Luxury Bikepacking

…nachdem wir uns ja bereits Anfang Juni ins Forsthaus Strelitz verliebt hatten, war klar: Wir müssen da unbedingt wieder hin. Die Frage war wie. Überraschenderweise war es überhaupt nicht schwer Christiane von einem Trip mit dem Rad zu überzeugen… Das Kräfteverhältnis wurde damit ausgeglichen dass Steffen den 8Bar Panzer mit Gepäck und Christiane Ihr Rennrad für den Trip benutzen. Bei bestem Wetter ging es dann am Freitag entspannt nach dem Frühstück auf die 125km lange Strecke zum Forsthaus Strelitz. Mit 2 kleinen Pausen in der mit Gastronomie (so ein Kaffee wäre schon mal zwischendurch ganz nett gewesen) nicht gerade dicht besiedelten Brandenburger Pampa waren wir dann gegen halb 6 vor Ort, genug Zeit für ein Bier, ne heiße Dusche und Stretching. Dann ging es pünktlich um 7 durch die wieder genialen 7 Gänge in netter Gesellschaft, waren erst kurz nach Mitternacht im Bett 🙂 Am nächsten morgen ging es dann wieder auf den Rückweg, für den wir die kürzeste Strecke von knapp über 100km gewählt hatten, davon würden wir aber abraten, zu viel Verkehr auf einem relativ langen Stück Bundesstrasse ohne Radweg. beim nächsten mal lieber 20-30km mehr. Dies war unser erster “Overnighter” mit dem Rad, das wird sicher nicht der letzte bleiben, Christiane plant schon den nächsten Ausflug 😉 Dabei für die Berliner auch noch eine Buchempfehlung.

English by Deepl.com 

…after we had already fallen in love with the Forsthaus Strelitz at the beginning of June, it was clear: We absolutely have to go there again. The question was how. Surprisingly, it wasn’t difficult at all to convince Christiane to take a trip by bike… The balance of power was balanced by Steffen using the 8Bar tank with luggage and Christiane using her racing bike for the trip. With best weather we went on Friday after breakfast relaxed on the 125km long track to the Forsthaus Strelitz. After 2 little breaks (unfortunately its not so easy to find a coffee or snack in Brandenburg) we arrived at half past five, enough time for a beer, a hot shower and stretching.  7pm we started the journey through the 7 delicious courses…We were a group of 4 couples and had a nice evening until past midnight… The next morning we went back on the way, for which we had chosen the shortest route of just over 100km, but we would advise against that, too much traffic on a relatively long piece of main road without bike path. Next time we would prefer 20-30km more. This was our first “overnighter” with the bike, this will surely not be the last, Christiane is already planning the next trip 😉 

 

 

