so I decided to make the best of it and enjoy a few days in Innsbruck. The right decision!!! 

It was great to meet and get to know so many great people again, you see once again the sport brings people together, from 70 year old Mongolians to 30 year old Dutchmen, a great, great organized event. Ingenious how people of all ages treat each other without prejudice and respect and compete with each other. I had a lot of fun taking pictures in the perfect weather of the first two days, and of course I had to do a few test laps on the track. On Friday afternoon I went on a little excursion to the Innsbruck Nordkette in perfect weather. Thursday afternoon I “cheated” on the female figure skaters…great performance , especially considering that they are not people who do it full-time… On Saturday I promised a Russian colleague to take another picture, so I watched the 1000m of the men in the snow, also an epic experience 🙂 I was especially impressed by the performance of the athletes in the AK60 upwards, an inspiration… 

I hope I was able to capture that with the photos selected here…next time I’m up for it myself, though 😉

Here are the Adobe Lightroom albums with all pics i made, please don’t open if you’re not addicted to Ice Speedskating, it will be boring 🙂

Day 1: https://adobe.ly/38lo5Jj

Day 2: https://adobe.ly/3aoq5lF

Day3: https://adobe.ly/2TFzAai

 

Skitrip2019

wie schon die letzten Jahre gabs wieder den obligatorischen “pre-Weihnachts-Skitrip”: Diesmal allerdings nicht nach Mayrhofen sondern ins Skigebiet Fiss/Serfaus/Ladis. Wir hatten uns im Herbst beim Wandern vorgenommen hier mal Ski zu fahren und das wurde umgehend umgesetzt. Unsere Unterkunft, das Haus “Aifnerspitze“, war ein Volltreffer: auf mehreren Etagen gabs von Sauna, Kicker und Dartscheibe über eine fantastische Küche keine offenen Wünsche. Da kann man die täglichen 10 Minuten Fahrzeit zur Seilbahn locker verschmerzen. Das Wetter war uns weitestgehend gnädig, bis auf einige geschlossene Lifte wegen viel Wind waren die Bedingungen ziemlich gut, bis auf kleinere Stürze gab es auch keine Verletzungen 😉 Mal sehen wo wir nächstes Jahr hinfahren… morgen gehts nach Hause. In diesem Sinne allen schöne Weihnachten und einen entspannten Jahreswechsel!

Thanks to Deepl, here’s the English version:

…like the last years there was again the obligatory “pre-Christmas ski trip”: This time not to Mayrhofen but to the ski area Fiss/Serfaus/Ladis. We had planned to ski here in autumn while hiking and this was immediately implemented. Our accommodation, the house “Aifnerspitze”, was a direct hit: on several floors there were no open wishes from sauna, kicker and dartboard to a fantastic kitchen. The daily 10 minutes ride to the cable car can be easily overcome. The weather was mostly gracious to us, except for some closed lifts because of a lot of wind the conditions were pretty good, except for some minor falls there were no injuries 😉 Let’s see where we go next year… tomorrow we go home. In this sense all a Merry Christmas and a relaxed turn of the year!

Translated with www.DeepL.com/Translator (free version)

North Carolina 2019

…diesmal nicht ins “Mutterschiff” nach San Jose sondern nach RTP. Bevor hier morgen mit einem 3tägigen 08:00am – 08:00pm Workshop auf den ich mich sehr freue der Punk abgeht hab ich heute nach dem in Deutschland Feierabend war hier noch etwas die Freizeit genutzt. Bei Trek in Chapel Hill hab ich mir ein nagelneues Trek Domane SLR7 ausgeliehen und hab damit bei fast 20 Grad und Sonnenschein den Jordan Lake umrundet. Bis auf ein kleines Stückchen Highway 64 (Deja-vu!!! ) eine Traumstrecke immer schön auf ruhigen Nebenstrassen ohne viel Verkehr, die haben schon echt Platz hier die Amis ;-). Überraschenderweise sind die Leute in NC sehr entspannt gegenüber Radfahrern, hier wurde fast immer die Spur gewechselt und ein mehr als ausreichender Sicherheitsabstand gehalten…Respekt. Zum Rad, also bis auf dass der Bock mit über 8kg relativ schwer ist verglichen mit meinem Schätzchen zu Hause,  lässt sich über die Kiste eigentlich nur positives sagen, möchte allerdings auch sein für den Batzen Geld den Trek dafür aufruft. Dafür gibts auch ein massgeschneidertes Pasculli 🙂 Zum Abschluss gabs dann in illustrer Runde noch ein “kleines Bischen Pizza”…und jetzt gehts ins Bett, werd wohl gut schlafen denke ich…also, gute Nacht und viele Grüße…

