Kurzurlaub in Vent

…Mittwoch Nachmittag mal schnell ins Bergsteigerdorf Vent “geflogen”…850km zum Feierabend…muss man eigentlich nicht unbedingt machen…

Am Donnerstag früh sind wir dann frohen Mutes zu einer unserer Lieblingshütten, dem Hochjoch-Hospiz (Webseite) aufgebrochen, vorbei an den Rofenhöfen durchs Tal, eigentlich ganz entspannte Tour. Am Freitag dann das krasse Gegenteil: 4h Aufstieg zum Saykogel (3360m), verbunden mit der von Christiane so geliebten Kletterei 😉

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Das war eine  anstrengende, durch den oben frisch gefallenen Schnee nicht ganz ungefährliche Tour…die dann nach 1000hm hoch auch noch wieder 2 Stunden lang 900hm runter ging. Damit wars dann leider aus mit dem geplanten Kreuzspitzen Ausflug ;-( Verständlicherweise waren bei Christiane die “Körner” alle und wir haben am Abend noch den 2 1/2h Abstieg von der für unseren Geschmack nicht so einladenden Martin-Busch Hütte nach Vent gemacht. Hier gabs dann noch eine zusätzliche Nacht und Sauna etc. im Hotel “Similaun”, das wir wirklich sehr empfehlen können, ein nett geführtes hübsches Familienhotel. Am Samstag früh haben wir uns dann bei Traumwetter (“seufz”…) wieder auf den Heimweg gemacht…der nächste Urlaub (fürs Protokoll) geht dann erstmal NICHT in die Berge 😉

Hier wie gewohnt ein paar Impressionen…

Rad am Ring 2015

…diesesmal ohne Rollschuhe sollte es sein. Am letzten Wochenende waren wir, Robert, Sören, Markus, Conny, Jenny  und ich am Nürburgring um das 24h Rad am Ring (Jenny das Jedermannrennen und Conny als Betreuung fürs Team) Rennen mitzumachen. Eine ziemlich coole Veranstaltung, die Strecke (26km) mit einem echt krassen Profil (siehe unten). Leider hatten wir nicht so viel Glück mit dem Wetter, die Nacht vom Freitag zum Samstag hat es quasi durchgeregnet und gestürmt wie verrückt, das ganze hat sich bis in den Samstag nachmittag durchgezogen so das der Veranstalter dann beschlossen hat, dass Rennen erst 20:00 Uhr zu starten und das Jedermannrennen zum Unglück von Jenny zu streichen. Wir waren dann quasi 24 Stunden damit beschäftigt unser Zelt abzudichten und am Boden zu halten…Am Samstag Abend war die Strecke aber trocken und gut zu fahren, Sonntag war das Wetter sogar wirklich fantastisch. Interessant sind die Geschwindigkeiten die gefahren werden und die Erfahrung im Dunklen zu radeln, bei Nacht werden auf der ganzen Strecke genau 3 kritische Stellen beleuchtet, ansonsten hat man besser ein ordentliches Licht am Start 😉  Fürs erste Mal haben wir uns glaub ich mit Platz 72 ganz gut geschlagen, hart war danach noch am Sonntag nach Hause zu fahren, würde ich beim nächsten Mal anders machen, man ist einfach nach 48h ohne richtigen Schlaf echt durch.

Hier das Streckenprofil mal von meiner letzten Runde und noch ein paar Bilder, viel Spaß!

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