Stoneman Miriquidi 2020

…nachdem Vatternrundan dieses Jahr wegen COVID-19 ersatzlos ausgefallen ist, hab ich nach einer Alternative gesucht und Sie mit dem Stoneman Miriquidi gefunden. Nur um alleine 300km um den See in Schweden zu fahren, ist die Anfahrt von 1400 km irgendwie bisschen lang – ganz im Gegenteil zu der Erzgebirgstour “um die Ecke”  😉  Es war tatsächlich einfacher als gedacht, den lieben Robert und Richard von der Aktion zu überzeugen und so sind wir am Donnerstag morgen nach Oberwiesenthal, wie ich gelernt habe der höchstgelegenen Stadt Deutschlands, aufgebrochen. Nach einem Abendspaziergang und ein paar Nudeln im Hotel Jens Weißflog (hier war leider, leider kein Zimmer frei) sind wir dann zeitig ins Bett. Um 5 Uhr morgens ging der Wecker und dann ging es kurz vor 6 los: 310 km und 5800 Höhenmeter galt es bis Abends um 22:00 Uhr (Abgabefrist) zu fahren, um in die “Stoneman Gold Hall of Fame” eingetragen zu werden. Morgens im Sonnenaufgang noch recht frisch, wurde es dann über den Tag teilweise ganz schön, aber noch erträglich warm. Die ersten 150 km bis Altenberg ging es quasi rückwärts die original Strecke von 2019, danach von der sonst durch die Tschechei führenden Route abweichend und damit leider 20 km länger und hügeliger. Somit haben wir am Ende dann durch Pausen und einen etwas schwächelnden Alterspräsidenten Lehmann doch bis exakt Sonnenuntergang gebraucht, um auf dem Fichtelberg anzukommen. Jetzt galt es bis 22:00 Uhr im Hotel Jens Weißflog, wo wir “ausstempeln” mussten, anzukommen. Das ist uns auch gelungen und nun gab es noch eine weitere Herausforderung zu meistern: Jemanden zu finden, der uns um 22:00 noch was zu Essen macht! Glücklicherweise hat es das liebenswerte Team des Weißflog Hotels geschafft, uns noch eine kalte Platte zu organisieren, die wir quasi “eingeatmet” haben 🙂 Dann ging es in rabenschwarzer Nacht zurück in unser Hotel und wir sind tot ins Bett gefallen. Alles in allem ein Hammer Tag mit traumhaften Wetter, der uns sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.

English translated with www.DeepL.com/Translator (free version)

…after Vatternrundan was canceled this year because of COVID-19 I looked for an alternative and found it with the Stoneman Miriquidi. Just to drive 300km around the lake in Sweden alone, the drive of 1400km is somehow a bit long, just the opposite to the tour “around the corner” 😉 It was actually easier than I thought to convince dear Robert and Richard of the action and so we left on Thursday morning for Oberwiesenthal, as I learned, the highest town in Germany. After an evening walk and some noodles in the Hotel Jens Weißflog (unfortunately, there was no room available here) we went to bed early, at 5am the alarm clock went off and then we started shortly before 6am: 310km and 5800 meters of altitude difference we had to ride until 10pm (deadline) to be entered into the “Stoneman Gold Hall of Fame”. In the morning, the sunrise was still quite fresh, but the day was nice and warm, but still bearable. For the first 150km to Altenberg we went backwards the original route of 2019, after that it deviated from the usual route through the Czech Republic and therefore unfortunately 20km longer and more hilly. So in the end, due to breaks and an old man in the team, we needed until exactly sunset to reach the Fichtelberg. Now we had to arrive until 22:00 o’clock at the Hotel Jens Weißflog, where we had to “stamp out”. We succeeded and now there was another challenge to master: to find someone who would make us something to eat at 22:00! Luckily the lovely team of the Weißflog Hotel managed to organize a cold plate which we “inhaled” 🙂 Then we went back to our hotel in pitch black night and fell into bed dead. All in all, it was an awesome day with fantastic weather, which we will surely remember for a long time.

 

 

North Carolina 2019

…diesmal nicht ins “Mutterschiff” nach San Jose sondern nach RTP. Bevor hier morgen mit einem 3tägigen 08:00am – 08:00pm Workshop auf den ich mich sehr freue der Punk abgeht hab ich heute nach dem in Deutschland Feierabend war hier noch etwas die Freizeit genutzt. Bei Trek in Chapel Hill hab ich mir ein nagelneues Trek Domane SLR7 ausgeliehen und hab damit bei fast 20 Grad und Sonnenschein den Jordan Lake umrundet. Bis auf ein kleines Stückchen Highway 64 (Deja-vu!!! ) eine Traumstrecke immer schön auf ruhigen Nebenstrassen ohne viel Verkehr, die haben schon echt Platz hier die Amis ;-). Überraschenderweise sind die Leute in NC sehr entspannt gegenüber Radfahrern, hier wurde fast immer die Spur gewechselt und ein mehr als ausreichender Sicherheitsabstand gehalten…Respekt. Zum Rad, also bis auf dass der Bock mit über 8kg relativ schwer ist verglichen mit meinem Schätzchen zu Hause,  lässt sich über die Kiste eigentlich nur positives sagen, möchte allerdings auch sein für den Batzen Geld den Trek dafür aufruft. Dafür gibts auch ein massgeschneidertes Pasculli 🙂 Zum Abschluss gabs dann in illustrer Runde noch ein “kleines Bischen Pizza”…und jetzt gehts ins Bett, werd wohl gut schlafen denke ich…also, gute Nacht und viele Grüße…