 

Weinlauf2019

…auch im Jahr 2019 haben wir wieder den Elbtal Weinlauf mitgemacht. Und nochmal hatten wir Glück mit dem Wetter, bei fast sommerlichen 23 Grad durch die Weinberge schlendern, das hat schon was. Der Auftakt war etwas holprig, die Veranstalter hatten mit der Logistik meiner Meinung nach einige Probleme, daher haben wir uns dann kurzfristig entschieden jemanden um ein “Shuttle” zu bitten. Leider hatte das Shuttle dann nach 4km im Weinberg keinen Sprit mehr und wir mussten dann auf Diesel warten ROFL. Geschichten an die man sich noch lange erinnern wird. Am Ende sind wir dann halt erst bei km 4 von 17 eingestiegen und haben trotzdem noch genug zu trinken (darum gehts hauptsächlich :-)) bekommen. Der abendlich Blick auf Meißen mit einem Fläschlein von Schloß Proschwitz in der Hand…was will man mehr. Danach gabs noch ein hübsches Dinner mit Frau Lehmann und Triathlon schauen bis morgens um halb 3, unfassbare Leistung von Jan Frodeno und Anne Haug.

Nun wurde es Zeit selbst ein “bisschen” Sport zu treiben: Zusammen mit Sonja, die sich spontan in den Zug nach Dresden gesetzt hat sind wir die 190km nach Berlin geradelt. An dieser Stelle muss ich wieder mal Werbung für meine Lieblingsapp Komoot machen, die Strecke die der Algorithmus hier ausbaldowert hat war einfach herrlich: kaum Autos, super Radwege durch die herbstlichen Mischwälder, mit Boxenstopp auf der Flämingskate im Roggenkönig, das fahr ich garantiert nochmal so. Beim einmal falsch abbiegen haben wir noch das Schloss Lillliput kennengelernt, der Typ ist der Hammer 🙂 

Wie immer hier ein paar Bilder…

 

 

 

Lehmanns on Tour Part 3 – Schenna

…nach dem Höhentrainingslager in Sulden haben wir noch ein paar Tage im Hotel Weinmesser in Schenna drangehängt. Eine sehr angenehme Erfahrung, zu den wie schon der Name vermuten lässt, gastronomischen Annehmlichkeiten haben auch die Sport und Wellnessmöglichkeiten keine Wünsche offen gelassen. Auf dem Weg von Sulden nach Schenna haben wir dann noch eine traumhafte Cabriotour über die Weinstrasse gemacht, sehr zu empfehlen ein Besuch bei Elena Walch, hier kann man hübsch im Garten sitzen, ein Gläschen Wein/Snack nehmen und danach die Kreditkarte nebenan beim Weinverkauf “glühen” lassen. Zum Glück passt ins Cabrio nicht so sehr viel Wein 😉 Dann gab es am 2ten Tag eine “Seniorenwanderung” von Schenna zum Dorf Tirol und zurück, ein schöner kleiner 16km Spaziergang durch die Wein und Obstberge. Der verregnete Montag war “Shopping Tag” in Bozen (leider hatten die Idee noch ein paar andere Leute ;-))… Zum Schluss haben wir dann am Dienstag noch die Meran2000 Seilbahn ausprobiert und eine kleine Wanderung zur Kuhleitenhütte gemacht. Dann wurde es Zeit die Koffer zu packen… Am Abend gab es dann noch ein sehr unterhaltsames und lehrreiches Degustationsseminar beim Chef des “Weinmesser”, hier waren wir definitiv nicht das letzte Mal…bevor wir uns dann auf die lange Heimreise begeben haben…jetzt chillen wir noch 4 Tage zu Hause bevor der alltägliche Wahnsinn uns wieder hat…