 

Weinlauf2019

…auch im Jahr 2019 haben wir wieder den Elbtal Weinlauf mitgemacht. Und nochmal hatten wir Glück mit dem Wetter, bei fast sommerlichen 23 Grad durch die Weinberge schlendern, das hat schon was. Der Auftakt war etwas holprig, die Veranstalter hatten mit der Logistik meiner Meinung nach einige Probleme, daher haben wir uns dann kurzfristig entschieden jemanden um ein “Shuttle” zu bitten. Leider hatte das Shuttle dann nach 4km im Weinberg keinen Sprit mehr und wir mussten dann auf Diesel warten ROFL. Geschichten an die man sich noch lange erinnern wird. Am Ende sind wir dann halt erst bei km 4 von 17 eingestiegen und haben trotzdem noch genug zu trinken (darum gehts hauptsächlich :-)) bekommen. Der abendlich Blick auf Meißen mit einem Fläschlein von Schloß Proschwitz in der Hand…was will man mehr. Danach gabs noch ein hübsches Dinner mit Frau Lehmann und Triathlon schauen bis morgens um halb 3, unfassbare Leistung von Jan Frodeno und Anne Haug.

Nun wurde es Zeit selbst ein “bisschen” Sport zu treiben: Zusammen mit Sonja, die sich spontan in den Zug nach Dresden gesetzt hat sind wir die 190km nach Berlin geradelt. An dieser Stelle muss ich wieder mal Werbung für meine Lieblingsapp Komoot machen, die Strecke die der Algorithmus hier ausbaldowert hat war einfach herrlich: kaum Autos, super Radwege durch die herbstlichen Mischwälder, mit Boxenstopp auf der Flämingskate im Roggenkönig, das fahr ich garantiert nochmal so. Beim einmal falsch abbiegen haben wir noch das Schloss Lillliput kennengelernt, der Typ ist der Hammer 🙂 

Wie immer hier ein paar Bilder…

 

 

 

Stelvio

…heute haben wir mal einen halben Tag getrennt Urlaub gemacht, der Steffen musste nämlich unbedingt mal Rad fahren 😉 Wenn man schon mal fast direkt am Stilfser Joch Urlaub macht, dann muss man auch mal raufradeln. Also am Dienstag Abend bei Radsport Baldi in Prat einen hübschen kleinen Rennrad Oldtimer ausgeliehen und mit nach Sulden ins Hotel genommen. Nach entsprechender Verzierung mit der Lehmannschen Bordelektronik wie Wattmesser, Navi und natürlich dem obligatorischen FluxRC Aufkleber ging es dann heute nach dem Frühstück los: Erstmal runter von Sulden nach Prat (man muss natürlich von unten hochfahren, sonst zählt es ja nicht :-), das war so ganz auf “die Kalte” der gefährlichste Teil. Dann gings die 24km und 1800Höhenmeter rauf auf den Stelvio…eine wirkliche Traumroute, hab Sie mir auch gut eingeteilt und bin ohne Probleme oben angekommen. Da war wegen der Sperrung der Straße nach Bormio (andere Seite) nicht so sehr viel los, aber es war a…kalt und ich musste mir zu meiner Weste erstmal ein kleines Souvenirtrikot shoppen…hab ja sonst kaum Radklamotten…lool. Danach ging es über die Schweiz wieder zurück nach Prat in Gesellschaft von einem super netten Schweizer Pärchen das ich unterwegs kennenlernen durfte. Noch ein schnelles Bierchen in Prat und dann kam auch schon meine Liebste und hat mir den Fußweg vom Radsportshop nach Sulden erspart. Morgen gehen wir wieder wandern 😉

Hier noch die Tour in 3D

 

CiscoImpact2019

…bevor die Eindrücke verblassen hier im “Jetlag-Mode” 😉 ein paar Zeilen zum letzten Ausflug. Wie die letzten Jahre hatte ich das Privileg (anders kann man das nicht sagen) am von meinem lieben Arbeitgeber veranstalteten globalen Vertriebsmeeting in Las Vegas teilzunehmen. Hier werden 3 Tage lang Cisco intern das letzte Geschäftsjahr ausgewertet und die Eckdaten fürs kommende Jahr  vorgestellt, wie beispielsweise neue Produkte etc. Wie immer habe ich vor dem Event einen kleinen Kurzurlaub gemacht: Wieder sind wir (2 liebe Kollegen & Freunde und ich) nach San Francisco geflogen und von dort direkt an den Lake Tahoe gefahren. Am Freitag haben René und ich dann eine Sache von unserer “Bucket List” gestrichen und sind mit dem Rennrad um den Lake Tahoe gefahren während Faruk sein Jetlag am Strand gepflegt hat, 117 km purer Genuss (wenn man mal von dem einen oder anderen mit seinem Trailer überforderten Ami absieht), nicht zu viele Höhenmeter und ein traumhaftes Wetter:

Am nächsten morgen ging es dann über die 395 vorbei am Mono Lake und unser vertrautes Lee Vining über die Tioga Road ins Yosemite Valley. Da Faruk und René noch nie im Yosemite waren habe ich natürlich erstmal das “Standardprogramm” durchgezogen…Yosemite Valley, dann die Glacier Road rauf. Aber statt sich wie die ganzen anderen fussfaulen Vollpfosten in die Queue zum Parkplatz (ich denke Wartezeit so etwa 30-45min) zu stellen, haben wir unser Auto am Eingang des Sentinel Dome Trail abgestellt und sind vor da den herrlichen Loop Sentinel Dome – Glacier Point (best place in earth :-)) – Taft Point und zurück gegangen…

Spätabends sind wir dann in Mariposa in unserem Airbnb angekommen, übrigens wenn auch relativ teuer (wie alles um den Yosemite Nationalpark) sehr zu empfehlen das “Hilltop Cottage” von Erica und Kevin. Am Sonntag morgen hat uns dann Faruk mitgeteilt dass er sich im Flieger eine Erkältung eingefangen hat, daher haben René und ich (die wir unseren gegenseitigen Leistungstand aufgrund der Marmotte 2018 gut kennen) beschlossen einen 2ten Punkt von unserer Wunschliste zu tilgen, einen Fußmarsch auf den “El Capitan” (weil Glacier Point kann ja jeder ;.-))…27km mit 1450hm rauf und wieder runter – eine Mission die dem Hashtag #nahtodreisenlehmann gerecht wird. Einmal oben an dem Punkt stehen wo Alex Honnold “den anderen Weg die Wand hoch” rausgekommen ist… es war der Hammer, seht selbst. Unten angekommen haben wir dann 2 Park Ranger gefragt, wie lange man denn da so hoch und wieder runter braucht…die irritierte Antwort war, also so etwa 8h (…aber warum sollte man das tun??? :-)) Weil mans auch in 6:45 kann!!! Ehrlicherweise sind uns unterwegs 2 Trailrunner entgegengekommen (allerdings ohne Gepäck), ich denke die waren noch deutlich schneller… Aber wie auch immer, ein Traumtag, seht selbst:

Route in 3D

Rundblick vom El Capitan:

Am Sonntag ging es dann ganz zeitig um 06:30 auf die Strasse gen Vegas, 7h Autofahren um dann 16:00 die erste Session zu haben. Zu dem Event kann man wieder nur sagen es ist wirklich unglaublich was die Firma da für eine gigantische Veranstaltung organisiert. Für mich ist es immer wieder toll hier das interne Netzwerk zu pflegen, zu lernen, neue und jahrelange alte deutsche wie internationale Bekanntschaften zu pflegen und Spaß zu haben. Abends hats neben dem Bierchen auch noch für ein bisschen bouldern gereicht, natürlich durften auch die üblichen “Bellagio Fountains” nicht fehlen…Ach und mein persönliches Highlit zum Schluss auf unserer Abschlussveranstaltung:

Und noch einmal Bellagio Fountains 😉

School intro trip by bike

Ich konnte nicht widerstehen, eine Einladung zur Schuleinführung meiner Großnichte (Gott bin ich alt…) nach Radeburg…da könnte man ja mal schauen ob die “längeren Dinger” über 150km langsam wieder gehen… Für 13:00 Uhr war eingeladen, dass hieß 05:30 aufs Rad steigen um nach 175km mit Pausen und Dusche 13:00 pünktlich am Tisch zu sitzen. Es hat super geklappt, bei einem herrlichen blutroten Himmel aus dem tiefschlafenden Berlin (sonst macht auch keinen Spaß) raus und dann ging es über überraschend gute Radwege und völlig leere Strassen durch Brandenburg. Den ersten Stop gab es nach etwa 60km in einer kleinen Bäckerei in Baruth, dann ging weiter bis Lauchhammer, wegen der Flutung der Tagebaue gab es noch nen kleinen “Aufschlag” an km, aber auch hier: kein Mensch unterwegs, sehr angenehmes Radfahren. Leider drehte der Wind immer mehr in die Richtung die man nicht so gebrauchen kann :-). Am Ende ging dann wie gewohnt nochmal durch die Ponickauer Alpen 🙂 …um doch noch ein paar Höhenmeter zu kriegen. Pünktlich um 12:15 Uhr bin ich in Radeburg auf den Hof gerollt. Es hat super funktioniert, leider den 30er Schnitt knapp verfehlt, aber mit schön gleichmäßigem Tempo durchgekommen. Das Pasculli ist einfach ein Traum und die Bemühungen meines Lieblingsphysiotherapeuten Thomas  mich wieder “sattelfest” zu machen scheinen von Erfolg gekrönt zu sein, nix tut weh… Aber geschlafen hab ich trotzdem wie ein Stein…lol 

Hier ein paar Bilder vom Trip, besonders cool fand ich Beesdau, das muss ich mir nochmal genauer ansehen wenn ichs nicht eilig habe…

Die Route bei Ayri hier  und gpx bei Garmin.

Und noch ein Bild des frischgebackenen Schulkinds, selbstverständlich durfte ich wieder ein paar Bilder machen…

und! es gibt auch mal eins von mir mit meinem Patenkind 🙂

 