Lehmanns on Tour Part 2 – Sulden am Ortler

Steffen hat ja bereits von seiner “Stelviotour” berichtet. Dieser gingen aber einige Vorbereitungen voraus. Das Rad musste besorgt werden und die Strecke durchdacht. Da das Stilfser Joch nicht auf der “klassischen” Route gefahren werden konnte, da die Abfahrt nach Bormio gesperrt ist, mussten Alternativen getestet werden. Dieser Test hat uns auf einer schönen Strecke bei wunderbarem Wetter durch die Schweiz nach Livigno geführt. Und überraschenderweise ist Livigno ein Ort wie Samnaun: Tadaaa!! Zollfrei shoppen 🙂

Mit Hilfe seiner Lieblings-App Komoot hat Steffen uns eine hübsche Wanderung zusammengebastelt. Ziel war die Hintere Schöntaufspitze mit 3.325 m. Bei schon wieder herrlichem Wetter haben wir die ersten Höhenmeter mit der Seilbahn überwunden. Dann ging es straff weiter zum Madritscher Jöchl und von dort der Aufstieg zur Hinteren Schöntaufspitze. Den geplanten Rundweg konnten wir dann doch nicht nehmen, da auf der Nordseite zu viel Schnee lag … also wieder denselben Weg zurück und auf der Madritsch-Hütte noch ein Bierchen, bevor wir mit der Gondel wieder talwärts gefahren sind. 

Schon bei unserer Ankunft haben wir die Payerhütte (3029m) miniklein auf dem Kamm kleben sehen und es war sofort klar: Da müssen wir hin. Die Tischnachbarn im Hotel waren einen Tag vorher da und haben “Gruselgeschichten” erzählt, wie schwierig der Aufstieg ist … aber am Ende war es gar nicht schlimm. Auf dem Weg haben wir Berti getroffen und viel gequatscht, so dass wir in nullkommanix die erste Etappe, die Tabaretta-Hütte erreicht haben. Nach einem schnellen Käffchen haben wir uns aber gleich an den Aufstieg zur Payerhütte gemacht. Es gab einige kritische Stellen, die aber mit Seilen gesichert waren. Die Hütte kam aber immer näher und am Ende hat sich dieser Aufstieg auf jeden Fall gelohnt. Zum Einen weil die Hütte wirklich imposant auf dem Kamm thront und zum Anderen weil der Ortler zum Greifen nah scheint.  Außerdem ist natürlich die Aussicht fantastisch. Steffen konnte auch von oben nochmal sehen, wo er sich am Dienstag mit dem Fahrrad hochgequält hat.

Beim Abstieg hat uns dann Berti wieder eingeholt, den wir auf der Hütte knapp verpasst haben (er hatte statt Wanderweg den Klettersteig genommen). Wieder gab es viel zu erzählen und wir waren recht fix wieder im Tal.

Also: Wer mal in der Gegend ist – unbedingt zur Payerhütte gehen! 

Hinteres Schöneck

Tag 3 des #nahtodreisenlehmann Trainingslagers sollte unsere anstrengendste Tour werden. Nach dem eher touristischen Aufstieg zur Düsseldorfer Hütte (2721m) wurde aus den letzten 200 Höhenmetern zum Hinteren Schöneck (3128m) dann seilversicherte Kletterei über diverse Geröllfelder und teilweise sehr ausgesetzte Stellen an denen man definitiv keine Fehler machen durfte. Nachdem wir schon 2 Tage in den Knochen hatten war Christianes Laune bei den 1200 Höhenmetern Abstieg nach Sulden dann eher etwas “frostig”…;-) Aber Abends beim Bierchen haben wir uns wieder vertragen. Am Ende muss man sagen das Berti´s Empfehlung schon nicht so schlecht war, das Panorama war auf jeden Fall atemberaubend. Das nächste Update kommt dann aus Schenna wo wir die letzten Tage unseres Urlaubs im “Weinmesser” verbringen.

 

Stelvio

…heute haben wir mal einen halben Tag getrennt Urlaub gemacht, der Steffen musste nämlich unbedingt mal Rad fahren 😉 Wenn man schon mal fast direkt am Stilfser Joch Urlaub macht, dann muss man auch mal raufradeln. Also am Dienstag Abend bei Radsport Baldi in Prat einen hübschen kleinen Rennrad Oldtimer ausgeliehen und mit nach Sulden ins Hotel genommen. Nach entsprechender Verzierung mit der Lehmannschen Bordelektronik wie Wattmesser, Navi und natürlich dem obligatorischen FluxRC Aufkleber ging es dann heute nach dem Frühstück los: Erstmal runter von Sulden nach Prat (man muss natürlich von unten hochfahren, sonst zählt es ja nicht :-), das war so ganz auf “die Kalte” der gefährlichste Teil. Dann gings die 24km und 1800Höhenmeter rauf auf den Stelvio…eine wirkliche Traumroute, hab Sie mir auch gut eingeteilt und bin ohne Probleme oben angekommen. Da war wegen der Sperrung der Straße nach Bormio (andere Seite) nicht so sehr viel los, aber es war a…kalt und ich musste mir zu meiner Weste erstmal ein kleines Souvenirtrikot shoppen…hab ja sonst kaum Radklamotten…lool. Danach ging es über die Schweiz wieder zurück nach Prat in Gesellschaft von einem super netten Schweizer Pärchen das ich unterwegs kennenlernen durfte. Noch ein schnelles Bierchen in Prat und dann kam auch schon meine Liebste und hat mir den Fußweg vom Radsportshop nach Sulden erspart. Morgen gehen wir wieder wandern 😉

Hier noch die Tour in 3D

 

Lehmanns on tour Part 1

Lehmanns machen mal im September Sommerurlaub dieses Jahr. Das Wetter gibt uns bisher recht, ein stabiles Hoch über den Alpen lässt keine Wünsche offen. Zum Auftakt haben wir uns für ein paar Tage in Fiss (Tirol) im “DasMarent” eingebucht. Wie schon das Posthotel in Zell am Ziller, welches Steffen leider im März nur mit Halskrause geniessen konnte, eine gastronomische Offenbarung. Tolles Essen, Service…hier hat nicht mal Lehmann was zu meckern 😉 

Am Mittwoch früh in Berlin los, gab es nach 1,5 Stunden aus der Stadt raus 🙁 erstmal an der Spinnerbrücke ein 2tes Frühstück, bevor wir dann die restlichen 790 von 800km unter die Räder genommen haben. Abends war nich mehr viel los, mit dem Cabrio is doch etwas anstrengender als mit dem “Panzer”… Am Donnerstag haben wir uns zum Eingewöhnen unter die Turnschuhtouristen gemischt und sind den “Panoramagenussweg” spaziert, sehr nett aber eben eine Autobahn mit viel Lärm, die Ankunft im zuplanierten Servaus fühlte sich etwas an wie Las Vegas, was den Menschenauflauf anging. 

Was in diesem Gebiet auf jeden Fall toll ist: man bekommt die Seilbahnkarte mit dem Hotel gratis dazu und kann alle Bahnen und Busse kostenlos benutzen 🙂 Daher kommt man auch relativ weit weg und hoch um etwas in die Einöde zu flüchten: Das haben wir dann am Freitag gemacht und sind von der Kopfstation Schönjoch 10 fantastische Kilometer auf dem Grat über mehrere kleine Gipfel gewandert. Ab dem ersten, den man noch ganz gut mit Turnschuhen erreichen konnte, waren wir dann für die nächsten 3h quasi allein. Zum Wetter braucht man bei den Bildern nichts sagen.

Am Samstag haben wir dann einen Ausflug ins “Zollfreiparadies” Samnaun gemacht und haben die Kreditkarte bisschen glühen lassen 🙂 

Da die Seilbahnkarten auch am Abreisetag gültig sind haben wir dann am Sonntag auch noch ne kleine Tour gemacht, nach Sulden (unsere nächste Station) sind’s ja nur 90km. Abschließend muss man sagen, im Marent waren wir definitiv nicht das letzte Mal. Auch die Kombination mit den Seilbahnkarten hat schon was, man wir ja auch nicht jünger 😉

…also dann, auf nach Sulden, stay tuned 🙂

CiscoImpact2019

…bevor die Eindrücke verblassen hier im “Jetlag-Mode” 😉 ein paar Zeilen zum letzten Ausflug. Wie die letzten Jahre hatte ich das Privileg (anders kann man das nicht sagen) am von meinem lieben Arbeitgeber veranstalteten globalen Vertriebsmeeting in Las Vegas teilzunehmen. Hier werden 3 Tage lang Cisco intern das letzte Geschäftsjahr ausgewertet und die Eckdaten fürs kommende Jahr  vorgestellt, wie beispielsweise neue Produkte etc. Wie immer habe ich vor dem Event einen kleinen Kurzurlaub gemacht: Wieder sind wir (2 liebe Kollegen & Freunde und ich) nach San Francisco geflogen und von dort direkt an den Lake Tahoe gefahren. Am Freitag haben René und ich dann eine Sache von unserer “Bucket List” gestrichen und sind mit dem Rennrad um den Lake Tahoe gefahren während Faruk sein Jetlag am Strand gepflegt hat, 117 km purer Genuss (wenn man mal von dem einen oder anderen mit seinem Trailer überforderten Ami absieht), nicht zu viele Höhenmeter und ein traumhaftes Wetter:

Am nächsten morgen ging es dann über die 395 vorbei am Mono Lake und unser vertrautes Lee Vining über die Tioga Road ins Yosemite Valley. Da Faruk und René noch nie im Yosemite waren habe ich natürlich erstmal das “Standardprogramm” durchgezogen…Yosemite Valley, dann die Glacier Road rauf. Aber statt sich wie die ganzen anderen fussfaulen Vollpfosten in die Queue zum Parkplatz (ich denke Wartezeit so etwa 30-45min) zu stellen, haben wir unser Auto am Eingang des Sentinel Dome Trail abgestellt und sind vor da den herrlichen Loop Sentinel Dome – Glacier Point (best place in earth :-)) – Taft Point und zurück gegangen…

Spätabends sind wir dann in Mariposa in unserem Airbnb angekommen, übrigens wenn auch relativ teuer (wie alles um den Yosemite Nationalpark) sehr zu empfehlen das “Hilltop Cottage” von Erica und Kevin. Am Sonntag morgen hat uns dann Faruk mitgeteilt dass er sich im Flieger eine Erkältung eingefangen hat, daher haben René und ich (die wir unseren gegenseitigen Leistungstand aufgrund der Marmotte 2018 gut kennen) beschlossen einen 2ten Punkt von unserer Wunschliste zu tilgen, einen Fußmarsch auf den “El Capitan” (weil Glacier Point kann ja jeder ;.-))…27km mit 1450hm rauf und wieder runter – eine Mission die dem Hashtag #nahtodreisenlehmann gerecht wird. Einmal oben an dem Punkt stehen wo Alex Honnold “den anderen Weg die Wand hoch” rausgekommen ist… es war der Hammer, seht selbst. Unten angekommen haben wir dann 2 Park Ranger gefragt, wie lange man denn da so hoch und wieder runter braucht…die irritierte Antwort war, also so etwa 8h (…aber warum sollte man das tun??? :-)) Weil mans auch in 6:45 kann!!! Ehrlicherweise sind uns unterwegs 2 Trailrunner entgegengekommen (allerdings ohne Gepäck), ich denke die waren noch deutlich schneller… Aber wie auch immer, ein Traumtag, seht selbst:

Route in 3D

Rundblick vom El Capitan:

Am Sonntag ging es dann ganz zeitig um 06:30 auf die Strasse gen Vegas, 7h Autofahren um dann 16:00 die erste Session zu haben. Zu dem Event kann man wieder nur sagen es ist wirklich unglaublich was die Firma da für eine gigantische Veranstaltung organisiert. Für mich ist es immer wieder toll hier das interne Netzwerk zu pflegen, zu lernen, neue und jahrelange alte deutsche wie internationale Bekanntschaften zu pflegen und Spaß zu haben. Abends hats neben dem Bierchen auch noch für ein bisschen bouldern gereicht, natürlich durften auch die üblichen “Bellagio Fountains” nicht fehlen…Ach und mein persönliches Highlit zum Schluss auf unserer Abschlussveranstaltung:

Und noch einmal Bellagio Fountains 😉