Marmotte 2019

…es war ja mal ne Weile ruhig hier, da der Herr Lehmann ja unbedingt ins Krankenhaus wollte und sich ne neue Bandscheibe zugelegt hat 😉 Zur allgemeinen Beruhigung, es ist alles schick und seit ein paar Wochen darf der Steffen auch wieder draussen Radfahren.
Für eine 2te Marmotte hat die körperliche Konstitution dieses Jahr trotzdem nicht gereicht, aber da Startplatz und Chalet bezahlt waren bin ich mit meinen beiden lieben Freunden Robert und André mal schnell die 1350km in den Süden gefahren. Man glaubt es kaum, 3 Fahrräder und 3 Jungs passen ganz locker INNEN in einen A6…Am Freitag früh um 2 losgefahren waren wir um 14:30 in Alpe d´Huez (eigentlich ein ziemlich verbauter Skiort, aber (für die nicht Radsportinteressierten) eben ein Sehnsuchtsort vieler Radsportler und sind dann erstmal eine hübsche kleine “Einrollende” auf den Col du Sarenne gefahren. So viel Höhenmeter wie auf den 15km machen wir sonst in Berlin in 2 Wochen nicht :-). Am Samstag gabs dann eine kleine Kaffeetour bei der ich erstmal testen musste ob meine operierte HWS einen Sturz aushält (tut Sie ;-)), und dann gabs die obligatorische Pastaorgie. Sonntag ging dann der Tag für die Starter sehr zeitig los, immerhin sind ja 174km mit 5000Hm zu bewältigen. Wens interessiert hier das genaue Profil: http://marmottegranfondoseries.com/epreuve.php?C=1#course Ich hab erstmal ausgeschlafen und dann mit dem lieben Erik (der krankheitsbedingt auch nicht gestartet ist) einen Traumtag gehabt: Nach dem Frühstück bin ich ganz frech rüber zum Airport “Alpe d’Huez” und hab gefragt ob einer mit dem Flugzeug was da rumsteht ne Runde mit uns fliegt und siehe da, 15min später saßen wir im Flieger und sind die kurze Start/Landebahn untergetuckert….und sind die Strecke die die Jungs unten mit dem Rad gemacht haben oben einmal abgefahren…der Hammer. Danach haben wir mal probiert ob der Lehmann auch die Kafferunde fahren kann ohne sich aufs Maul zu legen und dann ging ins Ziel um unsere Jungs stilgerecht mit einem kleinen Leffe in Empfang u nehmen. Ich freu mich schon auf nächstes Jahr wo ich mich hoffentlich wieder da hochquälen darf 😉 Wie immer hier ein paar Impressionen:

…und die Landung in Alpe´dHuez INTERNATIONAL AIRPORT 🙂

SEVT San Jose 2019

…wieder einmal geht es ins “Mutterschiff” nach San José. Da ich am Wochenende arbeiten werde habe ich die beiden freien Tage hier “vorgezogen” und für wie mein lieber Anton sagen würde ein “Trainingslager” genutzt 😉 Mit meiner Rapha Cycling Club Mitgliedschaft bekomm ich hier in San Francisco für einen “symbolischen Obulus” ein tolles Rennrad ausgeliehen, was liegt also näher als die Gegend auf dem Rad zu geniessen. Am Mittwoch nachmittag bei strahlendem Sonnenschein und 13 Grad angekommen hab ich dann am Donnerstag früh in SFO das Bike abgeholt, freundlicherweise durfte ich auch bei den Jungs for free parken, was in der Fibert Street sonst nicht so einfach ist. Dann gings auf eine kleine Runde rauf zum “Hawk Hill”, dem meiner Meinung nach schönsten Blick auf die Stadt und DIE BRÜCKE. Danach eine kleine Runde über Saulsalito und Tiburon….gegenüber von San Francisco…traumhaft. Dann wurde aus dem Rest der Runde ein kleines HIT Training, weil die Maschine meines lieben Kollegen dem ich versprochen hatte Ihn zwecks Car Sharing am Flughafen abzuholen ne gute halbe Stunde zu früh da war 🙂 

Heute hab ich dann das Rennrad von San José die 135km zurück nach San Francisco gefahren. Erstmal 20km nicht so schön durch Palo Alto und Mountain View aber dann einfach ein Traum: Alpine Road, Old La Honda Road…herrlich durch die Hügellandschaft rüber zum Highway No 1, danach 60km an der Küste hoch nach SFO. Der Gegenwind war mir gnädig und so bin ich trotz meines mäßigen Trainingszustands ganz gut durchgekommen. Zum Glück hatte mein lieber Dominik beschlossen für mich den “Besenwagen” zu machen und so mußte ich dann doch nicht wie geplant mit dem Zug wieder nach San Jose tingeln…auf dem Heimweg noch lecker Sushi bei Yakko und ein Bierchen, jetzt gehts ins Bett und morgen startet der Arbeitsteil dieses Ausflugs…anbei ein paar Bilder der letzten beiden Tage:

das perfekte Wochenende…

…diesmal gibts etwas mehr Text als sonst, weil es wirklich viel zu erzählen gibt: Im Gegensatz zum letzten Besuch hatte ich dieses Wochenende bevor am Montag die Arbeit losgeht tatsächlich das ganze Wochenende frei in meiner Lieblingsstadt. Man kann sich wirklich glücklich schätzen solch einen Arbeitgeber zu haben, der einem solche Aufenthalte ermöglicht…auch wenn ich denke dass es Vorteile hat einen ausgeschlafenen und akklimatisierten Mitarbeiter im Meeting sitzen zu haben sehe ich das als großes Privileg vorher etwas Zeit hier quasi geschenkt zu bekommen. 

Und so habe ich mir wieder ein Rad von Rapha ausgeliehen und bin am Samstag früh um 08:30 Uhr von San Jose Richtung Santa Cruz gestartet. 160km, dass sollte schon machbar sein…ich hatte mir das etwas entspannter vorgestellt, irgendwie gibts hier etwas mehr Hügel als in Berlin :-). Aber eine tolle Tour durch Weinberge und Unmengen von riesigen Redwood Bäumen, dann den Highway No1 entlang zum Strand von Santa Cruz. Das Ganze bei herrlichem Wetter mit bis zu 27 Grad. Der Rückweg wurde dann kurzzeitig etwas unentspannt: Komoot (Navi-app) hat mich mal 20km hinter Santa Cruz auf den Highway C17 gelotst…das war dann nicht so angenehm, da war nämlich ganz schön was los. Als ich dann in einer Haltebucht geschaut habe wie weit es bis zum heißersehnten Exit auf die Umfahrung ist, plötzlich hinter mir das typische Geräusch eines Sheriffautos…Ich dreh mich um und hinter mir hat der Cop mal den Highway (nix geht mehr :-)) angehalten, steigt lässig aus, kommt zu mir rüber und fragt “what´s up buddy, are you lost?”…dann hab ich Ihm kurz die Situation erklärt und anstatt nen Anschiss zu kassieren hat der mir mal lässig für die nächsten 2km bis zur Ausfahrt die rechte Spur gesperrt bis ich in Ruhe auf den menschenleeren alten Santa Cruz Higway abbiegen konnte…das nenn ich mal Service… und so bin ich dann erschöpft aber heil wieder im Hotel angekommen, dann gabs noch ein nettes Abendessen mit den Kollegen und danach hab ich gut geschlafen.

Am Sonntag bin ich um 7 wieder los Richtung San Francisco: Der RCC (Rapha Cycling Club) hat Sonntags um 08:30 Uhr (m.E. deutlich bessere Zeit als die 10:30 in Berlin) eine Gruppenfahrt. Die beiden Guides haben uns Ecken von San Francisco gezeigt, die würde man sonst nie finden, das war absolut genial…und natürlich auch ein Ausflug zum Touri Hotspot “Twin Peaks” durfte nicht fehlen…nach 65km wieder im Clubhouse angekommen musste ich dann einfach nochmal über die Brücke fahren und von “Hawk Hill” den Ausblick genießen…und so wurden es dann auch nochmal knapp 100km…jetzt reichts dann erstmal wieder für ein paar Tage mit Radfahren ;-)…Alles in Allem aber war der Sonntag ein absoluter Traum, das Wetter, eine internationale Truppe toller Sportler beim Radfahren…und zum Abend noch ein extrem gutes Sushi, darf ja auch nicht fehlen…um es mit Marc´s Worten zu sagen “There´s no too much Sushi”:-)

Wie immer hier ein paar Bilder und ein Relive von der SFO Tour: